Kompetenz im Brandschutz

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Windenergieanlagen
September 14, 2021 - Lösungen

Minimax präsentiert Brandschutz für Windenergieanlagen

Bis Freitag zeigt Minimax auf der Präsenzmesse HUSUM Wind Brandschutzlösungen, die speziell auf die besonderen Anforderungen von Windenergieanlagen zugeschnitten sind: Stand 3A 08

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wächst beständig: Windenergie lieferte 2020 mit 23,7 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs den größten Anteil. Inzwischen ist die Wasserstoffwirtschaft im Zusammenhang mit Windenergie und hier besonders dem Offshore-Wind auf dem Vormarsch. Minimax schützt seit mehr als 20 Jahren diese unverzichtbaren Energielieferanten mit zugelassener und zertifizierter Brandschutztechnologie – sowohl Onshore als auch Offshore.

Frühe Branderkennung: Minimax Ansaugrauchmelder AMX4004
Eine frühe Branderkennung und damit die rechtzeitige Einleitung des Löschprozesses bilden das Zentrum eines zuverlässigen Brandschutzes. Dafür sorgen die Ansaugrauchmelder AMX4004. Sie halten neben Schwingungen und hohen Temperaturschwankungen auch extremen klimatischen Bedingungen stand. Sie erkennen Brände bereits in der Entstehungsphase, indem sie kontinuierlich Luftproben aus dem überwachten Bereich entnehmen. In Kombination mit intelligenten Auswertealgorithmen erfolgt vor einer Alarmierung ein Abgleich mit typischen Störgrößen, so dass die AMX4004 extrem täuschungssicher sind.

Brandmelder- und Löschsteuerung
Die Brandmelder- und Löschsteuerungszentralen von Minimax verarbeiten die Signale von Brandmeldern wie den Ansaugrauchmeldern AMX4004 oder den störungsunempfindlichen UniVario Flammenmeldern mit neuester Technologie. Sie aktivieren programmierte Steuerungsabläufe wie die Abschaltung der Windenergieanlage, die Weitermeldung an eine ständig besetzte Stelle sowie die Aktivierung der Löschsysteme.

Inertgas-Löschsysteme: umweltfreundlich und rückstandsfrei
Die Minimax Oxeo Intergas-Löschsysteme ermöglichen eine Brandbekämpfung, die auf sensible und hochwertige Einrichtungen wie Windenergieanlagen angepasst sind. Inertgase sind nicht elektrisch leitend und humanverträglich, da sie natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft sind. Sie wirken nicht auskühlend und löschen rückstandsfrei und umweltschonend. Bei WEA kommt in der Regel Stickstoff zum Einsatz, aber auch Argon oder Mischgase sind möglich.

Wassernebel-Löschanlagen: Minifog ProCon
Minifog Wassernebel-Löschanlagen reduzieren den Wassereinsatz auf ein Minimum. Durch die feine Zerstäubung über spezielle Düsen wird die Gesamtoberfläche des Löschmittels vervielfacht: Der daraus resultierende Kühl- und Stickeffekt löscht einen möglichen Brand besonders schnell. Frostschutzmittel im Löschwasser erlaubt einen zuverlässigen Einsatz bis –30 Grad Celsius. Die freigesetzte Löschmittelmenge ist so gering, dass in der Regel keine zusätzlichen Löschmittelrückhalteeinrichtungen erforderlich sind. Die Löschanlage mitsamt Löschmittelbehälter für spezielle Anwendungen ist als Kompakteinheit mit minimalem Gewicht konzipiert, um problemlos in der Gondel installiert zu werden.

Minimax auf der HUSUM Wind: Stand 3A 08

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fluorfreies Schaumlöschmittel
August 18, 2021 - Technologien

Neues fluorfreies Schaumlöschmittel

Minimax rüstet Brandschutzanlagen von thyssenkrupp Steel Europe auf fluorfreies Schaummittel um

Im Mai führte Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl im unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA in Dresden eine Reihe von Tests mit fluorfreiem Schaummittel durch. Anlass für die von der VdS Schadenverhütung GmbH begleiteten Wirksamkeitsnachweise war der Wunsch unseres Kunden thyssenkrupp Steel Europe AG, seine Löschanlagen auf einen fluorfreien Schaum umzustellen. Die Tests verliefen allesamt erfolgreich, und VdS gab die Nutzung des neuen, 1%igen fluorfreien Schaumlöschmittels für die betrachteten Schutzbereiche und Anlagenarten frei. 

Gesetzliche Grundlage
Die Zeit drängt: Am 8. April 2020 wurde die EU-Richtlinie 2020/784 verabschiedet, in der die Verwendung von PFOA (Perfluoroktansäure) noch weiter eingeschränkt wurde. Zwar nehmen Löschschäume nach wie vor eine Sonderstellung ein, da mit jedem Brand, der verhindert werden kann, andere, unabsehbare Umweltschäden abgewendet werden. Noch immer gilt die Übergangsfrist bis zum 4. Juli 2025 für Feuerlöschschäume, die bereits in bestehenden Anlagen oder mobilen Löschgeräten eingefüllt sind. Ab diesem Datum dürfen Gemische oder Erzeugnisse höchstens 25ppb (=μg/kg) PFOA bzw. insgesamt höchstens 1000ppb11 (=1ppm=1mg/kg) aller Vorläuferstoffe enthalten. Für Ausbildungszwecke sind PFOA-Schäume nicht mehr erlaubt, für Tests nur noch, wenn die Möglichkeit gegeben ist, alle Freisetzungen aufzufangen, und schon ab dem 1. Januar 2023 ist die Verwendung nur noch an Standorten zulässig, an denen alle Freisetzungen aufgefangen werden können. 

Was ist zu tun?
Viele Betreiber machen sich daher Gedanken um die Zukunft ihrer Anlagen und wünschen sich die Umstellung auf fluorfreie Schäume. Doch bei einer Umstellung ist einiges zu beachten: Die VdS-Anerkennung für den Einsatz von Schaumlöschmitteln in Wasserlöschanlagen nach VdS CEA 4001 und VdS 2109 bezieht sich immer auf das anerkannte Schaummittel und definierte Anwendungsfälle. Wenn das angestrebte Anwendungsgebiet (Anlagenart / Brandlast) nicht bereits durch die Wirksamkeitsnachweise aus dem Anerkennungsverfahren abgedeckt ist, müssen zur Umstellung auf ein fluorfreies Schaummittel zusätzliche Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. In diesem Fall war das Schaummittel bereits für Kunststoffrisiken zertifiziert. Nun erfolgte die Prüfung auf bestimmte brennbare Flüssigkeiten. 

Die Tests
Im Mai führte Minimax bei dem unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA Dresden diese Löschtests für die thyssenkrupp Steel Europe durch. Beteiligt waren der VdS Schadenverhütung als Prüf- und Zertifizierungsstelle, der Riskmanager, der Schaummittelhersteller Dr. Sthamer, der Betreiber und Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl sowie dem Löschsystemmanagement Wasser.

Die Konfiguration der Tests war lange vorbereitet und auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnitten. Für die Versuche installierte Minimax sowohl eine Sprühwasser- als auch eine Niederdruck–Wassernebel-Löschanlage, die den realen Bedingungen der bereits bestehenden Anlage in Bezug auf Sprinkler, Betriebsdrücke und Abstände zum Brandobjekt entsprachen. Getestet wurde die Löschung dreier ausgewählter brennbarer Flüssigkeiten, jeweils mit Wasser- und Schaumlöschung.

Erfolgreiches Ergebnis
Der Aufwand hat sich gelohnt: Der VdS konnte das getestete Schaummittel für den Einsatz in den untersuchten Anlagenarten in Kombination mit den drei untersuchten brennbaren (Hydraulik-)Flüssigkeiten und den Einsatz gemäß dem Schutzkonzept nach VdS CEA 4001 (Sprinkleranlagen), VdS 2109 (Sprühwasserlöschanlagen) und VdS 2108 (Schwerschaumlöschanlagen) freigeben.

Für Marcel Esper, Leiter des Minimax Kompetenzteams Stahl und Thorsten Gieseke, Minimax Löschsystemmanager, sind die Ergebnisse aus den umfangreichen Löschversuchen noch weitreichender: „Über die Anerkennung hinaus haben wir eine Menge Zusatzerkenntnisse mitnehmen können, die wir für das weitere Vorgehen mit fluorfreien Schaummitteln berücksichtigen werden.“ Das Kompetenzteam Stahl ist der Spezialist für den stationären Brandschutz im Bereich Stahlindustrie, das im Ruhrgebiet unter anderem die Werke der thyssenkrupp Steel Europe AG aus einer Hand betreut.

Für die thyssenkrupp Steel Europe AG ist die Umstellung auf fluorfreies Schaummittel ein besonderes Anliegen, um sowohl den Brandschutz sicherzustellen als auch gleichzeitig noch mehr zum Umwelt- und Gewässerschutz beizutragen. Dass dies mit vergleichsweise geringem Aufwand gelingt, bedeutet für den Kunden ein enormes Einsparpotenzial. Zum einen wäre ein Umbau der Anlage mit Kosten verbunden, zum anderen wäre aber auch die Produktion während der Umrüstzeiten beeinträchtigt.

 

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Minimax
August 18, 2021 - Über Minimax

Geänderte Rechtsform

Zur Vereinfachung der Minimax Viking Konzernstruktur in Deutschland hat die Minimax GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 11. August 2021 ihre Rechtsform gewechselt und wurde in Minimax GmbH umbenannt. 

Alle Verträge, die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Verkaufs- und Lieferbedingungen etc. behalten unverändert ihre Gültigkeit. Auch die bekannten Kontaktadressen bleiben bestehen. 

Die aktuellen Unternehmensdaten finden Sie im Impressum unserer Webseite. 

Hier finden Sie weitere Dokumente:
Freistellungsbescheinigung
Bescheinigung in Steuersachen
Nachweis Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen
FAQ Rechtsformwechsel Minimax GmbH 11.08.21 

Bei dieser Gelegenheit danken wir unseren Kunden und Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Bei Fragen stehen Ihnen Ihre gewohnten Ansprechpartner unseres Unternehmens selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

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RWM DIGITAL SERIES - 20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)

Digitales Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement (englischsprachig)

Im Rahmen der RWM DIGITAL SERIES, einem digitalen Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement präsentiert Jan Weimann von Minimax am 20. Mai die Hochleistungs-Löschturbine MXOne. Er zeigt Videos von Löschtests in unserem Forschungszentrum Brandschutz. Während des Vortrags und danach können Sie per Chat Fragen stellen.

Bestimmte abgelegene, schwer zugängliche oder große Bereiche im Industrie-, Energie- oder Infrastrukturbereich können mit herkömmlichen Brandschutzsystemen nicht effizient und wirtschaftlich abgedeckt werden. MXOne erfüllt in einzigartiger Weise die Anforderungen, die sich aus den besonderen Brandrisiken in zahlreichen Industrie- und Risikobereichen innerhalb und außerhalb von Gebäuden ergeben - u. a. in Recyclingbetrieben, Holzverarbeitender Industrie, Chemiewerken & Raffinerien, Flughäfen & Hangars, Umspannwerken & Transformatoren.

20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)
Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme:
https://www.rwmexhibition.com/rwm-digital/rwm-digital-spotlight#/

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VdS-BrandSchutzTalk - 29.04.2021 von 11:15-12:45 Uhr

Schutzkonzepte für brennbare Flüssigkeiten

Produktmanager Thorsten Gieseke stellt die Gefahrstofflager-Lösung LiquidProtect von Minimax vor.

Das Löschen brennbarer Flüssigkeiten ist eine hochkomplexe Angelegenheit und wird immer wieder heiß diskutiert. Verschiedene Regelwerke beschäftigen sich damit. Trotzdem besteht immer wieder der Bedarf an neuen, innovativen Lösungen. In diesem Talk werden Experten aus renommierten Hersteller- und Errichterunternehmen sowie von VdS verschiedene technische Lösungen vor- und einander gegenüberstellen.

Moderator ist der Technische Sachverständige der Allianz, Carsten Tormöhlen. Als Experten nehmen Frank Bieber, VdS Schadenverhütung GmbH, Stefan Falk, Calanbau Brandschutzanlagen GmbH, Thorsten Gieseke, Minimax Europe/FSG und Torsten Wagner, Wagner Group GmbH, teil.

Die Teilnahme an der Talk-Runde ist kostenlos. Anmelden können sich alle Brandschutzinteressierten auf der Homepage des VdS. Hier können Sie dann auch die Übertragung der Talks am 29. April 2021 live mitverfolgen.

https://bildung.vds.de/de/vds-brandschutztalk/11839

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Fendium mit Red Dot Award

Minimax erhält Red Dot Award für polymerveredeltes Fendium Rohr

Fendium: Prämierte Oberflächenveredelung

Erneut wurde ein Minimax Produkt von der Red Dot-Jury ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt Minimax den begehrten Preis in der Kategorie Material und Oberflächen für das innovative Rohrsystem Fendium.

Bei Fendium handelt es sich um polymerveredelte Stahlrohre, die sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite mit einem besonderen Polymer versehen sind, das vor Korrosion schützt. Anders als bei Farbanstrichen und Pulverbeschichtungen wird der Polymer-Schutz in einem mehrere Schritte umfassenden chemischen Prozess aufgetragen. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die äußerst hohe Widerstandsfähigkeit gegen korrosive Einflüsse, die durch das Polymer erzielt wird. Fendium ist von VdS Schadenverhütung anerkannt und von FM Global zertifiziert. Damit ist es für nahezu alle Wasser-Löschanlagen verwendbar.

Michael Steinhoff, technischer Produktmanager bei der Minimax Viking Research & Development GmbH, sieht in dem Red Dot Award eine Bestätigung des Konzepts: „Es war ein interessanter Weg von der Idee bis zur Realisierung und Serienproduktion. Am Ende steht ein Produkt, das auf dem Brandschutzmarkt einzigartig ist und zahlreiche Vorteile bietet. Außer dem von uns entwickelten und angewandten Verfahren ist derzeit kein alternatives Verfahren bekannt, mit dem Rohre industriell von innen beschichtet werden können. Der Red Dot Award in der Kategorie „Material und Oberflächen“ bestätigt die Einzigartigkeit unseres Produkts.“

Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer
Durch den innenliegenden Korrosionsschutz erreichen Fendium Rohre bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine deutlich längere Lebensdauer als unbehandelte Rohre.

Höhere dauerhafte Sicherheit
Korrosion kann bei herkömmlichen Rohren im Innenbereich zu rauen Oberflächen, Verkrustungen und Ablagerungen führen, die die Rohrreibung verstärken und den freien Querschnitt der herkömmlichen Rohre verringern. Fendium Rohre erhöhen durch den Korrosionsschutz von innen und außen dauerhaft die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Löschanlage und mindern die Gefahr von Verstopfung der Düsen.

Höhere Effizienz
Die geringe Rohrreibung der glatten Fendium Rohre lässt in vielen Fällen sogar Rohre mit geringeren Nennweiten oder kleineren Pumpen zu. Vorteile sind Gewichtsersparnis, leichtere Montage und reduzierter Platzbedarf.

Mehr Informationen über Fendium: minimax.com/fendium

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Sprinkler-Schutzkonzept für Gefahrstofflager
Dezember 3, 2020 - Lösungen

Sprinkler-Schutzkonzept für Gefahrstofflager

Minimax präsentiert neue Brandschutzlösung LiquidProtect

Minimax hat die VdS Anerkennung für eine innovative Brandschutzlösung erhalten: Sie schützt Gefahrstofflager durch eine Sprinkleranlage mit Schaumzumischung. Das Konzept punktet mit hoher Personen- und Umweltsicherheit, sehr schneller, effektiver und lokal begrenzter Brandbekämpfung, einer minimalen Betriebsunterbrechung im Brandfall sowie geringen baulichen Anforderungen. Es kann auch in Lagern mit größeren Gebinden wie IBC und mit engen Gassen zum Einsatz kommen.

Das Konzept basiert auf dem Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Im Brandfall wird die austretende Flüssigkeit gezielt in die Regalgasse abgeleitet. Dazu stehen die Regale auf einem Sockel, in den Regalen kommen Leitbleche zum Einsatz. In der Gasse sind in regelmäßigen Abständen Flüssigkeitsriegel, sogenannte fuel stops, in den Boden eingelassen. Sie fangen die brennbare Flüssigkeit auf und begrenzen deren Ausbreitung in der Gasse. Bei den Flüssigkeitsriegeln sind spezielle Sprinkler positioniert, die für eine schnelle Auslösung und gezielte Verteilung des Löschmittels in die Gasse sorgen. Zusätzlich beaufschlagen weitere, schnell auslösende Sprinkler das Regalfach gezielt mit Löschmittel. Das Konzept ermöglicht eine schnelle, effektive und lokal begrenzte Brandbekämpfung und hilft dabei, Schäden durch das Feuer und damit Betriebsunterbrechungszeiten gering zu halten.

Hohe Personen- und Umweltsicherheit
Diese Brandschutzlösung verzichtet auf eine gebäudehohe Flutung des geschützten Raumes mit Löschmittel. Damit bietet es im Vergleich zu personengefährdenden Löschmitteln wie Leichtschaum oder CO₂ eine höhere Sicherheit. Die Gefahr der Verschleppung von Löschmittel in tiefergelegene oder benachbarte Bereiche ist geringer. Die schnelle, gezielte Brandbekämpfung und der geringe Löschmitteleinsatz sorgen zudem für eine gute Umweltbilanz.   

Sehr schnelle und effektive Brandbekämpfung
Die enge Anordnung der Sprinkler sowohl im Regal als auch in der Gasse ermöglicht eine frühzeitige Branddetektion und eine unmittelbare Brandbekämpfung ohne Vorwarnzeit. Im Zusammenspiel mit den Flüssigkeitsriegeln und dem Einsatz von Schaummittel können auch Brände mit schneller, energiereicher Brandausbreitung wie beim Auslaufen von brennbaren Flüssigkeiten aus größeren Lagergebinden effektiv bekämpft werden.

Minimale Betriebsunterbrechung im Brandfall
Da nur die Sprinkler im betroffenen Bereich auslösen und der Brand schnell bekämpft wird, entstehen nur geringe Primär- und Sekundärschäden, z.B. durch thermische Belastung der Gebäude und Regalstruktur, Korrosion oder Kurzschluss durch das Fluten technischer Einrichtungen (Schaltschränke, Lüftungsanlage, Fördereinrichtungen). Aber auch die Beseitigung des Löschmittels ist deutlich einfacher als z.B. bei einem mit Leichtschaum gefluteten Gebäude.

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Löschturbine

Hochleistungs-Löschturbine MXOne

Innovative Brandbekämpfung mit Wassernebel aus sicherer Entfernung

Minimax bringt heute die Löschturbine MXOne auf den Markt. Das einzigartige System hat einen 360°-Operationsbereich und erlaubt das Aufbringen von Wassernebel aus großer, sicherer Entfernung und mit hoher Genauigkeit. Der Wassernebel absorbiert im Brandfall große Mengen von Energie, kühlt besonders effektiv und erreicht verdeckte Brandherde besser als klassische Monitore. Er bindet Rauchgase, Schadstoffe und Gerüche und kann seine Wirkung schnell auf großen Flächen entfalten. Die Wirksamkeit wurde in vollmaßstäblichen Brandversuchen von unabhängigen Stellen wie DMT untersucht und bestätigt.

MXOne kann mit Trinkwasser, Salzwasser sowie mit und ohne Schaummittelzusätzen betrieben werden. Die Sprühbilder reichen von feinem Wassernebel bis zum Vollstrahl. Dabei erreicht das Löschsystem einen Durchsatz von bis zu 4.000 Litern pro Minute. MXOne wird entweder vollautomatisch oder aber manuell ferngesteuert auf einen Hot-Spot ausgerichtet. Durch intelligente Steuerung können mit einer einzigen Turbine zwei oder mehr benachbarte Bereiche abwechselnd mit Löschwasser versorgt werden. Somit können parallel mehrere Brände bekämpft oder nahegelegene, von einem Feuer bedrohte Einrichtungen gezielt gekühlt werden. Die Löschturbine ist leicht in bestehende Anlagen zu integrieren und eignet sich für den Einsatz in Bereichen mit Temperaturen von -15°C bis +55°C.

Entscheidendes Novum: Wurfweite
Einen Brand mit Wassernebel aus großer Entfernung zu bekämpfen, ist die einzigartige Stärke von MXOne. Die Turbine kompensiert die Anfälligkeit kleiner Tropfen für äußere Einflussfaktoren wie Seiten- oder Gegenwind durch intelligente Steuerung und Zuschalten eines stützenden Luftstromes. Darüber hinaus lässt sich das System flexibel an nahezu jede Herausforderung verschiedener Brandszenarien anpassen.

Effizientes Löschen mit Wassernebel
Beim Löschen mit Wassernebel wird Wasser unter hohem Druck so vernebelt, dass kleinste Wassertropfen und damit eine größere Reaktionsoberfläche zur Aufnahme von Wärme entsteht. Bei Verdampfung des Wassers wird sein Volumen um ein Vielfaches vergrößert, so dass der Sauerstoff am Brandherd lokal verdrängt wird und der entstehende Stickeffekt das Feuer unmittelbar bekämpft. Der vom Wassernebel ausgehende Kühleffekt schützt Menschen und Sachgüter vor Hitzeeinwirkung. Der Wasserverbrauch beim Löschangriff sowie der Schaden durch das Löschwasser sind sehr gering.

Maximale Flexibilität bei der Positionierung und in der Anwendung
Die Ansteuerung und Ausrichtung der Löschturbine kann vollautomatisch erfolgen. Dafür werden in der Brandmelderzentrale die Informationen von mindestens zwei Brandmeldern (z.B. UniVario Industriebrandmelder oder Infrarot-Kameras) ausgewertet und daraus die Koordinaten des Brandherdes exakt bestimmt, bevor MXOne aktiviert wird. Alternativ ist immer eine manuelle Steuerung der Turbine möglich. Ganz nach Betreiberwunsch können sowohl stationäre als auch mobile Steuerungsvarianten realisiert werden.

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Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel
April 15, 2020 - Technologien

Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel

Es nutzt un­ter­schied­li­che Lösch­ef­fek­te aus: Küh­len, Er­sti­cken, Tren­nen, Ab­de­cken, Däm­men und Ver­drän­gen.

Schaum-Lösch­an­la­gen ver­tei­len im Brand­fall groß­flä­chig Schaum­men­gen über Schaum­roh­re, Schaum­mo­ni­to­re, Sprink­ler oder Düsen. Der Schaum legt sich auf das Brenn­gut, löscht das Feuer und wirkt prä­ven­tiv gegen Rück­zün­dun­gen. Solche Lösch­an­la­gen eig­nen sich für den Schutz von Be­rei­chen mit er­höh­ten Ri­si­ken, wie sie durch brenn­ba­re Flüs­sig­kei­ten oder Kunst­stof­fe ge­ge­ben sind. Durch die Mög­lich­keit einer ge­rin­gen bis zur ex­trem hohen Ver­schäu­mung wird die op­ti­ma­le Lösch­wir­kung für jedes Ri­si­ko er­zielt.

https://www.minimax.com/de/de/technologies/foam-extinguishing-systems/foam-extinguishing-system/

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Red Dot Award 2020 Product Design
April 7, 2020 - Technologien

Weiterer internationaler Designpreis

Unsere Zentrale Clunid FMZ6000 hat den Red Dot Award 2020 in der Kategorie Product Design gewonnen!

Die Clu­nid FMZ6000 ist eine mo­du­la­re Brand­mel­de­zen­tra­le, genau ab­ge­stimmt und zu­sam­men­ge­stellt auf die je­wei­li­gen Kun­den­an­for­de­run­gen. Bei der Ent­wick­lung der Clu­nid FMZ6000 war das Pro­dukt­de­sign von Be­ginn an in den Ent­wick­lungs­pro­zess ein­ge­bun­den. Das prä­mier­te De­sign macht auf den ers­ten Blick sicht­bar, dass hier eine ganz neue Zen­tra­len­ge­ne­ra­ti­on ent­stan­den ist: hohe Be­triebs­si­cher­heit, ein­fa­che Be­die­nung und gren­zen­lo­se Ein­satz­mög­lich­kei­ten ma­chen die Clu­nid FMZ6000 zu einem her­aus­ra­gen­den Pro­dukt.

Über den Red Dot Design Award
Der Red Dot Design Award wird von einer 40-köpfigen Jury für Entwürfe mit hoher Designqualität verliehen. In der Kategorie Product Design werden die Auszeichnungen bereits seit 1955 vergeben.

 

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