Kompetenz im Brandschutz

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Mai 30, 2024 - Technologien

Minimax schützt Tiefkühllager der Bio-Frosterei von WESTHOF BIO vor Brandgefahr

Bad Oldesloe / Friedrichsgabekoog, 30. Mai 2024 – Erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy in das Brandvermeidungssystem von Minimax integriert.

Minimax vereint langjährige Erfahrung mit Innovationsgeist: Für das neue Tiefkühllager der Bio-Frosterei der Firma WESTHOF BIO am Standort Friedrichsgabekoog stellt das Unternehmen den VdS-anerkannten Brandschutz mit einer Sauerstoffreduzierungsanlage auf modernstem Niveau. Hierfür wird erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy zur Stickstofferzeugung für die Brandvermeidungsanlage eingesetzt.

Am WESTHOF BIO Standort Friedrichsgabekoog installierte Minimax ein Brandvermeidungssystem zum Schutz des Tiefkühllagers der Bio-Frosterei.

Ein solches System senkt den Luftsauerstoffgehalt in dem zu schützenden Bereich durch die gezielte Zufuhr von Stickstoff soweit ab, dass eine „brandsichere“ Atmosphäre entsteht. Ein Feuer kann so erst gar nicht entstehen, da die Entwicklung eines Vollbrandes unterdrückt wird. Brandfolgeschäden durch eine starke Rauchgasentwicklung oder Löschmitteleinsatz sind im Vergleich zu konventionellen Löschmethoden ausgeschlossen. Alle technischen Anlagen und Prozesse bleiben verfügbar, Betriebsunterbrechungen werden auf ein Minimum reduziert. Der Schutzbereich bleibt trotz der Reduzierung des Sauerstoffgehalts begehbar. Der gefahrfreie Aufenthalt von Personen und ein Arbeiten in den Räumlichkeiten ist weiterhin möglich.

Neben der VdS-anerkannten Brandvermeidungsanlage stellt Minimax für das Tiefkühllager der Bio-Frosterei auch die sicherheitsrelevante Branderkennung, Steuerung und Sensorik und ist damit elementarer Bestandteil der Gebäudesicherheit.

Das Sauerstoffreduzierungssystem wird im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des Tiefkühllagers am 30. und 31. Mai 2024 präsentiert.

Oxeo EcoPrevent Systeme – Wirtschaftlicher, energieeffizienter Brandschutz auf höchstem Sicherheitsniveau

Wesentlich für den Betrieb von Brandvermeidungssystemen ist die effiziente Erzeugung des erforderlichen Stickstoffgases vor Ort. Genau deswegen hat sich Minimax entschieden, in Friedrichsgabekoog erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy in das Brandschutzsystem zu integrieren.

Diese Kombination ist weltweit erstmalig und besonders wirtschaftlich, weil sie eine CO2-neutrale Kreislaufwirtschaft ermöglicht. Die Brandschutztechnologie ist emissionsfrei dank „grünem“ Wasserstoff. Außerdem bringt sie Autarkie für den Kunden, da Strom und Wärme erzeugt werden, die zusätzlich gewinnbringend für die betriebliche Infrastruktur genutzt werden können. Damit schützt das System auf saubere, energieeffiziente und nachhaltige Weise.

Gerade für große bis sehr große Schutzbereiche, wie beispielsweise Tiefkühl-Hochregallager, kann ein solches Hybridsystem eine erhöhte Stickstoffproduktion bei gleichzeitig hoher Effizienz ermöglichen.

Die Ergebnisse dieser ersten hybriden, wasserstoffbetriebenen Brandvermeidungsanlage werden Minimax und HY.AIR Energy für die Weiterentwicklung dieser zukunftsweisenden Technik nutzen.

Weitere detaillierte Informationen zu allen Oxeo EcoPrevent Systemen finden Sie hier.

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PVProtect
Dezember 5, 2023 - Technologien

Minimax präsentiert PVProtect

Bad Oldesloe / Köln, 6. Dezember 2023 – PVProtect ist das erste VdS-anerkannte Löschsystem für Dachflächen mit Photovoltaikanlagen. Premiere auf den VdS-BrandSchutzTagen Köln.

Mit PVProtect präsentiert Minimax ein brandneues Wasserlöschsystem auf den VdS-BrandSchutzTagen: Das ganzheitliche Schutzkonzept für Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ist das erste am Markt mit VdS-Anerkennung.

Dächer, auf denen brennbare Dämmstoffe verbaut wurden, stellen eine besonders hohe Gefahr dar. Denn bereits kleine Brände an der Dachkonstruktion können schwerwiegende Betriebsunterbrechungen und Umsatzverluste nach sich ziehen. PVProtect hilft dabei, solche Schäden erheblich zu minimieren oder ganz zu verhindern. Das System schützt Dachflächen mit einer Neigung bis zu 10°, auf denen Photovoltaikanlagen angebracht sind, vor Brandgefahren. Damit bietet Minimax als erstes Brandschutzunternehmen eine Lösung für bisher ungeschützte Umgebungen.

Erstes Wasserlöschsystem dieser Art – Frühzeitige Detektion kombiniert mit selbsttätiger Brandbekämpfung

Das ganzheitliche Schutzkonzept von PVProtect kombiniert frühzeitige Detektion mit selbsttätiger Brandbekämpfung. Dadurch kann PVProtect durch den Schutz des Daches vor Bränden auch das gesamte Gebäude vor Folgeschäden schützen und alarmiert rechtzeitig die Menschen vor Ort.

Die Detektion erfolgt über gezielt angeordnete Wärmedifferentialmelder im Bereich der Photovoltaikmodule. Bei einem außergewöhnlichen Temperaturanstieg leiten die Melder die Information an die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale weiter, die gleichzeitig die Feuerwehr alarmiert. Durch die engmaschige Anordnung der Sensoren erfolgt eine punktgenaue Lokalisierung des Brandherds. Löschdüsen sind im Bereich der Photovoltaikmodule so angeordnet, dass das gesamte Areal mit Wasser bedeckt werden kann. So bekämpft PVProtect bereits Entstehungsbrände selbsttätig, bevor sich diese weiträumig ausbreiten.

Effizient in Wasserverbrauch, einfach in der Nachrüstung – VdS-Anerkennung erteilt

Speziell entwickelte Löschdüsen ermöglichen eine risikogerechte Wasserverteilung schon bei geringen Betriebsdrücken. Die Lokalisierung des Brandherdes in Verbindung mit einer passenden Löschsteuerung und Wirkflächenaufteilung ermöglicht den Wasserbedarf weiter zu senken, bei gleichzeitig sicherer Beherrschung der Brandgefahren.

Durch den geringen Wasserbedarf und die niedrigen Betriebsdrücke kann PVProtect in der Regel an die vorhandene Wasserversorgung einer Sprinkleranlage angeschlossen werden. Die Integration in eine bestehende Brandschutzanlage ist daher kostengünstig und unkompliziert möglich.

In Brandversuchen wurde PVProtect auf seine Wirksamkeit untersucht; diese wurde von der VdS Schadenverhütung GmbH anerkannt. Die VdS-Anerkennung gilt sowohl für das System als auch die Einzelkomponenten. PVProtect schafft damit die Grundlage, dass das Gebäude wieder versicherbar wird.

Erstmalige Präsentation auf den VdS-BrandSchutzTagen – Fachvortrag inklusive

Minimax zeigt das neue Löschsystem PVProtect erstmals auf den VdS-BrandSchutzTagen Köln vom 6.-7. Dezember 2023 in Halle 10.1, Stand D-07.

Am 7. Dezember hält der zuständige Minimax-Löschsystemmanager Thorsten Gieseke im Rahmen der VdS-Fachtagung Feuerlöschanlagen einen Vortrag zu PVProtect um 14:45 Uhr im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse. Informationen zur Registrierung für die Teilnahme am Vortrag finden Sie hier.

Weitere Informationen zum System hier.

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MXOne
November 15, 2023 - Technologien

Minimax Frankreich mit renommiertem Brandschutz-„Oscar“ für die MXOne ausgezeichnet

Bad Oldesloe / Saint-Quentin-Fallavier, 15. November 2023 – Minimax Frankreich erhält prestigeträchtigen „Oscar de la Sécurité“ für die Hochleistungs-Löschturbine MXOne in der Kategorie „Innovation“.

Minimax Frankreich ist für seine Hochleistungs-Löschturbine MXOne vom FFMI, dem französischen Verband für Brandschutzberufe, ausgezeichnet worden.

Die „Oscars de la Sécurité“ werden jedes Jahr von einem durch die FFMI einberufenen Expertengremium verliehen, um herausragende Leistungen im Bereich Brandschutz zu würdigen. Der Preis wird in vier Kategorien verliehen: "Innovation", "Brandschutz", "Brandschutzmanagement" und "spezielle Standorte". Die Sicherheits-Oscars gelten seit über 20 Jahren als die Referenzveranstaltung für den Brandschutzsektor in Frankreich. In diesem Jahr trat Minimax Frankreich in der Kategorie „Innovation“ an.

Die Preise wurden den Preisträgern am 13. November 2023 von Dominique Faure, beigeordnete Ministerin für Gebietskörperschaften und den ländlichen Raum, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Palais du Luxembourg überreicht.

Pascal Bichet, Country Manager Minimax Frankreich, zur Auszeichnung: "Minimax Frankreich ist sehr stolz, diese Auszeichnung erhalten zu haben, insbesondere da wir durch unsere Branchenkollegen gewürdigt wurden."


Die preisgekrönte Minimax Hochleistungs-Löschturbine MXOne – Brandschutz der nächsten Generation

Die MXOne von Minimax ermöglicht innovative Brandbekämpfung mit hocheffizientem Wassernebel aus sicherer Entfernung. Damit stellt sie eine neue Generation der Brandbekämpfung dar. Sie erlaubt den gezielten Einsatz aus großer, sicherer Entfernung, mit hoher Effizienz und Genauigkeit. Über das einstellbare Strahlrohr erreicht die Turbine große Wurfweiten auch mit dem Zusatz von Schaummittel.

Wassernebel absorbiert im Brandfall große Mengen von Energie, kühlt besonders effektiv und erreicht aufgrund seiner dreidimensionalen Wirkungsweise auch verdeckte Brandherde. Er bindet Rauchgase, Schadstoffe und Gerüche und kann seine Wirkung schnell auf großen Flächen entfalten, ohne dabei wie klassische Monitore mit ihrem gebündelten Strahl brennende Güter davonzutreiben und unter Umständen zu einer Brandausbreitung beizutragen.

 

Mehr Informationen zur MXOne finden Sie hier.

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EconAqua Sprinkler U16
Dezember 5, 2022 - Technologien

Minimax erweitert EconAqua Löschsystem

Bad Oldesloe / Köln, 5. Dezember 2022 – Auf den VdS-BrandSchutzTagen präsentiert Minimax erstmals die brandneue Erweiterung des Niederdruck-Wassernebel-Löschsystems Minifog EconAqua.

Durch die Entwicklung des EconAqua Wassernebelsprinklers U16 ist EconAqua nun am Markt das Niederdruck-Wassernebelsystem mit dem breitesten Anwendungsgebiet. Darüber hinaus ist es das einzige, das vom VdS u. a. für den Einsatz in Parkhäusern und Tiefgaragen mit einer Deckenhöhe von bis zu 3,6 Metern anerkannt ist.

Wirksamkeit bestätigt – VdS-Anerkennung erhalten
EconAqua erreicht mit Niederdrucktechnik eine vergleichbare Effektivität wie Hochdruck-Wassernebel-Sprinkleranlagen. Der neue U16-Sprinkler ist dabei genauso effektiv wie klassische Sprinkler. Das wurde in einer genormten Brandversuchsreihe gemäß VdS 3883-4 und prEN 14972-5 nachgewiesen. Dazu wurde im Minimax Forschungszentrum Brandschutz die typische Anordnung von Fahrzeugen in einem Parkhaus nachgestellt. In den von VdS Schadenverhütung überwachten Brandversuchen konnte gezeigt werden, dass das Niederdruck-Wassernebelsystem EconAqua bei deutlich geringerem Wasserverbrauch auch bei 3,6 m Deckenhöhe einen gleichwertigen Brandschutz bietet wie die klassische Sprinkleranlage.

Im Vergleich zu klassischen Sprinkleranlagen nutzt Minifog EconAqua das Löschwasser wesentlich effizienter. Bei bestimmten Anwendungen sind Wassereinsparungen von bis zu 85 Prozent möglich. Durch den sehr geringen Wassereinsatz werden mögliche Löschwasserschäden im Brandfall auf ein Minimum reduziert.

Minifog EconAqua Wassernebel-Löschanlagen sind ohne aufwändige Rohrbegleitheizungen auch für den Schutz von Parkhäusern und anderen frostgefährdeten Bereichen einsetzbar, da bei ihnen, wie auch bei klassischen Sprinkleranlagen, Trockenrohrnetze gebildet werden können. Diese sind im Bereitschaftszustand mit Druckluft gefüllt.

Minifog EconAqua Systeme zeichnen sich gegenüber klassischen Sprinkleranlagen auch durch eine erhebliche Platzersparnis aus. Das liegt an der kompakten Wasserversorgung und den geringeren Rohrdurchmessern in den Rohrtrassen – insbesondere in abgehängten Decken. Das spart nicht nur bauseitige Kosten, in vielen Bestandsbauten wird so die Nachrüstung einer Löschanlage durch Minifog EconAqua überhaupt erst möglich.

Damit eignet sich Minifog EconAqua für einen besonders effizienten Gebäudeschutz, beispielsweise in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Krankenhäusern, Museen, Hotels oder Tiefgaragen. Dies gilt insbesondere für Räumlichkeiten, in denen Löschwasserschäden vermieden werden müssen, bei denen besonderer Platzmangel herrscht oder bei denen der direkte Anschluss einer klassischen Sprinkleranlage an die Trinkwasserversorgung nicht möglich wäre.

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Minimax Brandschutzwanne BWCon 1.400
Dezember 14, 2021 - Technologien

Zertifizierte Brandschutzlösungen für IBC und Gefahrstofflager

Als IBC Mitte der 1990-er Jahre die klassischen Stahlfässer und Metallbehälter für den Transport und zur Lagerung von hochentzündlichen Gefahrstoffen ablösten, entstanden ganz neue Brandrisiken.

IBC (Intermediate Bulk Container) sind große quaderförmige Behälter für flüssige und rieselfähige Stoffe. Als sie Mitte der 1990-er Jahre die klassischen Stahlfässer und Metallbehälter für den Transport und zur Lagerung von hochentzündlichen Gefahrstoffen ablösten, entstanden ganz neue Brandrisiken. John LeBlanc, Vizepräsident und leitender technischer Spezialist in der Chief Engineer's Group von FM Global erinnert sich: „Plötzlich sind wir von 55 Gallonen in einem Stahlfass auf 275 Gallonen oder mehr in einem Kunststoffbehälter umgestiegen.“

„Unbeherrschbares Risiko“
Bei einem Brand an einem IBC kann dieser schmelzen und Flüssigkeit austreten. Beim Auslaufen eines mit brennbarer Flüssigkeit befüllten Intermediate Bulk Container (IBC) sprechen Versicherungen von einem „unbeherrschbaren Risiko“. Bei einer Füllmenge von 1.000 Litern wäre eine Fläche von etwa 330 m² mit 3 mm brennbarer Flüssigkeit bedeckt.

Erschwerend kommt hinzu, dass das US Department of Transportation (DOT) IBC zwar zum Transport von brennbaren Flüssigkeiten freigegeben hat, aber viele davon ausgehen, dass diese Freigabe auch für die Lagerung gilt.

Der amerikanische Sachversicherer FM Global mit seiner Zertifizierungsgesellschaft FM Approvals hat sich dieser Problematik angenommen und stellte kürzlich im IFP Magazin drei Produkte vor, die die Brandgefahren von IBC entscheidend mindern. Darunter ist auch die bereits 2018 von FM Approvals zertifizierte Brandschutzwanne BWCon 1.400 FM von Minimax:

Die Minimax Brandschutzwanne besteht aus Stahl und hat eine integrierte Flammendurchschlagsicherung. Im Brandfall läuft die brennende Flüssigkeit durch diese Matte aus Edelstahl in den daruntergelegenen Auffangbereich. Diese Kombination verhindert die unkontrollierbare Ausbreitung von Flüssigkeit und Brand. Dieser kann anschließend, z. B. durch eine Sprinkleranlage oder die Werkfeuerwehr gelöscht werden, bevor sich das Ereignis zu einem existenzgefährdenden Großbrand entwickelt. Die Wanne hat ein Fassungsvolumen von insgesamt 1.400 Litern Flüssigkeit. Zusätzlich zu den 1.000 Litern brennbarer Flüssigkeit aus dem IBC ist eine Aufnahmemöglichkeit von weiteren 400 Litern Löschmittel gegeben. Diese Menge würde durch eine Sprinkleranlage während einer ca. 20-minütigen Beaufschlagung der Brandschutzwanne eingebracht.

Neben der Brandschutzwanne zertifizierte FM Global 2020 den doppelwandigen Kombinations-IBC des deutschen Herstellers Schütz und bereits 2017 das Bodensystem des in Houston, Texas, ansässigen Unternehmens Safespill. Das System ist von einem Drainagesystem abgeleitet, das für Hubschrauberlandeplätze auf Offshore-Ölplattformen verwendet wird. 2020 wurde eine erweiterte Version für große Anwendungen wie Flugzeughangars und Vertriebszentren zertifiziert.

Derzeit noch nicht FM-zugelassen, aber bereits vom VdS anerkannt ist das kürzlich vorgestellte Sprinklersysstem „LiquidProtect“ von Minimax. Es wurde speziell für den Schutz von brennbaren Flüssigkeiten in IBC und Fässern entwickelt, die in Regale eingelagert sind. Damit stellt Minimax eine wirksame und zuverlässige Lösung zum Schutz von brennbaren Flüssigkeiten zur Verfügung.

Rich Ferron von FM Approvals resumiert: „Es hat eine Weile gebraucht, aber jetzt haben wir FM-zertifizierte Produkte, die FM Global seinen Kunden empfehlen kann und die jeder auf der Welt kaufen kann, um den sehr realen Brandrisiken zu begegnen, die mit der Verwendung von IBC in der Industrie verbunden sind".

Quelle: https://ifpmag.mdmpublishing.com/new-solutions-help-solve-the-fire-risks-posed-by-ibcs/

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fluorfreies Schaumlöschmittel
August 18, 2021 - Technologien

Neues fluorfreies Schaumlöschmittel

Minimax rüstet Brandschutzanlagen von thyssenkrupp Steel Europe auf fluorfreies Schaummittel um

Im Mai führte Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl im unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA in Dresden eine Reihe von Tests mit fluorfreiem Schaummittel durch. Anlass für die von der VdS Schadenverhütung GmbH begleiteten Wirksamkeitsnachweise war der Wunsch unseres Kunden thyssenkrupp Steel Europe AG, seine Löschanlagen auf einen fluorfreien Schaum umzustellen. Die Tests verliefen allesamt erfolgreich, und VdS gab die Nutzung des neuen, 1%igen fluorfreien Schaumlöschmittels für die betrachteten Schutzbereiche und Anlagenarten frei. 

Gesetzliche Grundlage
Die Zeit drängt: Am 8. April 2020 wurde die EU-Richtlinie 2020/784 verabschiedet, in der die Verwendung von PFOA (Perfluoroktansäure) noch weiter eingeschränkt wurde. Zwar nehmen Löschschäume nach wie vor eine Sonderstellung ein, da mit jedem Brand, der verhindert werden kann, andere, unabsehbare Umweltschäden abgewendet werden. Noch immer gilt die Übergangsfrist bis zum 4. Juli 2025 für Feuerlöschschäume, die bereits in bestehenden Anlagen oder mobilen Löschgeräten eingefüllt sind. Ab diesem Datum dürfen Gemische oder Erzeugnisse höchstens 25ppb (=μg/kg) PFOA bzw. insgesamt höchstens 1000ppb11 (=1ppm=1mg/kg) aller Vorläuferstoffe enthalten. Für Ausbildungszwecke sind PFOA-Schäume nicht mehr erlaubt, für Tests nur noch, wenn die Möglichkeit gegeben ist, alle Freisetzungen aufzufangen, und schon ab dem 1. Januar 2023 ist die Verwendung nur noch an Standorten zulässig, an denen alle Freisetzungen aufgefangen werden können. 

Was ist zu tun?
Viele Betreiber machen sich daher Gedanken um die Zukunft ihrer Anlagen und wünschen sich die Umstellung auf fluorfreie Schäume. Doch bei einer Umstellung ist einiges zu beachten: Die VdS-Anerkennung für den Einsatz von Schaumlöschmitteln in Wasserlöschanlagen nach VdS CEA 4001 und VdS 2109 bezieht sich immer auf das anerkannte Schaummittel und definierte Anwendungsfälle. Wenn das angestrebte Anwendungsgebiet (Anlagenart / Brandlast) nicht bereits durch die Wirksamkeitsnachweise aus dem Anerkennungsverfahren abgedeckt ist, müssen zur Umstellung auf ein fluorfreies Schaummittel zusätzliche Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. In diesem Fall war das Schaummittel bereits für Kunststoffrisiken zertifiziert. Nun erfolgte die Prüfung auf bestimmte brennbare Flüssigkeiten. 

Die Tests
Im Mai führte Minimax bei dem unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA Dresden diese Löschtests für die thyssenkrupp Steel Europe durch. Beteiligt waren der VdS Schadenverhütung als Prüf- und Zertifizierungsstelle, der Riskmanager, der Schaummittelhersteller Dr. Sthamer, der Betreiber und Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl sowie dem Löschsystemmanagement Wasser.

Die Konfiguration der Tests war lange vorbereitet und auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnitten. Für die Versuche installierte Minimax sowohl eine Sprühwasser- als auch eine Niederdruck–Wassernebel-Löschanlage, die den realen Bedingungen der bereits bestehenden Anlage in Bezug auf Sprinkler, Betriebsdrücke und Abstände zum Brandobjekt entsprachen. Getestet wurde die Löschung dreier ausgewählter brennbarer Flüssigkeiten, jeweils mit Wasser- und Schaumlöschung.

Erfolgreiches Ergebnis
Der Aufwand hat sich gelohnt: Der VdS konnte das getestete Schaummittel für den Einsatz in den untersuchten Anlagenarten in Kombination mit den drei untersuchten brennbaren (Hydraulik-)Flüssigkeiten und den Einsatz gemäß dem Schutzkonzept nach VdS CEA 4001 (Sprinkleranlagen), VdS 2109 (Sprühwasserlöschanlagen) und VdS 2108 (Schwerschaumlöschanlagen) freigeben.

Für Marcel Esper, Leiter des Minimax Kompetenzteams Stahl und Thorsten Gieseke, Minimax Löschsystemmanager, sind die Ergebnisse aus den umfangreichen Löschversuchen noch weitreichender: „Über die Anerkennung hinaus haben wir eine Menge Zusatzerkenntnisse mitnehmen können, die wir für das weitere Vorgehen mit fluorfreien Schaummitteln berücksichtigen werden.“ Das Kompetenzteam Stahl ist der Spezialist für den stationären Brandschutz im Bereich Stahlindustrie, das im Ruhrgebiet unter anderem die Werke der thyssenkrupp Steel Europe AG aus einer Hand betreut.

Für die thyssenkrupp Steel Europe AG ist die Umstellung auf fluorfreies Schaummittel ein besonderes Anliegen, um sowohl den Brandschutz sicherzustellen als auch gleichzeitig noch mehr zum Umwelt- und Gewässerschutz beizutragen. Dass dies mit vergleichsweise geringem Aufwand gelingt, bedeutet für den Kunden ein enormes Einsparpotenzial. Zum einen wäre ein Umbau der Anlage mit Kosten verbunden, zum anderen wäre aber auch die Produktion während der Umrüstzeiten beeinträchtigt.

 

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RWM DIGITAL SERIES - 20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)

Digitales Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement (englischsprachig)

Im Rahmen der RWM DIGITAL SERIES, einem digitalen Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement präsentiert Jan Weimann von Minimax am 20. Mai die Hochleistungs-Löschturbine MXOne. Er zeigt Videos von Löschtests in unserem Forschungszentrum Brandschutz. Während des Vortrags und danach können Sie per Chat Fragen stellen.

Bestimmte abgelegene, schwer zugängliche oder große Bereiche im Industrie-, Energie- oder Infrastrukturbereich können mit herkömmlichen Brandschutzsystemen nicht effizient und wirtschaftlich abgedeckt werden. MXOne erfüllt in einzigartiger Weise die Anforderungen, die sich aus den besonderen Brandrisiken in zahlreichen Industrie- und Risikobereichen innerhalb und außerhalb von Gebäuden ergeben - u. a. in Recyclingbetrieben, Holzverarbeitender Industrie, Chemiewerken & Raffinerien, Flughäfen & Hangars, Umspannwerken & Transformatoren.

20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)
Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme:
https://www.rwmexhibition.com/rwm-digital/rwm-digital-spotlight#/

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Fendium mit Red Dot Award
April 13, 2021 - Technologien

Minimax erhält Red Dot Award für polymerveredeltes Fendium Rohr

Fendium: Prämierte Oberflächenveredelung

Erneut wurde ein Minimax Produkt von der Red Dot-Jury ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt Minimax den begehrten Preis in der Kategorie Material und Oberflächen für das innovative Rohrsystem Fendium.

Bei Fendium handelt es sich um polymerveredelte Stahlrohre, die sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite mit einem besonderen Polymer versehen sind, das vor Korrosion schützt. Anders als bei Farbanstrichen und Pulverbeschichtungen wird der Polymer-Schutz in einem mehrere Schritte umfassenden chemischen Prozess aufgetragen. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die äußerst hohe Widerstandsfähigkeit gegen korrosive Einflüsse, die durch das Polymer erzielt wird. Fendium ist von VdS Schadenverhütung anerkannt und von FM Global zertifiziert. Damit ist es für nahezu alle Wasser-Löschanlagen verwendbar.

Michael Steinhoff, technischer Produktmanager bei der Minimax Viking Research & Development GmbH, sieht in dem Red Dot Award eine Bestätigung des Konzepts: „Es war ein interessanter Weg von der Idee bis zur Realisierung und Serienproduktion. Am Ende steht ein Produkt, das auf dem Brandschutzmarkt einzigartig ist und zahlreiche Vorteile bietet. Außer dem von uns entwickelten und angewandten Verfahren ist derzeit kein alternatives Verfahren bekannt, mit dem Rohre industriell von innen beschichtet werden können. Der Red Dot Award in der Kategorie „Material und Oberflächen“ bestätigt die Einzigartigkeit unseres Produkts.“

Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer
Durch den innenliegenden Korrosionsschutz erreichen Fendium Rohre bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine deutlich längere Lebensdauer als unbehandelte Rohre.

Höhere dauerhafte Sicherheit
Korrosion kann bei herkömmlichen Rohren im Innenbereich zu rauen Oberflächen, Verkrustungen und Ablagerungen führen, die die Rohrreibung verstärken und den freien Querschnitt der herkömmlichen Rohre verringern. Fendium Rohre erhöhen durch den Korrosionsschutz von innen und außen dauerhaft die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Löschanlage und mindern die Gefahr von Verstopfung der Düsen.

Höhere Effizienz
Die geringe Rohrreibung der glatten Fendium Rohre lässt in vielen Fällen sogar Rohre mit geringeren Nennweiten oder kleineren Pumpen zu. Vorteile sind Gewichtsersparnis, leichtere Montage und reduzierter Platzbedarf.

Mehr Informationen über Fendium: minimax.com/fendium

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Löschturbine
Dezember 1, 2020 - Technologien

Hochleistungs-Löschturbine MXOne

Innovative Brandbekämpfung mit Wassernebel aus sicherer Entfernung

Minimax bringt heute die Löschturbine MXOne auf den Markt. Das einzigartige System hat einen 360°-Operationsbereich und erlaubt das Aufbringen von Wassernebel aus großer, sicherer Entfernung und mit hoher Genauigkeit. Der Wassernebel absorbiert im Brandfall große Mengen von Energie, kühlt besonders effektiv und erreicht verdeckte Brandherde besser als klassische Monitore. Er bindet Rauchgase, Schadstoffe und Gerüche und kann seine Wirkung schnell auf großen Flächen entfalten. Die Wirksamkeit wurde in vollmaßstäblichen Brandversuchen von unabhängigen Stellen wie DMT untersucht und bestätigt.

MXOne kann mit Trinkwasser, Salzwasser sowie mit und ohne Schaummittelzusätzen betrieben werden. Die Sprühbilder reichen von feinem Wassernebel bis zum Vollstrahl. Dabei erreicht das Löschsystem einen Durchsatz von bis zu 4.000 Litern pro Minute. MXOne wird entweder vollautomatisch oder aber manuell ferngesteuert auf einen Hot-Spot ausgerichtet. Durch intelligente Steuerung können mit einer einzigen Turbine zwei oder mehr benachbarte Bereiche abwechselnd mit Löschwasser versorgt werden. Somit können parallel mehrere Brände bekämpft oder nahegelegene, von einem Feuer bedrohte Einrichtungen gezielt gekühlt werden. Die Löschturbine ist leicht in bestehende Anlagen zu integrieren und eignet sich für den Einsatz in Bereichen mit Temperaturen von -15°C bis +55°C.

Entscheidendes Novum: Wurfweite
Einen Brand mit Wassernebel aus großer Entfernung zu bekämpfen, ist die einzigartige Stärke von MXOne. Die Turbine kompensiert die Anfälligkeit kleiner Tropfen für äußere Einflussfaktoren wie Seiten- oder Gegenwind durch intelligente Steuerung und Zuschalten eines stützenden Luftstromes. Darüber hinaus lässt sich das System flexibel an nahezu jede Herausforderung verschiedener Brandszenarien anpassen.

Effizientes Löschen mit Wassernebel
Beim Löschen mit Wassernebel wird Wasser unter hohem Druck so vernebelt, dass kleinste Wassertropfen und damit eine größere Reaktionsoberfläche zur Aufnahme von Wärme entsteht. Bei Verdampfung des Wassers wird sein Volumen um ein Vielfaches vergrößert, so dass der Sauerstoff am Brandherd lokal verdrängt wird und der entstehende Stickeffekt das Feuer unmittelbar bekämpft. Der vom Wassernebel ausgehende Kühleffekt schützt Menschen und Sachgüter vor Hitzeeinwirkung. Der Wasserverbrauch beim Löschangriff sowie der Schaden durch das Löschwasser sind sehr gering.

Maximale Flexibilität bei der Positionierung und in der Anwendung
Die Ansteuerung und Ausrichtung der Löschturbine kann vollautomatisch erfolgen. Dafür werden in der Brandmelderzentrale die Informationen von mindestens zwei Brandmeldern (z.B. UniVario Industriebrandmelder oder Infrarot-Kameras) ausgewertet und daraus die Koordinaten des Brandherdes exakt bestimmt, bevor MXOne aktiviert wird. Alternativ ist immer eine manuelle Steuerung der Turbine möglich. Ganz nach Betreiberwunsch können sowohl stationäre als auch mobile Steuerungsvarianten realisiert werden.

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Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel
April 15, 2020 - Technologien

Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel

Es nutzt un­ter­schied­li­che Lösch­ef­fek­te aus: Küh­len, Er­sti­cken, Tren­nen, Ab­de­cken, Däm­men und Ver­drän­gen.

Schaum-Lösch­an­la­gen ver­tei­len im Brand­fall groß­flä­chig Schaum­men­gen über Schaum­roh­re, Schaum­mo­ni­to­re, Sprink­ler oder Düsen. Der Schaum legt sich auf das Brenn­gut, löscht das Feuer und wirkt prä­ven­tiv gegen Rück­zün­dun­gen. Solche Lösch­an­la­gen eig­nen sich für den Schutz von Be­rei­chen mit er­höh­ten Ri­si­ken, wie sie durch brenn­ba­re Flüs­sig­kei­ten oder Kunst­stof­fe ge­ge­ben sind. Durch die Mög­lich­keit einer ge­rin­gen bis zur ex­trem hohen Ver­schäu­mung wird die op­ti­ma­le Lösch­wir­kung für jedes Ri­si­ko er­zielt.

https://www.minimax.com/de/de/technologies/foam-extinguishing-systems/foam-extinguishing-system/

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