Kompetenz im Brandschutz

Vorteile im Überblick

Die Kombination aus einem Brennstoffzellensystem der QuattroGeneration mit Oxeo EcoPrevent FC ermöglicht nicht nur den zuverlässigen Brandschutz eines Tiefkühllagers. Betriebskosten können durch die Strom-, Wärme-, und Kälteproduktion des Brennstoffzellensystems deutlich reduziert werden, die Kosten des sonst notwendigen Stickstoffgenerators werden komplett eingespart. Das Gesamtsystem ist somit eine äußerst effiziente Lösung für verschiedenen Anforderungen.

Vorteile Sauerstoffreduzierung allgemein

  • Brände können gar nicht erst entstehen
  • Keine Schäden durch starke Rauchgasentwicklung oder Löschnebenwirkungen
  • Technische Anlagen und Prozesse bleiben verfügbar
  • Hohe Flexibilität durch Modularität des Systems

Vorteile Oxeo EcoPrevent FC:

  • Senkung der Betriebskosten durch maximale Effizienz - erste Brandschutzlösung, die laufend Erträge erwirtschaftet
  • Keine zusätzlichen Kosten der Stickstofferzeugung durch herkömmliche Druckluftkompressor
  • Sicherheit und Redundanz in der Energieversorgung durch Notstromversorgung über die Brennstoffzelle
  • Kein Betriebsraum notwendig, da wetterfeste Außenaufstellung möglich
  • Erste VdS zugelassene Brandschutzlösung mit Brennstoffzelle

Aufbau

1
Steuerzentrale FMZ 5000 Prevent
2
Sauerstoffsensoren
3
Düsen
4
Brennstoffzelle
  1. Steuerzentrale FMZ 5000 Prevent
  2. Sauerstoffsensoren
  3. Düsen
  4. Brennstoffzelle

Funktion

Funktionsprinzip Oxeo EcoPrevent FC

Oxeo EcoPrevent FC ist die ideale Lösung, da deren Einsatzvoraussetzungen – kein dauerhafter Aufenthalt von Personen im Lager, sehr dichte Gebäudehülle und geringer Frischlufteintrag durch Ein- und Auslagerungen – zum Erhalt der Kälte ohnehin angestrebt werden. Das Funktionsprinzip ist einfach: der Luftsauerstoffgehalt wird dauerhaft durch die kontrollierte Zuführung von Stickstoff im Schutzbereich soweit abgesenkt, dass eine „brandsichere“ Atmosphäre entsteht. So kann die Entstehung von offenen Bränden ausgeschlossen werden.

Kombination mit einer Brennstoffzelle

Klassische Sauerstoffreduzierungsanlagen erzeugen den dazu notwendigen Stickstoff durch einen Stickstoffgenerator direkt vor Ort. Deutlich wirtschaftlicher ist die Kombination mit einem Brennstoffzellensystem von unserem Partner Fuji Ntelligence. Das System der QuattroGeneration erzeugt Strom, Wärme und Klimakälte und als Nebenprodukt zusätzlich sauerstoffarme Luft. Diese kann permanent für das Oxeo EcoPrevent FC System genutzt werden und macht einen Stickstoffgenerator überflüssig.

Anwendungen

Hochregallager

Schutzbereich

Hochregallager sind bis zu 50m hoch und zumeist für die Aufnahme von Europaletten konzipiert. Ihre Kapazität reicht von wenigen tausend Palettenstellplätzen bis zu mehreren hunderttausend. Sie bieten so auf kleinster Grundfläche Platz für äußerst große Mengen an Waren und Gütern. Zwischen zwei Regalreihen befindet sich jeweils eine Gasse, in der sich die Regalbediengeräte bewegen.

Risiken

  • Schnelle Brandausbreitung in vertikaler Richtung aufgrund übereinandergestapelter Paletten
  • Kamineffekt, d.h. durch die Schächte werden Flammen und heiße Brandgase emporgezogen

Brandschutz

Für Hochregallager haben sich vor allem Sprinkleranlagen bewährt. Bei der klassischen Variante
werden Sprinkler sowohl unter der Decke als auch in den Regalen installiert. Ist aber der Einsatz von ESFRSprinklern (Early Suppression Fast Response) möglich, die nur unter der Decke installiert werden, kann die Regalsprinklerung entfallen. In Ergänzung zu Sprinkleran lagen werden in Hochregallagern auch Brandmeldeanlagen zur Brandfrüherkennung eingesetzt. Minimax empfiehlt in diesen Fällen HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmelder mit vertikaler Verlegung der Ansaugrohre in den Regalen und Installation der Auswerteeinheiten an gut zugänglichen Stellen. Das bietet gegenüber punktförmigen Rauchmeldern unter anderem den Vorteil, dass sie sehr einfach und ohne Betriebsunterbrechungen gewartet werden können.

Papierrollenlager

Schutzbereich

Papierrollen werden in der Regel in Blocklagern bevor ratet. In einigen dieser Lager sind mechanische Greifersysteme installiert – hier handelt es sich dann um automatische Papierrollenlager.

Risiken

  • Kamineffekt durch Schächte zwischen den Papierrollen
  • Wird saugfähiges Hygienepapier gelagert, ist die Brandbekämpfung mit Wasser erschwert

Brandschutz

Grundsätzlich sind auch hier die für Blocklager beschriebenen Brandschutzlösungen anwendbar. Ist die Brandbekämpfung mit Wasser durch saugfähiges Papier erschwert, kommt ein Schutzkonzept mit ESFR Sprinklern oder – bei größeren Lagergebäude höhen – eine Kohlendioxid-Löschanlage in Betracht. Kohlendioxid hat hier gegenüber anderen Löschgasen den Vorteil, dass es auch für die Bekämpfung tief sitzender Glutbrände geeignet ist. In Lagerbereichen, die aufgrund ihrer Ausmaße eine große Kohlendioxidmenge benötigen, werden aus wirtschaftlichen Erwägungen Niederdruckbehälter zur Löschmittelbevorratung genutzt. Bei automatischen Papierrollenlagern sind auch Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen eine Alternative. Die Auslösung erfolgt durch eine Brandmeldeanlage, HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmelder ermöglichen eine frühzeitige Detektion.

Serverräume

Schutzbereich

Serverräume stellen einen wichtigen sensiblen Bereich dar. Hier werden Daten von hoher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit gespeichert, verwaltet und über das Netzwerk ausgetauscht. Werden Daten durch einen Brand unwiederbringlich zerstört, kann dies für die Produktivität oder sogar die gesamte Zukunft eines Unternehmens beachtliche wirtschaftliche Konsequenzen haben.

Risiken

  • Überhitzungen des technischen Equipments
  • Defekte wie Kurzschlüsse
  • Erhebliche Schäden auch bei kleinen Bränden

Brandschutz

Für kleine bis mittelgroße Serverräume bietet die MX 1230 Feuerlöschanlage die ideale Lösung. Sie löscht mit dem innovativen Löschmittel Novec™ 1230 rückstandsfrei und benötigt wenig Platz. Bei größeren Serverräumen sind Oxeo Inertgas-Löschanlagen ideal geeignet. Die Auslösung und Branderkennung der MX 1230 Feuerlöschanlage und Oxeo Inertgas-Löschanlagen erfolgt durch eine Brandmeldeanlage mit Rauchansaugsystem HELIOS AMX5000.

Tiefkühllager

Schutzbereich

Tiefkühllager sind vor allem in der Lebensmittelindustrie und im nach geschalteten Handel weit verbreitet. Die eingelagerten Waren und Güter werden hier bei Temperaturen von bis zu –40 °C bevorratet. Die notwendige Wärmedämmung kann aus nichtbrennbaren oder brennbaren Dämmstoffen mit unterschiedlichem Brandverhalten, oft in Form von Sandwichelementen, bestehen. In Tiefkühllagern ist die Regallagerung vorherrschend.

Risiken

  • Trockene Luft begünstigt schnelle Brandausbreitung
  • Zusätzliche Brandlasten bei Verwendung brennbarer Dämmstoffe
  • Eingesetztes Wasser kann ohne Beimischung eines Frostschutzmittels schnell vereisen

Brandschutz

In Tiefkühllagern sind Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen die ideale Lösung, da deren Einsatzvoraussetzungen – kein dauerhafter Aufenthalt von Personen im Lager, sehr dichte Gebäudehülle und geringer Frischlufteintrag durch Ein- und Auslagerungen – zum Erhalt der Kälte ohnehin an gestrebt werden. Darüber hinaus bieten sie zum Beispiel den perfekten Schutz bei Einlagerung von rauch- und temperaturempfindlichen Lebensmitteln. Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen werden meist in Verbindung mit HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmeldern in hochsensibler Einstellung zur Brandfrühesterkennung eingesetzt. Beheizte Ansaugöffnungen sichern in Tiefkühlbereichen dauerhaft die Funktion. Ein Schwelbrand wird sich zwar dank Oxeo Prevent nicht zu einem offenen Brand entwickeln – doch ohne Brandfrühesterkennung blieben Brand und Brandursache dauerhaft unerkannt. Alternativ bieten sich Sprinkleranlagen an – hier vorzugsweise aus gestattet mit ESFR-Sprinklern. Ist oberhalb der Kühlraumdecke ein frostfreier Zwischenraum mit ausreichend Platz vorhanden, empfehlen sich hängende Viking ESFR-Trockensprinkler. Mit dem Minimax System PipeGuard Antifreeze können Sprinkleranlagen in Tiefkühllagern bis –40 °C eingesetzt werden.

Downloads

Inveron Gefahrenmanagementsystem
Prospekte (1.0 mb)
EN DE
Oxeo EcoPrevent
Prospekte (1.0 mb)
EN DE

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