Kompetenz im Brandschutz

Vorteile im Überblick

Das neue Minimax Oxeo EcoPrevent PG Brandvermeidungssystem basiert auf modernster PSA Technologie (Pressure Swing Adsorption) zur Stickstofferzeugung (N2) und verbraucht weniger Druckluft und Energie als bisher eingesetzte PSA- und Membrananlagen.

Durch eine besonders effiziente Druckluftaufbereitung arbeitet das System stets bei geringen Druckstufen von 6 bis 9 bar(ü). Es verfügt über eine separate Druckluftquelle und kann über ein kundenseitig bestehendes Druckluftnetz versorgt werden.

Vorteile Sauerstoffreduzierung allgemein

  • Brände können gar nicht erst entstehen
  • Keine Schäden durch starke Rauchgasentwicklung oder Löschnebenwirkungen
  • Technische Anlagen und Prozesse bleiben verfügbar
  • Hohe Flexibilität durch Modularität des Systems

Vorteile Oxeo EcoPrevent PG

  • Günstiges und förderbares Investment
  • Wärmerückgewinnung möglich
  • niedrigste Betriebskosten zu herkömmliche PSA-Systemen
  • Sicherheit durch bis zu 5 Jahre Gewährleistung
  • durchgehende Überwachung sowie Daten-Monitoring und Visualisierung

 

Aufbau des Oxeo EcoPrevent PG Systems

1
EcoPrevent Steuerzentrale
2
Kompressor
3
Kältetrockner
4
PSA-Generator
5
Behälter A
6
Behälter B
7
Druckluftbehälter
8
Prozessbehälter
9
Steuerungsdisplay
10
Steuerungsdisplay
Aufbau des Oxeo EcoPrevent PG Systems
  1. EcoPrevent Steuerzentrale
  2. Kompressor
  3. Kältetrockner
  4. PSA-Generator
  5. Behälter A
  6. Behälter B
  7. Druckluftbehälter
  8. Prozessbehälter
  9. Steuerungsdisplay
  10. Steuerungsdisplay

Wie funktioniert Oxeo EcoPrevent PG?

Funktionsprinzip

Die PSA Stickstofferzeugungsanlage arbeitet nach dem Druckwechselprinzip. Mit Kohlenstoffgranulat gefüllte Behälter realisieren das Abscheiden des Sauerstoffs und damit die Reduktion des Sauerstoffgehalts in der Luft. Das Granulat besteht aus speziell behandelter Aktivkohle, welche die Trennung von Sauerstoff und Stickstoff ermöglicht.

Im Unterschied zur Oxeo EcoPrevent VG Variante nutzt die PG Variante eine separate Druckluftquelle, die mit einer Druckstufe von 6 bis 9 bar(ü) sowie passender Druckluftaufbereitung arbeitet. Hierüber gelangt die komprimierte Umgebungsluft in einen Adsorptionsbehälter. Dieser enthält das Kohlenstoffgranulat, das die kleineren Sauerstoffmoleküle der Luft in seinen Poren zurückhält. Der Stickstoff kann so vorbeiströmen und wird dadurch vom Sauerstoff getrennt. Ein Zyklus dauert ca. 60 Sekunden und umfasst die Stickstoffabscheidung in einem Behälter (Adsorption) und die Entnahme des gebundenen Sauerstoffs in einem zweiten Behälter (Resorption). Da sich dieser Vorgang kontinuierlich im Wechsel wiederholt, steht permanent Stickstoff zur Einleitung in den Schutzbereich zur Verfügung.

Effizienzsteigerung

Der Luftfaktor (Effizienz des N2-Generators im Bezug auf benötigte Druckluft) sowie die geringe Leistungsaufnahme der Druckluftkompressoren wurden bis an das Maximum optimiert, sodass unsere neuen PSA Systeme ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit bei vergleichsweise geringen Investitionskosten garantieren.

Weiterhin wurde die komplette Druckluftaufbereitung bestehend aus Kältetrockner, mehreren Filterstufen sowie Aktivkohleadsorber überarbeitet, sodass diese noch prozesssicherer und strömungsoptimierter arbeitet.

Die Wirtschaftlichkeit eines PSA Systems kann in vielen Fällen durch den Einsatz eines Wärmerückgewinnungssystems zur Generierung von Warmwasser im Heizkreislauf gesteigert werden.


Prozesssicherheit

Die Oxeo EcoPrevent PG Systeme bieten eine benutzerfreundliches Interface inklusive Online Diagnose Plattform mit einer Vielzahl von Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten zur wirtschaftlichen und zuverlässigen Steuerung und Überwachung des Systems. Hier fließen alle Informationen der standardmäßig verbauten Sensoren wie Drucktaupunkt-, Sauerstoff- und Volumenstromsensoren zusammen und geben den effizienten Betrieb des N2-Generators wieder.

Anwendungen für Oxeo EcoPrevent PG

Hochregallager
High rack storage

Schutzbereich

Hochregallager sind bis zu 50m hoch und zumeist für die Aufnahme von Europaletten konzipiert. Ihre Kapazität reicht von wenigen tausend Palettenstellplätzen bis zu mehreren hunderttausend. Sie bieten so auf kleinster Grundfläche Platz für äußerst große Mengen an Waren und Gütern. Zwischen zwei Regalreihen befindet sich jeweils eine Gasse, in der sich die Regalbediengeräte bewegen.

Risiken

  • Schnelle Brandausbreitung in vertikaler Richtung aufgrund übereinandergestapelter Paletten
  • Kamineffekt, d.h. durch die Schächte werden Flammen und heiße Brandgase emporgezogen

Brandschutz

Für Hochregallager haben sich vor allem Sprinkleranlagen bewährt. Bei der klassischen Variante
werden Sprinkler sowohl unter der Decke als auch in den Regalen installiert. Ist aber der Einsatz von ESFRSprinklern (Early Suppression Fast Response) möglich, die nur unter der Decke installiert werden, kann die Regalsprinklerung entfallen. In Ergänzung zu Sprinkleran lagen werden in Hochregallagern auch Brandmeldeanlagen zur Brandfrüherkennung eingesetzt. Minimax empfiehlt in diesen Fällen HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmelder mit vertikaler Verlegung der Ansaugrohre in den Regalen und Installation der Auswerteeinheiten an gut zugänglichen Stellen. Das bietet gegenüber punktförmigen Rauchmeldern unter anderem den Vorteil, dass sie sehr einfach und ohne Betriebsunterbrechungen gewartet werden können.

Papierrollenlager
Paper roll depots

Schutzbereich

Papierrollen werden in der Regel in Blocklagern bevor ratet. In einigen dieser Lager sind mechanische Greifersysteme installiert – hier handelt es sich dann um automatische Papierrollenlager.

Risiken

  • Kamineffekt durch Schächte zwischen den Papierrollen
  • Wird saugfähiges Hygienepapier gelagert, ist die Brandbekämpfung mit Wasser erschwert

Brandschutz

Grundsätzlich sind auch hier die für Blocklager beschriebenen Brandschutzlösungen anwendbar. Ist die Brandbekämpfung mit Wasser durch saugfähiges Papier erschwert, kommt ein Schutzkonzept mit ESFR Sprinklern oder – bei größeren Lagergebäude höhen – eine Kohlendioxid-Löschanlage in Betracht. Kohlendioxid hat hier gegenüber anderen Löschgasen den Vorteil, dass es auch für die Bekämpfung tief sitzender Glutbrände geeignet ist. In Lagerbereichen, die aufgrund ihrer Ausmaße eine große Kohlendioxidmenge benötigen, werden aus wirtschaftlichen Erwägungen Niederdruckbehälter zur Löschmittelbevorratung genutzt. Bei automatischen Papierrollenlagern sind auch Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen eine Alternative. Die Auslösung erfolgt durch eine Brandmeldeanlage, HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmelder ermöglichen eine frühzeitige Detektion.

Serverräume
Server rooms

Schutzbereich

Serverräume stellen einen wichtigen sensiblen Bereich dar. Hier werden Daten von hoher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit gespeichert, verwaltet und über das Netzwerk ausgetauscht. Werden Daten durch einen Brand unwiederbringlich zerstört, kann dies für die Produktivität oder sogar die gesamte Zukunft eines Unternehmens beachtliche wirtschaftliche Konsequenzen haben.

Risiken

  • Überhitzungen des technischen Equipments
  • Defekte wie Kurzschlüsse
  • Erhebliche Schäden auch bei kleinen Bränden

Brandschutz

Für kleine bis mittelgroße Serverräume bietet die MX 1230 Feuerlöschanlage die ideale Lösung. Sie löscht mit dem innovativen Löschmittel Novec™ 1230 rückstandsfrei und benötigt wenig Platz. Bei größeren Serverräumen sind Oxeo Inertgas-Löschanlagen ideal geeignet. Die Auslösung und Branderkennung der MX 1230 Feuerlöschanlage und Oxeo Inertgas-Löschanlagen erfolgt durch eine Brandmeldeanlage mit Rauchansaugsystem HELIOS AMX5000.

Tiefkühllager
Refrigerated storage

Schutzbereich

Tiefkühllager sind vor allem in der Lebensmittelindustrie und im nach geschalteten Handel weit verbreitet. Die eingelagerten Waren und Güter werden hier bei Temperaturen von bis zu –40 °C bevorratet. Die notwendige Wärmedämmung kann aus nichtbrennbaren oder brennbaren Dämmstoffen mit unterschiedlichem Brandverhalten, oft in Form von Sandwichelementen, bestehen. In Tiefkühllagern ist die Regallagerung vorherrschend.

Risiken

  • Trockene Luft begünstigt schnelle Brandausbreitung
  • Zusätzliche Brandlasten bei Verwendung brennbarer Dämmstoffe
  • Eingesetztes Wasser kann ohne Beimischung eines Frostschutzmittels schnell vereisen

Brandschutz

In Tiefkühllagern sind Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen die ideale Lösung, da deren Einsatzvoraussetzungen – kein dauerhafter Aufenthalt von Personen im Lager, sehr dichte Gebäudehülle und geringer Frischlufteintrag durch Ein- und Auslagerungen – zum Erhalt der Kälte ohnehin an gestrebt werden. Darüber hinaus bieten sie zum Beispiel den perfekten Schutz bei Einlagerung von rauch- und temperaturempfindlichen Lebensmitteln. Oxeo Prevent Brandvermeidungsanlagen werden meist in Verbindung mit HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmeldern in hochsensibler Einstellung zur Brandfrühesterkennung eingesetzt. Beheizte Ansaugöffnungen sichern in Tiefkühlbereichen dauerhaft die Funktion. Ein Schwelbrand wird sich zwar dank Oxeo Prevent nicht zu einem offenen Brand entwickeln – doch ohne Brandfrühesterkennung blieben Brand und Brandursache dauerhaft unerkannt. Alternativ bieten sich Sprinkleranlagen an – hier vorzugsweise aus gestattet mit ESFR-Sprinklern. Ist oberhalb der Kühlraumdecke ein frostfreier Zwischenraum mit ausreichend Platz vorhanden, empfehlen sich hängende Viking ESFR-Trockensprinkler. Mit dem Minimax System PipeGuard Antifreeze können Sprinkleranlagen in Tiefkühllagern bis –40 °C eingesetzt werden.

Förderfähigkeit durch das BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährt Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Technologien mit bis zu 40 %. Hier finden Sie alle Informationen zur Förderung des Bundes.


 Sie benötigen Unterstützung bei der Beantragung?

Downloads

Oxeo EcoPrevent
Prospekte (2 mb)
DE
Oxeo EcoPrevent PG
Informationsübersicht (248 kb)
DE

Technologien, die Sie auch interessieren könnten