Kompetenz im Brandschutz

News

Oxeo EcoPrevent FC / VG
Dezember 22, 2021 - Lösungen

Minimax schützt Tiefkühllager von Coppenrath & Wiese

Nachhaltigkeit im Brandschutz: Minimax hat das Osnabrücker Tiefkühllager von Coppenrath & Wiese mit einem besonderen Sauerstoffreduzierungssystem ausgestattet: Minimax OXEO ECOPREVENT FC/VG.

Das einzigartige System gewinnt den Stickstoff für die Sauerstoffreduzierung aus einer Brennstoffzelle. Diese Lösung ist besonders wirtschaftlich: Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft, die zur Sauerstoffreduzierung eingesetzt werden kann. Mit dieser umweltfreundlichen Lösung kann sogar ein Return on Invest erzielt werden, da die erheblichen Energiekosten des ansonsten notwendigen Stickstoffgenerators entfallen.

Das Osnabrücker Tiefkühllager von Coppenrath & Wiese umfasst 97.540 m3 in drei Schutzbereichen. Die Temperatur liegt bei ca. -22 °C. Durch die Einleitung von Stickstoff wird die Sauerstoffkonzentration von 21 Vol.-% (normal) auf ca. 15 Vol.-% abgesenkt und ist für geprüftes Personal weiterhin begehbar.

Jährlich bis zu 650 Tonnen CO2 sparen
Die Brennstoffzelle liefert durchgehend knapp 100 kW Strom (entspricht 876.000 kWh/Jahr) und knapp 100 kW an Wärmeleistung, die das Unternehmen einsetzt, um einen Teil seiner Energielast (Strom und Wärme) abzudecken. Während also mit der alten Anlage 132 kW verbraucht wurden, werden nun per Saldo 86 kW Strom erzeugt.


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Oxeo EcoPrevent FC Brandvermeidungsanlagen

Oxeo EcoPrevent VG Brandvermeidungsanlagen

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Minimax Brandschutzwanne BWCon 1.400
Dezember 14, 2021 - Technologien

Zertifizierte Brandschutzlösungen für IBC und Gefahrstofflager

Als IBC Mitte der 1990-er Jahre die klassischen Stahlfässer und Metallbehälter für den Transport und zur Lagerung von hochentzündlichen Gefahrstoffen ablösten, entstanden ganz neue Brandrisiken.

IBC (Intermediate Bulk Container) sind große quaderförmige Behälter für flüssige und rieselfähige Stoffe. Als sie Mitte der 1990-er Jahre die klassischen Stahlfässer und Metallbehälter für den Transport und zur Lagerung von hochentzündlichen Gefahrstoffen ablösten, entstanden ganz neue Brandrisiken. John LeBlanc, Vizepräsident und leitender technischer Spezialist in der Chief Engineer's Group von FM Global erinnert sich: „Plötzlich sind wir von 55 Gallonen in einem Stahlfass auf 275 Gallonen oder mehr in einem Kunststoffbehälter umgestiegen.“

„Unbeherrschbares Risiko“
Bei einem Brand an einem IBC kann dieser schmelzen und Flüssigkeit austreten. Beim Auslaufen eines mit brennbarer Flüssigkeit befüllten Intermediate Bulk Container (IBC) sprechen Versicherungen von einem „unbeherrschbaren Risiko“. Bei einer Füllmenge von 1.000 Litern wäre eine Fläche von etwa 330 m² mit 3 mm brennbarer Flüssigkeit bedeckt.

Erschwerend kommt hinzu, dass das US Department of Transportation (DOT) IBC zwar zum Transport von brennbaren Flüssigkeiten freigegeben hat, aber viele davon ausgehen, dass diese Freigabe auch für die Lagerung gilt.

Der amerikanische Sachversicherer FM Global mit seiner Zertifizierungsgesellschaft FM Approvals hat sich dieser Problematik angenommen und stellte kürzlich im IFP Magazin drei Produkte vor, die die Brandgefahren von IBC entscheidend mindern. Darunter ist auch die bereits 2018 von FM Approvals zertifizierte Brandschutzwanne BWCon 1.400 FM von Minimax:

Die Minimax Brandschutzwanne besteht aus Stahl und hat eine integrierte Flammendurchschlagsicherung. Im Brandfall läuft die brennende Flüssigkeit durch diese Matte aus Edelstahl in den daruntergelegenen Auffangbereich. Diese Kombination verhindert die unkontrollierbare Ausbreitung von Flüssigkeit und Brand. Dieser kann anschließend, z. B. durch eine Sprinkleranlage oder die Werkfeuerwehr gelöscht werden, bevor sich das Ereignis zu einem existenzgefährdenden Großbrand entwickelt. Die Wanne hat ein Fassungsvolumen von insgesamt 1.400 Litern Flüssigkeit. Zusätzlich zu den 1.000 Litern brennbarer Flüssigkeit aus dem IBC ist eine Aufnahmemöglichkeit von weiteren 400 Litern Löschmittel gegeben. Diese Menge würde durch eine Sprinkleranlage während einer ca. 20-minütigen Beaufschlagung der Brandschutzwanne eingebracht.

Neben der Brandschutzwanne zertifizierte FM Global 2020 den doppelwandigen Kombinations-IBC des deutschen Herstellers Schütz und bereits 2017 das Bodensystem des in Houston, Texas, ansässigen Unternehmens Safespill. Das System ist von einem Drainagesystem abgeleitet, das für Hubschrauberlandeplätze auf Offshore-Ölplattformen verwendet wird. 2020 wurde eine erweiterte Version für große Anwendungen wie Flugzeughangars und Vertriebszentren zertifiziert.

Derzeit noch nicht FM-zugelassen, aber bereits vom VdS anerkannt ist das kürzlich vorgestellte Sprinklersysstem „LiquidProtect“ von Minimax. Es wurde speziell für den Schutz von brennbaren Flüssigkeiten in IBC und Fässern entwickelt, die in Regale eingelagert sind. Damit stellt Minimax eine wirksame und zuverlässige Lösung zum Schutz von brennbaren Flüssigkeiten zur Verfügung.

Rich Ferron von FM Approvals resumiert: „Es hat eine Weile gebraucht, aber jetzt haben wir FM-zertifizierte Produkte, die FM Global seinen Kunden empfehlen kann und die jeder auf der Welt kaufen kann, um den sehr realen Brandrisiken zu begegnen, die mit der Verwendung von IBC in der Industrie verbunden sind".

Quelle: https://ifpmag.mdmpublishing.com/new-solutions-help-solve-the-fire-risks-posed-by-ibcs/

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Mehrwegflaschen für Gaslöschanlagen
November 18, 2021 - Service

Nachhaltigkeit bei Minimax: Mehrwegflaschen für Gaslöschanlagen

Der bei Gaslöschanlagen notwendige Behältertausch kann bei Minimax nun mit Mehrwegflaschen erfolgen.

Gaslöschanlagen dienen der Sicherheit, auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Inzwischen haben jedoch zahlreiche Anlagen in Deutschland die empfohlene Verwendungszeit von maximal zwanzig Jahren überschritten. Minimax sieht Handlungsbedarf.

Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich zunächst aus den einschlägigen Regelwerken für „Ortsbewegliche Gasflaschen / Druckbehälter“: TRBS 3145 / TRGS 745, DIN EN 1968:2002 + A1:2005, VdS 3159. Hier werden ein Behältertausch nach Ablauf der doppelten Prüffrist empfohlen sowie eine Überprüfung und Bewertung durch den Betreiber gefordert. Dieser hat zu entscheiden, zu begründen und zu dokumentieren, ob die Behälter noch weiter betrieben werden oder nicht.

Was viele aber nicht wissen ist, dass Gaslöschanlagen als Arbeitsmittel zu betrachten sind, deren regelmäßig Prüfung in §14 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vorgegeben ist. Das gilt insbesondere für „längere Zeiträume der Nichtverwendung“. Da die Schnellöffnungsventile der Löschmittelbehälter seit dem Füllvorgang nicht mehr betätigt wurden, müssen der Errichter bzw. der Instandhalter davon ausgehen, dass die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit nicht mehr so wie zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gegeben ist. In der persönlichen Haftung sind hier der Betreiber der Anlage und die für ihn handelnden Personen. Ein verantwortungsvoll agierender Betreiber wird daher die Behälter austauschen, da er eine sichere Verwendung nicht mehr gewährleisten kann. Die Sicherheit und Fürsorge für die Mitarbeiter stehen hier an erster Stelle. Denn defekte, veraltete Gasflaschen können zu einem Sicherheitsrisiko werden.

Neu: Mehrwegflaschen
Minimax ist nun in der Lage, den notwendigen Behältertausch mit Mehrwegflaschen durchzuführen. Qualitativ besteht dabei zwischen neuen und Mehrweg-Behältern kein Unterschied. Dagegen sind die Vorteile für Betreiber ökonomisch und ökologisch unübersehbar: Kosten, Aufwände wie auch wertvolle Ressourcen werden geschont.

Deinstallierte Behälter werden von Minimax überarbeitet und einer Sicht- und Druckprüfung unterzogen, als Grundlage für die Neuaufbringung des Prüfstempels. Die Erneuerung der Grundierung und Lackierung sind möglich, ebenso die Modernisierung der Ventiltechnik. Die alten Behälter werden wieder in den Materialkreislauf eingefügt.

Chance zur Modernisierung
Wenn auch beim Austausch der Flaschen die Sicherstellung der Verfügbarkeit der Systemtechnik im Vordergrund steht, ergibt sich im Rahmen eines Behältertausches gleichzeitig die Chance zur Modernisierung. Denn die Technik hat sich weiterentwickelt.

So lassen sich Bestandsanlagen ohne neue Zulassung z. B. durch Umrüstung der mechanischen auf pneumatische Auslösung zukunftssicher aufstellen. Das macht künftige Wartungen effizienter und führt zu geringeren Ausfallzeiten. Weitere Vorteile sind die Ersatzteilverfügbarkeit bei neuerer Technik und die Erweiterbarkeit mit neuer Systemtechnik. Geprüft werden sollten auch der Ersatz alter Verzögerungseinrichtungen in Niederdruckanlagen und eine mögliche Reduzierung des Platzbedarfs durch Umstellung von Kohlendioxid auf Stickstoff.

So können Instandhaltungsdienstleistungen gleich mit einer Modernisierung verbunden werden. Mit den neuen Mehrwegflaschen von Minimax kann man das auch nachhaltig und mit gutem Gewissen tun.

Weiterführende Informationen und Kontakt

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Windenergieanlagen
September 14, 2021 - Lösungen

Minimax präsentiert Brandschutz für Windenergieanlagen

Bis Freitag zeigt Minimax auf der Präsenzmesse HUSUM Wind Brandschutzlösungen, die speziell auf die besonderen Anforderungen von Windenergieanlagen zugeschnitten sind: Stand 3A 08

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wächst beständig: Windenergie lieferte 2020 mit 23,7 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs den größten Anteil. Inzwischen ist die Wasserstoffwirtschaft im Zusammenhang mit Windenergie und hier besonders dem Offshore-Wind auf dem Vormarsch. Minimax schützt seit mehr als 20 Jahren diese unverzichtbaren Energielieferanten mit zugelassener und zertifizierter Brandschutztechnologie – sowohl Onshore als auch Offshore.

Frühe Branderkennung: Minimax Ansaugrauchmelder AMX4004
Eine frühe Branderkennung und damit die rechtzeitige Einleitung des Löschprozesses bilden das Zentrum eines zuverlässigen Brandschutzes. Dafür sorgen die Ansaugrauchmelder AMX4004. Sie halten neben Schwingungen und hohen Temperaturschwankungen auch extremen klimatischen Bedingungen stand. Sie erkennen Brände bereits in der Entstehungsphase, indem sie kontinuierlich Luftproben aus dem überwachten Bereich entnehmen. In Kombination mit intelligenten Auswertealgorithmen erfolgt vor einer Alarmierung ein Abgleich mit typischen Störgrößen, so dass die AMX4004 extrem täuschungssicher sind.

Brandmelder- und Löschsteuerung
Die Brandmelder- und Löschsteuerungszentralen von Minimax verarbeiten die Signale von Brandmeldern wie den Ansaugrauchmeldern AMX4004 oder den störungsunempfindlichen UniVario Flammenmeldern mit neuester Technologie. Sie aktivieren programmierte Steuerungsabläufe wie die Abschaltung der Windenergieanlage, die Weitermeldung an eine ständig besetzte Stelle sowie die Aktivierung der Löschsysteme.

Inertgas-Löschsysteme: umweltfreundlich und rückstandsfrei
Die Minimax Oxeo Intergas-Löschsysteme ermöglichen eine Brandbekämpfung, die auf sensible und hochwertige Einrichtungen wie Windenergieanlagen angepasst sind. Inertgase sind nicht elektrisch leitend und humanverträglich, da sie natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft sind. Sie wirken nicht auskühlend und löschen rückstandsfrei und umweltschonend. Bei WEA kommt in der Regel Stickstoff zum Einsatz, aber auch Argon oder Mischgase sind möglich.

Wassernebel-Löschanlagen: Minifog ProCon
Minifog Wassernebel-Löschanlagen reduzieren den Wassereinsatz auf ein Minimum. Durch die feine Zerstäubung über spezielle Düsen wird die Gesamtoberfläche des Löschmittels vervielfacht: Der daraus resultierende Kühl- und Stickeffekt löscht einen möglichen Brand besonders schnell. Frostschutzmittel im Löschwasser erlaubt einen zuverlässigen Einsatz bis –30 Grad Celsius. Die freigesetzte Löschmittelmenge ist so gering, dass in der Regel keine zusätzlichen Löschmittelrückhalteeinrichtungen erforderlich sind. Die Löschanlage mitsamt Löschmittelbehälter für spezielle Anwendungen ist als Kompakteinheit mit minimalem Gewicht konzipiert, um problemlos in der Gondel installiert zu werden.

Minimax auf der HUSUM Wind: Stand 3A 08

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fluorfreies Schaumlöschmittel
August 18, 2021 - Technologien

Neues fluorfreies Schaumlöschmittel

Minimax rüstet Brandschutzanlagen von thyssenkrupp Steel Europe auf fluorfreies Schaummittel um

Im Mai führte Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl im unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA in Dresden eine Reihe von Tests mit fluorfreiem Schaummittel durch. Anlass für die von der VdS Schadenverhütung GmbH begleiteten Wirksamkeitsnachweise war der Wunsch unseres Kunden thyssenkrupp Steel Europe AG, seine Löschanlagen auf einen fluorfreien Schaum umzustellen. Die Tests verliefen allesamt erfolgreich, und VdS gab die Nutzung des neuen, 1%igen fluorfreien Schaumlöschmittels für die betrachteten Schutzbereiche und Anlagenarten frei. 

Gesetzliche Grundlage
Die Zeit drängt: Am 8. April 2020 wurde die EU-Richtlinie 2020/784 verabschiedet, in der die Verwendung von PFOA (Perfluoroktansäure) noch weiter eingeschränkt wurde. Zwar nehmen Löschschäume nach wie vor eine Sonderstellung ein, da mit jedem Brand, der verhindert werden kann, andere, unabsehbare Umweltschäden abgewendet werden. Noch immer gilt die Übergangsfrist bis zum 4. Juli 2025 für Feuerlöschschäume, die bereits in bestehenden Anlagen oder mobilen Löschgeräten eingefüllt sind. Ab diesem Datum dürfen Gemische oder Erzeugnisse höchstens 25ppb (=μg/kg) PFOA bzw. insgesamt höchstens 1000ppb11 (=1ppm=1mg/kg) aller Vorläuferstoffe enthalten. Für Ausbildungszwecke sind PFOA-Schäume nicht mehr erlaubt, für Tests nur noch, wenn die Möglichkeit gegeben ist, alle Freisetzungen aufzufangen, und schon ab dem 1. Januar 2023 ist die Verwendung nur noch an Standorten zulässig, an denen alle Freisetzungen aufgefangen werden können. 

Was ist zu tun?
Viele Betreiber machen sich daher Gedanken um die Zukunft ihrer Anlagen und wünschen sich die Umstellung auf fluorfreie Schäume. Doch bei einer Umstellung ist einiges zu beachten: Die VdS-Anerkennung für den Einsatz von Schaumlöschmitteln in Wasserlöschanlagen nach VdS CEA 4001 und VdS 2109 bezieht sich immer auf das anerkannte Schaummittel und definierte Anwendungsfälle. Wenn das angestrebte Anwendungsgebiet (Anlagenart / Brandlast) nicht bereits durch die Wirksamkeitsnachweise aus dem Anerkennungsverfahren abgedeckt ist, müssen zur Umstellung auf ein fluorfreies Schaummittel zusätzliche Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. In diesem Fall war das Schaummittel bereits für Kunststoffrisiken zertifiziert. Nun erfolgte die Prüfung auf bestimmte brennbare Flüssigkeiten. 

Die Tests
Im Mai führte Minimax bei dem unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA Dresden diese Löschtests für die thyssenkrupp Steel Europe durch. Beteiligt waren der VdS Schadenverhütung als Prüf- und Zertifizierungsstelle, der Riskmanager, der Schaummittelhersteller Dr. Sthamer, der Betreiber und Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl sowie dem Löschsystemmanagement Wasser.

Die Konfiguration der Tests war lange vorbereitet und auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnitten. Für die Versuche installierte Minimax sowohl eine Sprühwasser- als auch eine Niederdruck–Wassernebel-Löschanlage, die den realen Bedingungen der bereits bestehenden Anlage in Bezug auf Sprinkler, Betriebsdrücke und Abstände zum Brandobjekt entsprachen. Getestet wurde die Löschung dreier ausgewählter brennbarer Flüssigkeiten, jeweils mit Wasser- und Schaumlöschung.

Erfolgreiches Ergebnis
Der Aufwand hat sich gelohnt: Der VdS konnte das getestete Schaummittel für den Einsatz in den untersuchten Anlagenarten in Kombination mit den drei untersuchten brennbaren (Hydraulik-)Flüssigkeiten und den Einsatz gemäß dem Schutzkonzept nach VdS CEA 4001 (Sprinkleranlagen), VdS 2109 (Sprühwasserlöschanlagen) und VdS 2108 (Schwerschaumlöschanlagen) freigeben.

Für Marcel Esper, Leiter des Minimax Kompetenzteams Stahl und Thorsten Gieseke, Minimax Löschsystemmanager, sind die Ergebnisse aus den umfangreichen Löschversuchen noch weitreichender: „Über die Anerkennung hinaus haben wir eine Menge Zusatzerkenntnisse mitnehmen können, die wir für das weitere Vorgehen mit fluorfreien Schaummitteln berücksichtigen werden.“ Das Kompetenzteam Stahl ist der Spezialist für den stationären Brandschutz im Bereich Stahlindustrie, das im Ruhrgebiet unter anderem die Werke der thyssenkrupp Steel Europe AG aus einer Hand betreut.

Für die thyssenkrupp Steel Europe AG ist die Umstellung auf fluorfreies Schaummittel ein besonderes Anliegen, um sowohl den Brandschutz sicherzustellen als auch gleichzeitig noch mehr zum Umwelt- und Gewässerschutz beizutragen. Dass dies mit vergleichsweise geringem Aufwand gelingt, bedeutet für den Kunden ein enormes Einsparpotenzial. Zum einen wäre ein Umbau der Anlage mit Kosten verbunden, zum anderen wäre aber auch die Produktion während der Umrüstzeiten beeinträchtigt.

 

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Minimax
August 18, 2021 - Über Minimax

Geänderte Rechtsform

Zur Vereinfachung der Minimax Viking Konzernstruktur in Deutschland hat die Minimax GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 11. August 2021 ihre Rechtsform gewechselt und wurde in Minimax GmbH umbenannt. 

Alle Verträge, die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Verkaufs- und Lieferbedingungen etc. behalten unverändert ihre Gültigkeit. Auch die bekannten Kontaktadressen bleiben bestehen. 

Die aktuellen Unternehmensdaten finden Sie im Impressum unserer Webseite. 

Hier finden Sie weitere Dokumente:
Freistellungsbescheinigung
Bescheinigung in Steuersachen
Nachweis Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen
FAQ Rechtsformwechsel Minimax GmbH 11.08.21 

Bei dieser Gelegenheit danken wir unseren Kunden und Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Bei Fragen stehen Ihnen Ihre gewohnten Ansprechpartner unseres Unternehmens selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

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RWM DIGITAL SERIES - 20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)

Digitales Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement (englischsprachig)

Im Rahmen der RWM DIGITAL SERIES, einem digitalen Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement präsentiert Jan Weimann von Minimax am 20. Mai die Hochleistungs-Löschturbine MXOne. Er zeigt Videos von Löschtests in unserem Forschungszentrum Brandschutz. Während des Vortrags und danach können Sie per Chat Fragen stellen.

Bestimmte abgelegene, schwer zugängliche oder große Bereiche im Industrie-, Energie- oder Infrastrukturbereich können mit herkömmlichen Brandschutzsystemen nicht effizient und wirtschaftlich abgedeckt werden. MXOne erfüllt in einzigartiger Weise die Anforderungen, die sich aus den besonderen Brandrisiken in zahlreichen Industrie- und Risikobereichen innerhalb und außerhalb von Gebäuden ergeben - u. a. in Recyclingbetrieben, Holzverarbeitender Industrie, Chemiewerken & Raffinerien, Flughäfen & Hangars, Umspannwerken & Transformatoren.

20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)
Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme:
https://www.rwmexhibition.com/rwm-digital/rwm-digital-spotlight#/

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VdS-BrandSchutzTalk - 29.04.2021 von 11:15-12:45 Uhr

Schutzkonzepte für brennbare Flüssigkeiten

Produktmanager Thorsten Gieseke stellt die Gefahrstofflager-Lösung LiquidProtect von Minimax vor.

Das Löschen brennbarer Flüssigkeiten ist eine hochkomplexe Angelegenheit und wird immer wieder heiß diskutiert. Verschiedene Regelwerke beschäftigen sich damit. Trotzdem besteht immer wieder der Bedarf an neuen, innovativen Lösungen. In diesem Talk werden Experten aus renommierten Hersteller- und Errichterunternehmen sowie von VdS verschiedene technische Lösungen vor- und einander gegenüberstellen.

Moderator ist der Technische Sachverständige der Allianz, Carsten Tormöhlen. Als Experten nehmen Frank Bieber, VdS Schadenverhütung GmbH, Stefan Falk, Calanbau Brandschutzanlagen GmbH, Thorsten Gieseke, Minimax Europe/FSG und Torsten Wagner, Wagner Group GmbH, teil.

Die Teilnahme an der Talk-Runde ist kostenlos. Anmelden können sich alle Brandschutzinteressierten auf der Homepage des VdS. Hier können Sie dann auch die Übertragung der Talks am 29. April 2021 live mitverfolgen.

https://bildung.vds.de/de/vds-brandschutztalk/11839

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Fendium mit Red Dot Award
April 13, 2021 - Technologien

Minimax erhält Red Dot Award für polymerveredeltes Fendium Rohr

Fendium: Prämierte Oberflächenveredelung

Erneut wurde ein Minimax Produkt von der Red Dot-Jury ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt Minimax den begehrten Preis in der Kategorie Material und Oberflächen für das innovative Rohrsystem Fendium.

Bei Fendium handelt es sich um polymerveredelte Stahlrohre, die sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite mit einem besonderen Polymer versehen sind, das vor Korrosion schützt. Anders als bei Farbanstrichen und Pulverbeschichtungen wird der Polymer-Schutz in einem mehrere Schritte umfassenden chemischen Prozess aufgetragen. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die äußerst hohe Widerstandsfähigkeit gegen korrosive Einflüsse, die durch das Polymer erzielt wird. Fendium ist von VdS Schadenverhütung anerkannt und von FM Global zertifiziert. Damit ist es für nahezu alle Wasser-Löschanlagen verwendbar.

Michael Steinhoff, technischer Produktmanager bei der Minimax Viking Research & Development GmbH, sieht in dem Red Dot Award eine Bestätigung des Konzepts: „Es war ein interessanter Weg von der Idee bis zur Realisierung und Serienproduktion. Am Ende steht ein Produkt, das auf dem Brandschutzmarkt einzigartig ist und zahlreiche Vorteile bietet. Außer dem von uns entwickelten und angewandten Verfahren ist derzeit kein alternatives Verfahren bekannt, mit dem Rohre industriell von innen beschichtet werden können. Der Red Dot Award in der Kategorie „Material und Oberflächen“ bestätigt die Einzigartigkeit unseres Produkts.“

Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer
Durch den innenliegenden Korrosionsschutz erreichen Fendium Rohre bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine deutlich längere Lebensdauer als unbehandelte Rohre.

Höhere dauerhafte Sicherheit
Korrosion kann bei herkömmlichen Rohren im Innenbereich zu rauen Oberflächen, Verkrustungen und Ablagerungen führen, die die Rohrreibung verstärken und den freien Querschnitt der herkömmlichen Rohre verringern. Fendium Rohre erhöhen durch den Korrosionsschutz von innen und außen dauerhaft die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Löschanlage und mindern die Gefahr von Verstopfung der Düsen.

Höhere Effizienz
Die geringe Rohrreibung der glatten Fendium Rohre lässt in vielen Fällen sogar Rohre mit geringeren Nennweiten oder kleineren Pumpen zu. Vorteile sind Gewichtsersparnis, leichtere Montage und reduzierter Platzbedarf.

Mehr Informationen über Fendium: minimax.com/fendium

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Sprinkler-Schutzkonzept für Gefahrstofflager
Dezember 3, 2020 - Lösungen

Sprinkler-Schutzkonzept für Gefahrstofflager

Minimax präsentiert neue Brandschutzlösung LiquidProtect

Minimax hat die VdS Anerkennung für eine innovative Brandschutzlösung erhalten: Sie schützt Gefahrstofflager durch eine Sprinkleranlage mit Schaumzumischung. Das Konzept punktet mit hoher Personen- und Umweltsicherheit, sehr schneller, effektiver und lokal begrenzter Brandbekämpfung, einer minimalen Betriebsunterbrechung im Brandfall sowie geringen baulichen Anforderungen. Es kann auch in Lagern mit größeren Gebinden wie IBC und mit engen Gassen zum Einsatz kommen.

Das Konzept basiert auf dem Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Im Brandfall wird die austretende Flüssigkeit gezielt in die Regalgasse abgeleitet. Dazu stehen die Regale auf einem Sockel, in den Regalen kommen Leitbleche zum Einsatz. In der Gasse sind in regelmäßigen Abständen Flüssigkeitsriegel, sogenannte fuel stops, in den Boden eingelassen. Sie fangen die brennbare Flüssigkeit auf und begrenzen deren Ausbreitung in der Gasse. Bei den Flüssigkeitsriegeln sind spezielle Sprinkler positioniert, die für eine schnelle Auslösung und gezielte Verteilung des Löschmittels in die Gasse sorgen. Zusätzlich beaufschlagen weitere, schnell auslösende Sprinkler das Regalfach gezielt mit Löschmittel. Das Konzept ermöglicht eine schnelle, effektive und lokal begrenzte Brandbekämpfung und hilft dabei, Schäden durch das Feuer und damit Betriebsunterbrechungszeiten gering zu halten.

Hohe Personen- und Umweltsicherheit
Diese Brandschutzlösung verzichtet auf eine gebäudehohe Flutung des geschützten Raumes mit Löschmittel. Damit bietet es im Vergleich zu personengefährdenden Löschmitteln wie Leichtschaum oder CO₂ eine höhere Sicherheit. Die Gefahr der Verschleppung von Löschmittel in tiefergelegene oder benachbarte Bereiche ist geringer. Die schnelle, gezielte Brandbekämpfung und der geringe Löschmitteleinsatz sorgen zudem für eine gute Umweltbilanz.   

Sehr schnelle und effektive Brandbekämpfung
Die enge Anordnung der Sprinkler sowohl im Regal als auch in der Gasse ermöglicht eine frühzeitige Branddetektion und eine unmittelbare Brandbekämpfung ohne Vorwarnzeit. Im Zusammenspiel mit den Flüssigkeitsriegeln und dem Einsatz von Schaummittel können auch Brände mit schneller, energiereicher Brandausbreitung wie beim Auslaufen von brennbaren Flüssigkeiten aus größeren Lagergebinden effektiv bekämpft werden.

Minimale Betriebsunterbrechung im Brandfall
Da nur die Sprinkler im betroffenen Bereich auslösen und der Brand schnell bekämpft wird, entstehen nur geringe Primär- und Sekundärschäden, z.B. durch thermische Belastung der Gebäude und Regalstruktur, Korrosion oder Kurzschluss durch das Fluten technischer Einrichtungen (Schaltschränke, Lüftungsanlage, Fördereinrichtungen). Aber auch die Beseitigung des Löschmittels ist deutlich einfacher als z.B. bei einem mit Leichtschaum gefluteten Gebäude.

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