Kompetenz im Brandschutz

News

Clunid FMZ6000 Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität
November 27, 2019 - Technologien

Von Touchdisplay bis Hot Plug Integration

Minimax zeigt auf den VdS BrandSchutzTagen die Stärken der neuen Brandmelderzentrale.

In der Brandmeldetechnik hat Minimax mit der neuen Brandmelderzentrale Clunid FMZ6000 ein neues Kapitel aufgeschlagen. Sie setzt Maßstäbe bei Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität. Die zentrale Signalverarbeitungseinheit und die Prozessoren auf allen Modulen und Bereichsbedienfeldern sind redundant ausgeführt. Dadurch entfallen Stillstandzeiten. Selbst bei Austausch einzelner Module ist der Betrieb dank Hot Plug Integration unterbrechungsfrei möglich. Das vollfarbige 7" Touchdisplay macht die Bedienung einfach, übersichtlich und intuitiv. Die gesetzlich geforderte Dokumentation wird durch eine laufend automatisch erzeugte Anlagendokumentation einfacher. Die leistungsfähige Netzwerktechnologie der Clunid FMZ6000 ermöglicht auch eine komplexe Steuerung der brandschutztechnischen Betriebstechnik. Alle Module passen unabhängig vom Modultyp auf jeden beliebigen Steckplatz und nutzen damit den Platz flexibel und optimal aus. Die Adressierung erfolgt automatisch, sodass die Zentrale umgehend betriebsbereit ist. Dies verkürzt die Projektierungs- und Inbetriebsetzungszeiten erheblich. Sie können die Funktionen der Clunid FMZ6000 auf unserem Messestand live testen.

Unsere Kollegen Oliver Wissmann und Henning Liese zeigen in ihrem Vortrag auf der Fachtagung „Brandmeldeanlagen“ am 05.12. um 15.15 Uhr den Status und die zukünftigen Möglichkeiten der IoT-Integration für Brandmeldeanlagen.

Minimax Brandschutzlösungen sind für Zuverlässigkeit und Effizienz bekannt. Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax zeigt wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist: Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Sauerstoffreduzierungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlich effektiven Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten von z. B. Lagergebäuden lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.

Am 04.-05.12.2019 trifft sich die Brandschutzbranche in Köln zu den 8. VdS BrandSchutzTagen. Die Fachmesse mit Themenforen sowie mehreren Fachtagungen gibt einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Trends im vorbeugenden baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz.

Unseren Stand D-19 finden Sie in Halle 11.1.

 

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Brandschutz für die Schifffahrt
Oktober 21, 2019 - Lösungen

Minimax zeigt maßgeschneiderte Brandschutzlösungen für die Schifffahrt

Minimax präsentiert seine Schifffahrtslösungen vom 22. - 25. Oktober 2019 auf der KORMARINE in Korea.

Die zuverlässigen Brandschutzsysteme schützen Leben, wertvolle Güter und die Umwelt.

Auf See ist der Sicherheitsbedarf überdurchschnittlich hoch, da im Brandfall eine schnelle Flucht meist unmöglich und prompte Hilfe von außen nicht zu erwarten ist. Panik und Beeinträchtigung der Manövrierfähigkeit sind neben vielen anderen Brandgefahren weitere typische Gefahrenquellen, die bei der Wahl einer Löschanlage berücksichtigt werden müssen. Die Vielfalt der Brandgefahren auf Schiffen erfordert einen Partner, der die besonderen Anforderungen an den Brandschutz von der Planung bis zur Realisierung berücksichtigt. Minimax ist einer der weltweit führenden Full-Service-Anbieter für den Brandschutz.

So kann beispielsweise ein Minifog Marine XP System Maschinenräume bis zu einem Volumen von 8.235 m³ schützen, wobei die neue Düsengeneration nur 0,077 l/min/m³ benötigt. Das entspricht einer Wassereinsparung von bis zu 90 %. Da eine Düse bis zu 32 m² Kabinenfläche schützen kann, sind deutlich weniger Sprinkler erforderlich als bei herkömmlichen Systemen. Der Einsatz des Minifog Marine XP Wassernebelsystems erfüllt sowohl die Notwendigkeit zur Einsparung von Raum und Gewicht auf Schiffen als auch die höchsten Sicherheitsanforderungen.

Darüber hinaus bietet Minimax eine alternative Lösung für den Einsatz im Maschinenraum auf Schiffen und Plattformen – das Löschsystem MX 1230 Marine mit dem bewährten Löschmittel Novec™ 1230. Da dieses Löschmittel weder korrosiv noch elektrisch leitfähig ist, kommt es beim Löschvorgang nicht zu Schäden im Maschinenraum durch Kurzschlüsse oder Löschmittelrückstände an empfindlichen Bauteilen. Damit sind die MX 1230 Marine Systeme hervorragend geeignet, um empfindliche Komponenten effektiv und sorgfältig zu schützen.

Die stationäre Pulverlöschanlage ist ideal für die Brandbekämpfung in den Stauflächen an Deck von Flüssiggastankern und in den Bereichen von Gas-Bunkerstationen an Bord von Schiffen, die Gase als Brennstoff verwenden, ausgelegt. Das System kann als modulares oder Mehrzonensystem eingesetzt werden. Modulare Systeme können einfach an Deck platziert werden und haben keine langen Rohrsysteme und aufwändige Auslösesysteme. Bei Mehrzonensystemen können die erforderlichen Rohrleitungen von der Pulvereinheit bis zu den Monitoren oder Handschlauchleitungen bis zu 227 m betragen. Die Umgebungstemperatur der Lagerung beträgt bis zu -38,5 °C.

Minimax Expertenteams realisieren geeignete und maßgeschneiderte Brandschutzlösungen entsprechend den Sicherheitsrichtlinien der nationalen und internationalen Klassifikationsgesellschaften sowie nach den Empfehlungen von SOLAS und IMO. Minimax hat eine Unternehmenskultur, die den Erwartungen weltweit tätiger Unternehmen entspricht und ist durch seine umfangreichen Erfahrungen mit maritimen Projekten dennoch in der Lage, regionale Anforderungen zu berücksichtigen.

KORMARINE 2019, Deutscher Pavillon

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August 30, 2019 - Lösungen

Große Werte gegen Brände schützen

Minimax auf der HUSUM Wind: 10.-13.09.2019

Ein Brand in einer Windenergieanlage hat neben dem Imageschaden eine Betriebsunterbrechung oder den Totalverlust der Anlage mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen zur Folge. Durch die zunehmende Leistung der Anlagen bekommt der Brandschutz eine neue Bedeutung: Große Werte müssen geschützt und die Stromlieferfähigkeit sichergestellt werden.

Auf der HUSUM Wind zeigt Minimax passgenaue Lösungen für die besonderen Anforderungen des Brandschutzes von Windenergieanlagen. Eine frühe Branderkennung und damit die Einleitung eines rechtzeitigen Löschprozesses bilden das Zentrum eines zuverlässigen Brandschutzes. Dafür sorgen die Ansaugrauchmelder AMX4004 in Kombination mit der Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000. Ideal für die rückstandsfreie und zudem umweltschonende Löschung sind Oxeo Inertgas-Löschsysteme.

Minimax Ansaugrauchmelder AMX4004
Der AMX4004 hält neben Schwingungen und hohen Temperaturschwankungen auch extremen klimatischen Bedingungen stand. Er erkennt Brände bereits in der Entstehungsphase, indem er kontinuierlich Luftproben aus dem überwachten Bereich entnimmt. Bis zu drei kombinierbare Sensoren in einem Rohrsystem analysieren dann die Rauchaerosol- und optional zusätzlich die Brandgaskonzentration. In Kombination mit intelligenten Auswertealgorithmen erfolgt vor einer Alarmierung ein Abgleich mit typischen Störgrößen, so dass der AMX4004 extrem täuschungssicher ist. Ein integriertes Luftstromüberwachungssystem sorgt auch bei gekühlten Schaltschränken für eine störungsfreie Überwachung.

Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000
Die Auslösung einer Brandmelder- und Löschsteuerzentrale erfolgt durch zuverlässige Ansaugrauchmelder AMX4004 oder störungsunempfindliche UniVario Flammenmelder. Die FMZ 5000 sorgt dann für die Abschaltung der Windenergieanlage und aktiviert weitere programmierte Steuerungsabläufe. Zudem erfolgt die Weitermeldung des Vorfalls an eine ständig besetzte Stelle. Setzt sich der Brand trotzdem weiter fort und ein weiterer Melder löst Alarm aus, übernimmt die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale die Aktivierung des Löschsystems.

Oxeo Inertgas-Löschsysteme
Oxeo Intergas-Löschsysteme bieten sensiblen und hochwertigen Einrichtungen wie Windenergieanlagen einen besonders wirkungsvollen Brandschutz. Sie bekämpfen Brände durch die Zuleitung von Inertgasen wie dem in Windenergieanlagen gängigen Stickstoff, aber auch Argon oder Mischgasen. Inertgase löschen rückstandsfrei und umweltschonend. Sie sind natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft und haben deshalb keinen schädlichen Einfluss auf die Atmosphäre. Zudem sind Inertgase humanverträglich, elektrisch nicht leitend und wirken nicht auskühlend.

Minifog ProCon Feinsprüh-Löschanlagen
Minifog Feinsprüh-Löschanlagen gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit bei minimalem Wassereinsatz. Die Feinsprühlöschdüsen werden so installiert, dass sie Anlagenteile wie Hauptlager, Getriebe, Bremsen und Generator sicher schützen. Frostschutzmittel im Löschwasser erlaubt einen zuverlässigen Einsatz bis –30 Grad Celsius. Durch die feine Zerstäubung über spezielle Düsen wird die Gesamtoberfläche des Löschmittels vervielfacht: der daraus resultierende Kühl- und Stickeffekt löscht einen möglichen Brand besonders schnell. Die freigesetzte Löschmittelmenge ist so gering, dass in der Regel keine zusätzlichen Löschmittelrückhalteeinrichtungen erforderlich sind. Die Löschanlage mitsamt Löschmittelbehälter ist als Kompakteinheit mit minimalem Gewicht konzipiert, um problemlos in der Gondel installiert zu werden.

HUSUM Wind, Stand 1C 06

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Juli 1, 2019 - Technologien

Technologieführer setzt neue Maßstäbe

Minimax bringt heute die neue Brandmelder- und Löschsteuerzentrale Clunid FMZ6000 auf den Markt und setzt damit einen Meilenstein.

Die vollständig in Deutschland entwickelte und gefertigte Systemtechnik bietet eine hochflexible Technologie und ist ihrer Zeit voraus. „In die Entwicklung ist unsere umfangreiche Erfahrung als zweitgrößtes Brandschutzunternehmen der Welt eingeflossen“, erklärt André Lickefett, Geschäftsführer R&D bei Minimax Viking. „Im Vordergrund der neuen Technik steht für uns, das Maximum an Sicherheit und Nutzerkomfort für die gesamte Bandbreite der Applikationen zu gewährleisten – trotz der Komplexität der zugrundeliegenden Technik.“ Auch die einfache Bedienung über ein Touchdisplay trägt zur Sicherheit im Betrieb bei. 

Hohe Betriebssicherheit

Jede Zentrale wird modular aufgebaut und damit mit genau der Technik ausgestattet, die für die jeweilige Applikation benötigt wird. Hohe Rechnerleistungen und großzügig dimensionierte Ereignis- bzw. Historyspeicher erlauben es, das System frei zu skalieren. Bei der Clunid FMZ6000 sind nicht nur die zentrale Signalverarbeitungseinheit sondern auch die Prozessoren auf allen Modulen und Bereichsbedienfeldern redundant ausgeführt. Dadurch entfallen Ausfall- und Stillstandzeiten. Selbst bei Austausch einzelner Funktionsmodule ist der Betrieb dank Hot Plug Integration unterbrechungsfrei möglich. Automatische Plausibilitätsprüfungen verhindern zudem Fehler schon bei der Konfiguration. Diagnosefunktionen mit Vorschlägen für Abstellmaßnahmen steigern die Zuverlässigkeit der Gesamtanlage in jedem Betriebszustand. 

Einfache Bedienung

Das vollfarbige 7" Touchdisplay macht die Bedienung einfach und übersichtlich. Die Nutzerführung ist intuitiv, Betriebszustände werden durch die Farbe des Displays visualisiert und Meldungen in Volltext angezeigt. Zusätzliche Funktionen können komfortabel über programmierbare Bereichsbedienfelder visualisiert und gesteuert werden. Viele Parameter können hier direkt an der Zentrale, ohne die Nutzung weiterer Werkzeuge, eingegeben werden. Auch die gesetzlich geforderte Dokumentation wird einfacher. Die Konfigurationssoftware LogicManager erzeugt laufend automatisch eine übersichtliche Anlagendokumentation. So wird bei Konfigurationsänderungen und Nutzungsänderungen die Dokumentation intern automatisch verfolgt und angepasst. Funktionsprüfungen bei Servicetätigkeiten, Modernisierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen sind nutzergeführt und werden ebenfalls sicher und automatisch in der Zentrale dokumentiert. Statusinformationen aus dem Betrieb der Anlage ergänzen die Dokumentation und stehen jederzeit für Trendauswertungen zur Verfügung. 

Grenzenlose Einsatzmöglichkeiten

Die leistungsfähige Netzwerktechnologie der Clunid FMZ6000 ermöglicht auch eine komplexe Steuerung der brandschutztechnischen Betriebstechnik. Die Anlagenplanung ist flexibler und wirtschaftlicher als zuvor. Eine breite Auswahl von Detektoren und Aktoren steht zum weltweiten Einsatz zur Verfügung. Alle Melderprotokolle sind für adressierbare Loop Teilnehmer abwärtskompatibel. Das Modulkonzept bietet eine Reihe zusätzlicher Vorteile für Projektierung und Service. Alle Module haben die gleiche Breite und passen unabhängig vom Modultyp auf jeden beliebigen Steckplatz. Hierdurch lässt sich der Raum im Zentralengehäuse flexibel und optimal ausnutzen. Die Adressierung erfolgt bei Einbau eines Moduls automatisch, sodass die Zentrale umgehend betriebsbereit ist. Dies verkürzt die Projektierungs- und Inbetriebsetzungszeiten erheblich. Auch internationale Hard- und Softwareanforderungen sind bereits integriert und zertifiziert. Und selbstverständlich arbeitet sie abwärtskompatibel mit der bisher bei Minimax eingesetzten Technologie.

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Februar 8, 2019 - Technologien

Keine Chance für „Lager-Feuer“

LogiMAT 2019

Die Marke Minimax steht für zuverlässigen und innovativen Brandschutz in modernen Lagergebäuden und Logistikzentren. Das Minimax Expertenteam Logistik unterstützt Kunden mit Brandschutzlösungen, die durch Auswahl geeigneter Technologien und kompetentes Engineering exakt auf die jeweiligen Risiken zugeschnitten werden. Das Minimax Expertenteam treffen Sie auf der LogiMAT in Stuttgart vom 19.- 21.02.2019 am Messestand D05 in Halle 7.

Dass Brandschutzlösungen zuverlässig und effizient Logistikgebäude schützen, ist keine Neuheit.  Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax zeigt zur LogiMAT, wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist: Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Brandvermeidungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlichen Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten von z.B. Tiefkühllagern lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.
Für Messebesucher wird das Thema auf dem Minimax Stand sprichwörtlich greifbar: Anhand eines 3D-Modells der Brennstoffzelle und einer Animation wird das Zusammenspiel der beiden Systeme erklärt.

Hochregallager werden in der Regel mit klassischen Sprinklern geschützt. InRackPack Sprinkler sorgen für zuverlässigen Regalschutz und sparen kostbaren Lagerplatz ein. Durch den Einsatz besonders flacher Muffen und Minimax Sprinkler der Bauart Typ 21 reduziert sich der Abstand zwischen der Oberkante des Sprinklerrohrs und des Sprinkler-Sprühtellers. Die verwendeten Sprinkler mit Flachschirm-Sprühcharakteristik ermöglichen zudem geringere Abstände zwischen Sprühteller und Lagergut und bieten damit maximalen Platz für die einzulagernden Waren im Regal.
Wie sich Einbausituation und Sprühbild von InRackPack Sprinklern und klassischen Sprinklern unterscheiden, zeigen die Brandschutz-Experten auf der Messe mit dem Funktionsmodell eines Hochregallagers.

Gefahrstofflager bergen die größten Risiken einer schnellen Brandausbreitung und verheerender Folgen eines Brandes für Personen und Umwelt. Umso wichtiger ist der Einsatz des richtigen Löschsystems. Abhängig vom Lagergut kommt in diesen Lagern allerdings das gesamte Spektrum der Feuerlöschanlagen zum Einsatz. Häufig sind Oxeo Inertgas- oder Kohlendioxid-Löschanlagen die bevorzugte Lösung, da Brände schnell und rückstandsfrei gelöscht und mögliche Reaktionen zwischen Brandgut und Löschmittel ausgeschlossen sind.  Eine mögliche Alternative sind Schaumlöschanlagen.
Welche Löschanlage für Ihr Gefahrstofflager die optimale Lösung darstellt, erfahren Sie auf dem Messestand von Minimax.

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Februar 8, 2019 - Technologien

FeuerTrutz: Stickstoff, Schaum, Wassernebel?

Für jedes Risiko die passende Brandschutzlösung

Dass Brandschutzlösungen zuverlässig und effizient Gebäude und Maschinen schützen, ist keine Neuheit. Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax zeigt zur FeuerTrutz, wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist: Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Brandvermeidungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlich effektiven Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten von z.B. Tiefkühllagern lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont. Für andere Anwendungen bieten weitere Varianten der Oxeo EcoPrevent Systeme die passende Lösung.

Brandschutz als Wettbewerbsvorteil: Die stark wachsende Recyclingbranche sieht sich mit einem hohen Brandrisiko konfrontiert. Regelmäßig gefährden große Feuer Menschen, Umwelt und die Existenz von Unternehmen. Viele Betriebe rüsten nun auf und legen dabei Wert auf ein umfassen-des Brandschutzkonzept. Minimax bietet den kompletten Brandschutz für alle Bereiche einer Recyclinganlage aus einer Hand an. Außerdem punktet das Konzept mit der besonders präzisen Abstimmung zwischen der IR Kamera, die große Flächen überwacht, und dem Löschmonitor mit einer automatischen Werfersteuerung, der Hot-Spots gezielt löschen kann. Sowohl die Kamera als auch den Löschmonitor zeigen wir auf dem Stand.

Das Hochdruck-Wassernebel-Löschsystem Minifog ProCon XP ist bereits in vielen Industrieanwendungen bewährt; auch für die Lackierbereiche der Automobilindustrie ist es die optimale Lösung. Minifog-Hochdruck-Wassernebel-Löschsysteme bieten bei minimalem Löschwassereinsatz Schutz für Lackierkabinen, Trockenabscheidungen, Farbmischräume, Farblager sowie Trockner- und Nebenbereiche. Sie versprühen durch spezielle Düsen und erhöhte Betriebsdrücke das Löschwasser sehr fein. Gleichzeitig sorgt der feine Wassernebel für eine Vergrößerung der Gesamtoberfläche des Wassers, sodass es schneller Wärme aus der Umgebung aufnimmt und verdampft. Der damit einhergehende Kühl- und Stickeffekt ermöglicht eine wirkungsvolle Brandbekämpfung.

Wir begrüßen Sie vom 20.-21.02.2019 in Nürnberg herzlich in Halle 10.1, Stand 411, einem Gemeinschaftsstand mit Viking GmbH & Co. KG und Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG.

 

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Dezember 6, 2018 - Über Minimax

Projektpartner des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums

BMBF gefördertes Projekt

Als zweitgrößtes Brandschutzunternehmen der Welt unterstützt die Minimax Viking GmbH das vom BMBF geförderte Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum in Dortmund. Als einziger Projektpartner aus dem Bereich Brandschutz bringt Minimax Viking jahrzehntelange Erfahrung in der Brandschutzforschung ein.

Heute fällt der Startschuss für das neue Kompetenzzentrum auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West in Dortmund. Hier sollen mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht und entwickelt werden. Eine Besonderheit des Zentrums wird das sogenannte „Living Lab“ mit innen und außen liegenden Versuchsflächen, auf denen die Systeme gemeinsam mit Anwendern auf ihre Einsatztauglichkeit in verschiedenen Szenarien erprobt werden.

Das internationale Brandschutzunternehmen Minimax Viking ist bereits seit Jahrzehnten in der Brandschutzfor­schung tätig. Das Forschungszentrum Brandschutz von Minimax feierte im Juli dieses Jahres sein fünfzigjähriges Bestehen. „Als eines der wenigen privaten Brandforschungszentren in Deutschland ist es das größte seiner Art in Europa und leistet Spitzenforschung für die Sicherheit“, erklärt Klaus Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. Minimax war das erste Unternehmen in Deutschland, das seine Kompetenz bei der Entwicklung von Brandschutz­lösungen in einem eigenen Forschungszentrum aufbaute. „Dieser Fokus auf Innovation prägt Minimax bis heute und ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur“, so Hofmann weiter.

Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum soll internationale Bedeutung erlangen. Erstmalig in Deutschland werden Einsatzkräfte, Forscher und Industrie an der Realisierung autonomer Rettungsroboter und dem Aufbau einer national wie international agierenden Robotik-Einsatzgruppe arbeiten. Sie werden Test- und Prüfkriterien erarbeiten, um eine spätere Standardisierung und Zertifizierung unterschiedlicher Robotersysteme zu gewährleisten. Die Basis bilden die vier Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser sowie die daraus resultierenden Herausforderungen an die Rettungsrobotik.

Ausgangspunkt für das Kompetenzzentrum ist die gesteigerte Komplexität der Herausforderungen, denen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) täglich bei der Bewältigung ihrer Aufgaben begegnen. Trotz guter Ausbildung, ausgereifter taktischer Konzepte und zuverlässiger Schutzausrüstung werden jedes Jahr weltweit zahlreiche Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit verletzt oder getötet. Mit fortschreitender technischer Entwicklung ist jedoch absehbar, dass mobile Robotersysteme künftig zunehmend Aufgaben übernehmen können, um für Einsatzkräfte, gefährdete Menschen und Schutzgüter die Einsatzabwicklung effektiver und sicherer zu gestalten.

Die Anforderungen aus der Einsatzpraxis werden die zu entwickelnden Rettungsroboter prägen. Über die Initiierungs- bzw. Förderphase hinaus soll ein wissenschaftlich orientiertes Kompetenzzentrum etabliert werden, um immer leistungsfähigere Robotik-Technologie für Rettungskräfte am Markt verfügbar zu machen.

Das Projekt
Gefördert wird das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und wird von dem interdisziplinär und namhaft zusammengesetzten Verbund von Anwendern, Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen getragen. Die Förderung ist Teil des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017" der Bundesregierung in dessen Themenfeld „Zivile Sicherheit – Innovationslabore / Kompetenzzentren für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen“ (Förderkennzeichen 13N14852 bis 13N14863).

Weitere Informationen unter: www.sifo.de bzw.
https://www.sifo.de/de/bewilligte-projekte-aus-der-bekanntmachung-zivile-sicherheit---innovationslabore-2322.html und
https://www.sifo.de/files/Projektstumriss_A-DRZ.pdf

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November 30, 2018 - Technologien

Treffen der Brandschutzbranche

VdS BrandSchutzTage 2018

Am 04.-05.12. trifft sich die Brandschutzbranche in Köln zu den VdS BrandSchutzTagen. Die Kombination aus internationaler Fachmesse, Themenforen sowie sechs Fachtagungen zeigt aktuelle Entwicklungen und Trends im vorbeugenden baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz auf, ebenso ihr Zusammenspiel mit anderen Sicherheitsbereichen.

Minimax bietet mit hohen Qua­li­täts­stan­dards, in­no­va­ti­ven Lö­sun­gen und in­di­vi­du­el­ler Kun­den­aus­rich­tung welt­weit ein­zig­ar­ti­gen Brand­schutz. Auf den VdS BrandSchutzTagen zeigen wir thematisch passende Produkte aus unserem breiten Portfolio.

Der Energiegewinner Oxeo EcoPrevent FC: Dieses innovative Brandschutzkonzept ermöglicht es, einen Return on Invest zu erwirtschaften. Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Sauerstoffreduzierungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlich effektiven Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.

Die Mi­ni­fog Eco­nAqua Was­ser­ne­bel-Lösch­an­la­ge bie­tet durch den Ein­satz in­no­va­ti­ver Nie­der­druck-Was­ser­ne­bel­tech­nik einen be­son­ders ef­fi­zi­en­ten Ge­bäu­de­schutz. Ver­gli­chen mit klas­si­schen Sprink­ler­an­la­gen kommt das Minifog Eco­nAqua Sys­tem mit bis zu 85 Pro­zent we­ni­ger Lösch­was­ser aus, wo­durch mög­li­che Was­ser­schä­den auf ein Mi­ni­mum re­du­ziert wer­den. Die Eco­nAqua Zen­tra­le lässt sich so auch we­sent­lich kom­pak­ter aus­füh­ren als die einer klas­si­schen Sprink­ler­an­la­ge. Das spart Platz, bau­sei­ti­ge Kos­ten und macht die Mi­ni­fog Eco­nAqua Was­ser­ne­bel-Lösch­an­la­ge ideal für Nach­rüs­tun­gen in Be­stands­bau­ten.

Eine Weltneuheit ist die Funkenmelder Serie UniVario YMX5000. Die Melder überwachen sich selbst: In zyklischen Abständen wird die Optik hinsichtlich Verschmutzung oder Beschädigung überwacht – eine Funktionalität, die die Betriebssicherheit des Systems in den teils rauen Einsatzbereichen wie beispielsweise in der holzverarbeitenden Industrie deutlich erhöht. Neu ist zudem, dass sich diese Melderserie für extreme Temperaturbereiche eignet und dank Modularität maximale Flexibilität beim Einsatz bietet.

Auf der Demofläche in Halle 11.1 zeigt eine Live-Vorführung  die Auslösung von Sprinklern und Alarmventilen.

Unseren Stand E-14 finden Sie ebenso in Halle 11.1.

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November 5, 2018 - Lösungen

Brandschutz als Wettbewerbsvorteil

Recyclingindustrie informiert sich auf der Recycling-Technik in Dortmund

Die stark wachsende Branche der Wertstoff-Aufbereiter sieht sich mit einem hohen Brandrisiko konfrontiert. Regelmäßig gefährden große Feuer Menschen, Umwelt und die Existenz von Unternehmen. Viele Betriebe rüsten nun auf und legen dabei Wert auf ein umfassendes Brandschutzkonzept. Minimax zeigt am 07.-08.11.18 auf der Recycling-Technik in Dortmund, wie ein solches Konzept aussehen sollte (Halle 7, Stand T26). 

Anlieferung und Lagerbereiche – Erkennen von Hot-Spots

In diesen Bereichen besteht das Risiko, dass sich gelagerte Stoffe selbst entzünden. Innenliegende Bereiche sind dabei besonders gefährdet, da durch Staub eine explosionsgefährdete Atmosphäre entstehen kann. Um frühzeitig mögliche Entzündungsgefahren zu erkennen, werden die Wertstoff-Lagerflächen ständig überwacht. Für diese großflächige Brandfrüherkennung kommen Thermografie-Systeme mit Infrarot-Kameras zum Einsatz. Sie erfassen Objekte durch deren Wärmestrahlung und nehmen kritische Temperaturentwicklungen wahr. Droht eine Entzündung, wird an die angeschlossene Brandmelderzentrale ein Signal ausgegeben. Manuell oder per Fernsteuerung werden Löschmonitore auf das Ziel ausgerichtet. Sie sorgen durch mit Schaummittel angereichertes Wasser für eine effektive Bekämpfung des sogenannten Hot-Spots. Für zusätzliche Sicherheit sorgen in innenliegenden Bereichen aktive Rauchansaugsysteme und Industrie-Flammenmelder. Sie sind auch besonders rauen Umgebungsbedingungen gewachsen und detektieren mögliche Brände zuverlässig. Die Signale senden sie an eine Brandmelderzentrale, die diese auswertet und im Ernstfall die automatische Löschung durch eine Sprühwasser-Löschanlage einleitet.

Mechanische Förderanlagen – sicher in Bewegung

Während des Sortierungsprozesses werden die Recyclingstoffe immer wieder über Bandanlagen transportiert. Dies bedeutet vielfältige Risiken: Heiß gelaufene Rollenlager, Funken, die bei Wartungs- oder Schweißarbeiten entstehen oder die Selbstentzündung des zu fördernden Gutes. Die kombinierte Installation von Industrie-Flammenmeldern und Multisensor-Brandgasmeldern ist eine bewährte Brandschutzmaßnahme, um ein Feuer frühzeitig und zuverlässig zu erkennen. Für die unmittelbare Brandbekämpfung sind Minifog ProCon Wassernebel-Löschanlagen eine besonders effiziente Lösung. Nachdem ein Brand erkannt wurde, wird der Teilbereich des Förderbandes abgelöscht und der Betrieb kann ohne wesentliche Unterbrechung fortgesetzt werden. Der entscheidende Vorteil dieses Löschsystems im Vergleich mit herkömmlichen Sprühwasser-Löschanlagen ist der deutlich geringere Einsatz von Löschwasser.

Pneumatische Absaug- und Fördereinrichtungen – keine Chance für Funken

Überall dort, wo brennbare Materialien pneumatisch abgesaugt oder transportiert werden, besteht ein erhöhtes Brandrisiko. Dies gilt insbesondere für den Materialmix in den Absaug- und Fördereinrichtungen im Recyclingprozess. Funken, heiße Partikel oder Glutnester in den Be- und Verarbeitungsmaschinen, die in die Fördereinrichtungen gelangen, sind Gefahrenpotentiale. Staubexplosionen sind ebenfalls möglich. Funktionsüberwachte Funkenmelder, die auf die Infrarotstrahlung vorbeifliegender Zündinitiale reagieren, stellen eine zuverlässige und vor allem umgehende Detektion sicher. Haben die Funkenmelder im Fördergut Zündinitiale erkannt, geben sie ein Signal an die Steuerzentrale. Diese steuert daraufhin in Millisekunden das Magnetventil der Löschautomatik an. Das Löschwasser wird freigegeben und über selbstschließende Düsen in den Förderstrom eingebracht. Die glühenden Teilchen fliegen in den von der Düse aufgebauten Wasserschleier. Besonders innovative Funkenmelder, wie zum Beispiel die Melderserie UniVario YMX5000, überwachen ihre Optik hinsichtlich Verschmutzung oder Beschädigung in zyklischen Abständen selbst. Funktionen wie diese erhöhen die Betriebssicherheit in den herausfordernden Einsatzbereichen einer Recyclinganlage deutlich.

Für ein ganzheitliches Brandschutzkonzept muss allerdings an alle Bereiche eines Recyclingkomplexes gedacht werden. So sind auch Trenn- und Zerkleinerungsanlagen, Agglomerier-Pressen oder auch Nebenbereiche wie Server- oder Schalträume und Bürogebäude unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.

Wir begrüßen Sie herzlich auf unserem Stand T26 in Halle 7 auf der Recycling-Technik in Dortmund.

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Juli 3, 2018 - Über Minimax

Jubiläum für Spitzenforschung

50 Jahre Minimax Forschungszentrum Brandschutz

Rauch und Feuer in Bad Oldesloe? Nicht ungewöhnlich: Minimax betreibt seit 50 Jahren eines der wenigen privaten Brandforschungszentren in Deutschland - das größte seiner Art in Europa - und leistet damit Spitzenforschung für die Sicherheit.

Minimax war das erste Unternehmen in Deutschland, das sich dafür entschieden hat, die Kompetenz in der Entwicklung von Brandschutzlösungen in einem eigenen Forschungszentrum aufzubauen. Dies prägt Minimax bis heute und ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur.

Das Forschungszentrum bietet die Möglichkeit, die jährlich bis zu 150 Brandversuche im Maßstab 1:1 durchzuführen. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und reicht von der Validierung von Entwicklungsergebnissen, regelmäßigen Wirksamkeitsüberprüfungen, Verprobung von Kundenkonzepten, Ausbildung von Kunden und Mitarbeitern bis hin zu Abnahmeversuchen für nationale und internationale Produktzulassungen. Ein gutes Team aus akribischen Mitarbeitern, das rund um die Uhr an Lösungen feilt, ist die Grundlage des Erfolgs des Forschungszentrums.

Viele Räume – viele Möglichkeiten
Mehrere Bereiche stehen für die Tests, Versuche und Brandversuche bereit: Eine große Brandhalle, ein kleiner Brandraum, Teststände für Sprinkler, Funkenlöschanlagen und IoT-Sprinklersysteme gehören dazu. Das Zentrum bietet viele technische Möglichkeiten, Tests für alle denkbaren Szenarien darzustellen, u.a. sind zwei Deckenteile der großen Brandhalle (21x15 Meter Grundfläche) separat zwischen 2 m und 15 m Raumhöhe absenkbar. In der Technikzentrale verfolgt das Team die Versuche. Eine Besonderheit ist das sogenannte „Kino“: In dem Besucherraum mit riesiger feuerfester Glasfront kommt man dem Feuer gefahrlos ganz nah.

Das Brandhaus wurde im Laufe der Jahre erweitert und umgebaut. Seit 1987 gibt es einen Prüfstand für Wasserverteilung, 1992 wurde eine Rauchgasreinigung installiert, 1997 kam der Zuschauerraum, das „Kino“, dazu. Wesentliche Meilensteine der letzten Jahre waren 2009 der Neubau der großen Brandversuchshalle und 2015 die Einweihung des Funkenteststandes.

Spektakuläre Brandversuche
Viele spektakuläre und einzigartige Brandversuche begleiten die Geschichte dieser besonderen Forschungsstätte.

Eines der größten Versuchsprojekte war ein Forschungsprojekt zur Untersuchung von Brandstörfällen in Chemikalienlägern mit Ersatzstoffen. Dafür wurden historische Großbrandversuche ausgewertet sowie weitere Orientierungs- und Großbrandversuche mit Durchbrandversuchen ohne Löschanlage durchgeführt. Zusammen wurde eine Brandenergie von 20 Megawatt freigesetzt.

Lagerversuche mit Papierrollen gehören seit jeher zu den spannendsten Risiken. Für einen Versuch zur Bestätigung eines Löschkonzepts mit ESFR-Sprinklern wurden 80 Tonnen Papier je Versuch benötigt. Zehn Meter Lagerhöhe entsprachen auch der bis dahin höchsten Lagerhöhe für diese Rollen.

Das schnellste Feuer entstand bei einem Versuch mit extrudiertem Polystyrol-Schaum auf Rollen stehend. 18 Sekunden hat es von der Zündung bis zur Auslösung des ersten Sprinklers gedauert.

Zukunft
Das Brandforschungszentrum hat erfolgreiche und innovative 50 Jahre hinter sich. Zu Beginn ging es im Wesentlichen um Basiswissen zum Brandverhalten und dessen Beherrschung. Weil Brandschutz immer wichtiger wird und die Problemstellungen und Lösungen sich im Laufe der Jahre verändert haben, investiert Minimax auch in Zukunft erheblich sowohl in die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten, als auch in die technische Infrastruktur, um hier führend voran zu gehen. Das beginnt bei Schutzkonzepten für heutige technische Risiken wie z.B. Energiespeicherung bis hin zur Integration der Löschanlagen in zukunftsfähige Digitalisierungslösungen, für einen möglichst hohen Kundenkomfort.

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