Kompetenz im Brandschutz

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fluorfreies Schaumlöschmittel
August 18, 2021 - Technologien

Neues fluorfreies Schaumlöschmittel

Minimax rüstet Brandschutzanlagen von thyssenkrupp Steel Europe auf fluorfreies Schaummittel um

Im Mai führte Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl im unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA in Dresden eine Reihe von Tests mit fluorfreiem Schaummittel durch. Anlass für die von der VdS Schadenverhütung GmbH begleiteten Wirksamkeitsnachweise war der Wunsch unseres Kunden thyssenkrupp Steel Europe AG, seine Löschanlagen auf einen fluorfreien Schaum umzustellen. Die Tests verliefen allesamt erfolgreich, und VdS gab die Nutzung des neuen, 1%igen fluorfreien Schaumlöschmittels für die betrachteten Schutzbereiche und Anlagenarten frei. 

Gesetzliche Grundlage
Die Zeit drängt: Am 8. April 2020 wurde die EU-Richtlinie 2020/784 verabschiedet, in der die Verwendung von PFOA (Perfluoroktansäure) noch weiter eingeschränkt wurde. Zwar nehmen Löschschäume nach wie vor eine Sonderstellung ein, da mit jedem Brand, der verhindert werden kann, andere, unabsehbare Umweltschäden abgewendet werden. Noch immer gilt die Übergangsfrist bis zum 4. Juli 2025 für Feuerlöschschäume, die bereits in bestehenden Anlagen oder mobilen Löschgeräten eingefüllt sind. Ab diesem Datum dürfen Gemische oder Erzeugnisse höchstens 25ppb (=μg/kg) PFOA bzw. insgesamt höchstens 1000ppb11 (=1ppm=1mg/kg) aller Vorläuferstoffe enthalten. Für Ausbildungszwecke sind PFOA-Schäume nicht mehr erlaubt, für Tests nur noch, wenn die Möglichkeit gegeben ist, alle Freisetzungen aufzufangen, und schon ab dem 1. Januar 2023 ist die Verwendung nur noch an Standorten zulässig, an denen alle Freisetzungen aufgefangen werden können. 

Was ist zu tun?
Viele Betreiber machen sich daher Gedanken um die Zukunft ihrer Anlagen und wünschen sich die Umstellung auf fluorfreie Schäume. Doch bei einer Umstellung ist einiges zu beachten: Die VdS-Anerkennung für den Einsatz von Schaumlöschmitteln in Wasserlöschanlagen nach VdS CEA 4001 und VdS 2109 bezieht sich immer auf das anerkannte Schaummittel und definierte Anwendungsfälle. Wenn das angestrebte Anwendungsgebiet (Anlagenart / Brandlast) nicht bereits durch die Wirksamkeitsnachweise aus dem Anerkennungsverfahren abgedeckt ist, müssen zur Umstellung auf ein fluorfreies Schaummittel zusätzliche Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. In diesem Fall war das Schaummittel bereits für Kunststoffrisiken zertifiziert. Nun erfolgte die Prüfung auf bestimmte brennbare Flüssigkeiten. 

Die Tests
Im Mai führte Minimax bei dem unabhängigen Brandschutz-Kompetenzzentrum MPA Dresden diese Löschtests für die thyssenkrupp Steel Europe durch. Beteiligt waren der VdS Schadenverhütung als Prüf- und Zertifizierungsstelle, der Riskmanager, der Schaummittelhersteller Dr. Sthamer, der Betreiber und Minimax mit ihrem Kompetenzteam Stahl sowie dem Löschsystemmanagement Wasser.

Die Konfiguration der Tests war lange vorbereitet und auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnitten. Für die Versuche installierte Minimax sowohl eine Sprühwasser- als auch eine Niederdruck–Wassernebel-Löschanlage, die den realen Bedingungen der bereits bestehenden Anlage in Bezug auf Sprinkler, Betriebsdrücke und Abstände zum Brandobjekt entsprachen. Getestet wurde die Löschung dreier ausgewählter brennbarer Flüssigkeiten, jeweils mit Wasser- und Schaumlöschung.

Erfolgreiches Ergebnis
Der Aufwand hat sich gelohnt: Der VdS konnte das getestete Schaummittel für den Einsatz in den untersuchten Anlagenarten in Kombination mit den drei untersuchten brennbaren (Hydraulik-)Flüssigkeiten und den Einsatz gemäß dem Schutzkonzept nach VdS CEA 4001 (Sprinkleranlagen), VdS 2109 (Sprühwasserlöschanlagen) und VdS 2108 (Schwerschaumlöschanlagen) freigeben.

Für Marcel Esper, Leiter des Minimax Kompetenzteams Stahl und Thorsten Gieseke, Minimax Löschsystemmanager, sind die Ergebnisse aus den umfangreichen Löschversuchen noch weitreichender: „Über die Anerkennung hinaus haben wir eine Menge Zusatzerkenntnisse mitnehmen können, die wir für das weitere Vorgehen mit fluorfreien Schaummitteln berücksichtigen werden.“ Das Kompetenzteam Stahl ist der Spezialist für den stationären Brandschutz im Bereich Stahlindustrie, das im Ruhrgebiet unter anderem die Werke der thyssenkrupp Steel Europe AG aus einer Hand betreut.

Für die thyssenkrupp Steel Europe AG ist die Umstellung auf fluorfreies Schaummittel ein besonderes Anliegen, um sowohl den Brandschutz sicherzustellen als auch gleichzeitig noch mehr zum Umwelt- und Gewässerschutz beizutragen. Dass dies mit vergleichsweise geringem Aufwand gelingt, bedeutet für den Kunden ein enormes Einsparpotenzial. Zum einen wäre ein Umbau der Anlage mit Kosten verbunden, zum anderen wäre aber auch die Produktion während der Umrüstzeiten beeinträchtigt.

 

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RWM DIGITAL SERIES - 20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)

Digitales Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement (englischsprachig)

Im Rahmen der RWM DIGITAL SERIES, einem digitalen Format der Leitmesse für Recycling-, Wertstoff- und Abfallmanagement präsentiert Jan Weimann von Minimax am 20. Mai die Hochleistungs-Löschturbine MXOne. Er zeigt Videos von Löschtests in unserem Forschungszentrum Brandschutz. Während des Vortrags und danach können Sie per Chat Fragen stellen.

Bestimmte abgelegene, schwer zugängliche oder große Bereiche im Industrie-, Energie- oder Infrastrukturbereich können mit herkömmlichen Brandschutzsystemen nicht effizient und wirtschaftlich abgedeckt werden. MXOne erfüllt in einzigartiger Weise die Anforderungen, die sich aus den besonderen Brandrisiken in zahlreichen Industrie- und Risikobereichen innerhalb und außerhalb von Gebäuden ergeben - u. a. in Recyclingbetrieben, Holzverarbeitender Industrie, Chemiewerken & Raffinerien, Flughäfen & Hangars, Umspannwerken & Transformatoren.

20. Mai 2021 | 11:00 – 13:00 Uhr (BST) | 12:00– 14:00 Uhr (MET)
Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme:
https://www.rwmexhibition.com/rwm-digital/rwm-digital-spotlight#/

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Fendium mit Red Dot Award

Minimax erhält Red Dot Award für polymerveredeltes Fendium Rohr

Fendium: Prämierte Oberflächenveredelung

Erneut wurde ein Minimax Produkt von der Red Dot-Jury ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt Minimax den begehrten Preis in der Kategorie Material und Oberflächen für das innovative Rohrsystem Fendium.

Bei Fendium handelt es sich um polymerveredelte Stahlrohre, die sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite mit einem besonderen Polymer versehen sind, das vor Korrosion schützt. Anders als bei Farbanstrichen und Pulverbeschichtungen wird der Polymer-Schutz in einem mehrere Schritte umfassenden chemischen Prozess aufgetragen. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die äußerst hohe Widerstandsfähigkeit gegen korrosive Einflüsse, die durch das Polymer erzielt wird. Fendium ist von VdS Schadenverhütung anerkannt und von FM Global zertifiziert. Damit ist es für nahezu alle Wasser-Löschanlagen verwendbar.

Michael Steinhoff, technischer Produktmanager bei der Minimax Viking Research & Development GmbH, sieht in dem Red Dot Award eine Bestätigung des Konzepts: „Es war ein interessanter Weg von der Idee bis zur Realisierung und Serienproduktion. Am Ende steht ein Produkt, das auf dem Brandschutzmarkt einzigartig ist und zahlreiche Vorteile bietet. Außer dem von uns entwickelten und angewandten Verfahren ist derzeit kein alternatives Verfahren bekannt, mit dem Rohre industriell von innen beschichtet werden können. Der Red Dot Award in der Kategorie „Material und Oberflächen“ bestätigt die Einzigartigkeit unseres Produkts.“

Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer
Durch den innenliegenden Korrosionsschutz erreichen Fendium Rohre bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine deutlich längere Lebensdauer als unbehandelte Rohre.

Höhere dauerhafte Sicherheit
Korrosion kann bei herkömmlichen Rohren im Innenbereich zu rauen Oberflächen, Verkrustungen und Ablagerungen führen, die die Rohrreibung verstärken und den freien Querschnitt der herkömmlichen Rohre verringern. Fendium Rohre erhöhen durch den Korrosionsschutz von innen und außen dauerhaft die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Löschanlage und mindern die Gefahr von Verstopfung der Düsen.

Höhere Effizienz
Die geringe Rohrreibung der glatten Fendium Rohre lässt in vielen Fällen sogar Rohre mit geringeren Nennweiten oder kleineren Pumpen zu. Vorteile sind Gewichtsersparnis, leichtere Montage und reduzierter Platzbedarf.

Mehr Informationen über Fendium: minimax.com/fendium

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Löschturbine

Hochleistungs-Löschturbine MXOne

Innovative Brandbekämpfung mit Wassernebel aus sicherer Entfernung

Minimax bringt heute die Löschturbine MXOne auf den Markt. Das einzigartige System hat einen 360°-Operationsbereich und erlaubt das Aufbringen von Wassernebel aus großer, sicherer Entfernung und mit hoher Genauigkeit. Der Wassernebel absorbiert im Brandfall große Mengen von Energie, kühlt besonders effektiv und erreicht verdeckte Brandherde besser als klassische Monitore. Er bindet Rauchgase, Schadstoffe und Gerüche und kann seine Wirkung schnell auf großen Flächen entfalten. Die Wirksamkeit wurde in vollmaßstäblichen Brandversuchen von unabhängigen Stellen wie DMT untersucht und bestätigt.

MXOne kann mit Trinkwasser, Salzwasser sowie mit und ohne Schaummittelzusätzen betrieben werden. Die Sprühbilder reichen von feinem Wassernebel bis zum Vollstrahl. Dabei erreicht das Löschsystem einen Durchsatz von bis zu 4.000 Litern pro Minute. MXOne wird entweder vollautomatisch oder aber manuell ferngesteuert auf einen Hot-Spot ausgerichtet. Durch intelligente Steuerung können mit einer einzigen Turbine zwei oder mehr benachbarte Bereiche abwechselnd mit Löschwasser versorgt werden. Somit können parallel mehrere Brände bekämpft oder nahegelegene, von einem Feuer bedrohte Einrichtungen gezielt gekühlt werden. Die Löschturbine ist leicht in bestehende Anlagen zu integrieren und eignet sich für den Einsatz in Bereichen mit Temperaturen von -15°C bis +55°C.

Entscheidendes Novum: Wurfweite
Einen Brand mit Wassernebel aus großer Entfernung zu bekämpfen, ist die einzigartige Stärke von MXOne. Die Turbine kompensiert die Anfälligkeit kleiner Tropfen für äußere Einflussfaktoren wie Seiten- oder Gegenwind durch intelligente Steuerung und Zuschalten eines stützenden Luftstromes. Darüber hinaus lässt sich das System flexibel an nahezu jede Herausforderung verschiedener Brandszenarien anpassen.

Effizientes Löschen mit Wassernebel
Beim Löschen mit Wassernebel wird Wasser unter hohem Druck so vernebelt, dass kleinste Wassertropfen und damit eine größere Reaktionsoberfläche zur Aufnahme von Wärme entsteht. Bei Verdampfung des Wassers wird sein Volumen um ein Vielfaches vergrößert, so dass der Sauerstoff am Brandherd lokal verdrängt wird und der entstehende Stickeffekt das Feuer unmittelbar bekämpft. Der vom Wassernebel ausgehende Kühleffekt schützt Menschen und Sachgüter vor Hitzeeinwirkung. Der Wasserverbrauch beim Löschangriff sowie der Schaden durch das Löschwasser sind sehr gering.

Maximale Flexibilität bei der Positionierung und in der Anwendung
Die Ansteuerung und Ausrichtung der Löschturbine kann vollautomatisch erfolgen. Dafür werden in der Brandmelderzentrale die Informationen von mindestens zwei Brandmeldern (z.B. UniVario Industriebrandmelder oder Infrarot-Kameras) ausgewertet und daraus die Koordinaten des Brandherdes exakt bestimmt, bevor MXOne aktiviert wird. Alternativ ist immer eine manuelle Steuerung der Turbine möglich. Ganz nach Betreiberwunsch können sowohl stationäre als auch mobile Steuerungsvarianten realisiert werden.

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Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel
April 15, 2020 - Technologien

Schaum ist ein hochwirksames Löschmittel

Es nutzt un­ter­schied­li­che Lösch­ef­fek­te aus: Küh­len, Er­sti­cken, Tren­nen, Ab­de­cken, Däm­men und Ver­drän­gen.

Schaum-Lösch­an­la­gen ver­tei­len im Brand­fall groß­flä­chig Schaum­men­gen über Schaum­roh­re, Schaum­mo­ni­to­re, Sprink­ler oder Düsen. Der Schaum legt sich auf das Brenn­gut, löscht das Feuer und wirkt prä­ven­tiv gegen Rück­zün­dun­gen. Solche Lösch­an­la­gen eig­nen sich für den Schutz von Be­rei­chen mit er­höh­ten Ri­si­ken, wie sie durch brenn­ba­re Flüs­sig­kei­ten oder Kunst­stof­fe ge­ge­ben sind. Durch die Mög­lich­keit einer ge­rin­gen bis zur ex­trem hohen Ver­schäu­mung wird die op­ti­ma­le Lösch­wir­kung für jedes Ri­si­ko er­zielt.

https://www.minimax.com/de/de/technologies/foam-extinguishing-systems/foam-extinguishing-system/

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Red Dot Award 2020 Product Design
April 7, 2020 - Technologien

Weiterer internationaler Designpreis

Unsere Zentrale Clunid FMZ6000 hat den Red Dot Award 2020 in der Kategorie Product Design gewonnen!

Die Clu­nid FMZ6000 ist eine mo­du­la­re Brand­mel­de­zen­tra­le, genau ab­ge­stimmt und zu­sam­men­ge­stellt auf die je­wei­li­gen Kun­den­an­for­de­run­gen. Bei der Ent­wick­lung der Clu­nid FMZ6000 war das Pro­dukt­de­sign von Be­ginn an in den Ent­wick­lungs­pro­zess ein­ge­bun­den. Das prä­mier­te De­sign macht auf den ers­ten Blick sicht­bar, dass hier eine ganz neue Zen­tra­len­ge­ne­ra­ti­on ent­stan­den ist: hohe Be­triebs­si­cher­heit, ein­fa­che Be­die­nung und gren­zen­lo­se Ein­satz­mög­lich­kei­ten ma­chen die Clu­nid FMZ6000 zu einem her­aus­ra­gen­den Pro­dukt.

Über den Red Dot Design Award
Der Red Dot Design Award wird von einer 40-köpfigen Jury für Entwürfe mit hoher Designqualität verliehen. In der Kategorie Product Design werden die Auszeichnungen bereits seit 1955 vergeben.

 

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Clunid FMZ6000 mit Design Award
Februar 25, 2020 - Technologien

Clunid FMZ6000 erhält Design Award

Das Design der neuen Brandmelde- und Löschsteuerzentrale wurde mit dem iF Design Award in der Kategorie Produkte ausgezeichnet.

Die Clu­nid FMZ6000 ist eine mo­du­la­re Brand­mel­de­zen­tra­le, genau ab­ge­stimmt und zu­sam­men­ge­stellt auf die je­wei­li­gen Kun­den­an­for­de­run­gen. Bei der Entwicklung der Clunid FMZ6000 war das Produktdesign von Beginn an in den Entwicklungsprozess eingebunden. Das prämierte Design macht auf den ersten Blick sichtbar, dass hier eine ganz neue Zentralengeneration entstanden ist: hohe Betriebssicherheit, einfache Bedienung und grenzenlose Einsatzmöglichkeiten machen die Clunid FMZ6000 zu einem herausragenden Produkt.

Über den iF Design Award

Seit 67 Jahren ist der iF Design Award ein weltweit anerkanntes Markenzeichen für herausragende Gestaltung und gehört zu den wichtigsten Designpreisen der Welt. Clunid FMZ6000 im iF World Design Guide (hier).

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Clunid FMZ6000 Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität
November 27, 2019 - Technologien

Von Touchdisplay bis Hot Plug Integration

Minimax zeigt auf den VdS BrandSchutzTagen die Stärken der neuen Brandmelderzentrale.

In der Brandmeldetechnik hat Minimax mit der neuen Brandmelderzentrale Clunid FMZ6000 ein neues Kapitel aufgeschlagen. Sie setzt Maßstäbe bei Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität. Die zentrale Signalverarbeitungseinheit und die Prozessoren auf allen Modulen und Bereichsbedienfeldern sind redundant ausgeführt. Dadurch entfallen Stillstandzeiten. Selbst bei Austausch einzelner Module ist der Betrieb dank Hot Plug Integration unterbrechungsfrei möglich. Das vollfarbige 7" Touchdisplay macht die Bedienung einfach, übersichtlich und intuitiv. Die gesetzlich geforderte Dokumentation wird durch eine laufend automatisch erzeugte Anlagendokumentation einfacher. Die leistungsfähige Netzwerktechnologie der Clunid FMZ6000 ermöglicht auch eine komplexe Steuerung der brandschutztechnischen Betriebstechnik. Alle Module passen unabhängig vom Modultyp auf jeden beliebigen Steckplatz und nutzen damit den Platz flexibel und optimal aus. Die Adressierung erfolgt automatisch, sodass die Zentrale umgehend betriebsbereit ist. Dies verkürzt die Projektierungs- und Inbetriebsetzungszeiten erheblich. Sie können die Funktionen der Clunid FMZ6000 auf unserem Messestand live testen.

Unsere Kollegen Oliver Wissmann und Henning Liese zeigen in ihrem Vortrag auf der Fachtagung „Brandmeldeanlagen“ am 05.12. um 15.15 Uhr den Status und die zukünftigen Möglichkeiten der IoT-Integration für Brandmeldeanlagen.

Minimax Brandschutzlösungen sind für Zuverlässigkeit und Effizienz bekannt. Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax zeigt wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist: Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Sauerstoffreduzierungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlich effektiven Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten von z. B. Lagergebäuden lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.

Am 04.-05.12.2019 trifft sich die Brandschutzbranche in Köln zu den 8. VdS BrandSchutzTagen. Die Fachmesse mit Themenforen sowie mehreren Fachtagungen gibt einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Trends im vorbeugenden baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz.

Unseren Stand D-19 finden Sie in Halle 11.1.

 

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Technologieführer setzt neue Maßstäbe mit Clunid FMZ6000
Juli 1, 2019 - Technologien

Technologieführer setzt neue Maßstäbe

Minimax bringt heute die neue Brandmelder- und Löschsteuerzentrale Clunid FMZ6000 auf den Markt und setzt damit einen Meilenstein.

Die vollständig in Deutschland entwickelte und gefertigte Systemtechnik bietet eine hochflexible Technologie und ist ihrer Zeit voraus. „In die Entwicklung ist unsere umfangreiche Erfahrung als zweitgrößtes Brandschutzunternehmen der Welt eingeflossen“, erklärt André Lickefett, Geschäftsführer R&D bei Minimax Viking. „Im Vordergrund der neuen Technik steht für uns, das Maximum an Sicherheit und Nutzerkomfort für die gesamte Bandbreite der Applikationen zu gewährleisten – trotz der Komplexität der zugrundeliegenden Technik.“ Auch die einfache Bedienung über ein Touchdisplay trägt zur Sicherheit im Betrieb bei. 

Hohe Betriebssicherheit

Jede Zentrale wird modular aufgebaut und damit mit genau der Technik ausgestattet, die für die jeweilige Applikation benötigt wird. Hohe Rechnerleistungen und großzügig dimensionierte Ereignis- bzw. Historyspeicher erlauben es, das System frei zu skalieren. Bei der Clunid FMZ6000 sind nicht nur die zentrale Signalverarbeitungseinheit sondern auch die Prozessoren auf allen Modulen und Bereichsbedienfeldern redundant ausgeführt. Dadurch entfallen Ausfall- und Stillstandzeiten. Selbst bei Austausch einzelner Funktionsmodule ist der Betrieb dank Hot Plug Integration unterbrechungsfrei möglich. Automatische Plausibilitätsprüfungen verhindern zudem Fehler schon bei der Konfiguration. Diagnosefunktionen mit Vorschlägen für Abstellmaßnahmen steigern die Zuverlässigkeit der Gesamtanlage in jedem Betriebszustand. 

Einfache Bedienung

Das vollfarbige 7" Touchdisplay macht die Bedienung einfach und übersichtlich. Die Nutzerführung ist intuitiv, Betriebszustände werden durch die Farbe des Displays visualisiert und Meldungen in Volltext angezeigt. Zusätzliche Funktionen können komfortabel über programmierbare Bereichsbedienfelder visualisiert und gesteuert werden. Viele Parameter können hier direkt an der Zentrale, ohne die Nutzung weiterer Werkzeuge, eingegeben werden. Auch die gesetzlich geforderte Dokumentation wird einfacher. Die Konfigurationssoftware LogicManager erzeugt laufend automatisch eine übersichtliche Anlagendokumentation. So wird bei Konfigurationsänderungen und Nutzungsänderungen die Dokumentation intern automatisch verfolgt und angepasst. Funktionsprüfungen bei Servicetätigkeiten, Modernisierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen sind nutzergeführt und werden ebenfalls sicher und automatisch in der Zentrale dokumentiert. Statusinformationen aus dem Betrieb der Anlage ergänzen die Dokumentation und stehen jederzeit für Trendauswertungen zur Verfügung. 

Grenzenlose Einsatzmöglichkeiten

Die leistungsfähige Netzwerktechnologie der Clunid FMZ6000 ermöglicht auch eine komplexe Steuerung der brandschutztechnischen Betriebstechnik. Die Anlagenplanung ist flexibler und wirtschaftlicher als zuvor. Eine breite Auswahl von Detektoren und Aktoren steht zum weltweiten Einsatz zur Verfügung. Alle Melderprotokolle sind für adressierbare Loop Teilnehmer abwärtskompatibel. Das Modulkonzept bietet eine Reihe zusätzlicher Vorteile für Projektierung und Service. Alle Module haben die gleiche Breite und passen unabhängig vom Modultyp auf jeden beliebigen Steckplatz. Hierdurch lässt sich der Raum im Zentralengehäuse flexibel und optimal ausnutzen. Die Adressierung erfolgt bei Einbau eines Moduls automatisch, sodass die Zentrale umgehend betriebsbereit ist. Dies verkürzt die Projektierungs- und Inbetriebsetzungszeiten erheblich. Auch internationale Hard- und Softwareanforderungen sind bereits integriert und zertifiziert. Und selbstverständlich arbeitet sie abwärtskompatibel mit der bisher bei Minimax eingesetzten Technologie.

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Keine Chance für „Lager-Feuer“
Februar 8, 2019 - Technologien

Keine Chance für „Lager-Feuer“

LogiMAT 2019

Die Marke Minimax steht für zuverlässigen und innovativen Brandschutz in modernen Lagergebäuden und Logistikzentren. Das Minimax Expertenteam Logistik unterstützt Kunden mit Brandschutzlösungen, die durch Auswahl geeigneter Technologien und kompetentes Engineering exakt auf die jeweiligen Risiken zugeschnitten werden. Das Minimax Expertenteam treffen Sie auf der LogiMAT in Stuttgart vom 19.- 21.02.2019 am Messestand D05 in Halle 7.

Dass Brandschutzlösungen zuverlässig und effizient Logistikgebäude schützen, ist keine Neuheit.  Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax zeigt zur LogiMAT, wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist: Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Brandvermeidungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlichen Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten von z.B. Tiefkühllagern lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.
Für Messebesucher wird das Thema auf dem Minimax Stand sprichwörtlich greifbar: Anhand eines 3D-Modells der Brennstoffzelle und einer Animation wird das Zusammenspiel der beiden Systeme erklärt.

Hochregallager werden in der Regel mit klassischen Sprinklern geschützt. InRackPack Sprinkler sorgen für zuverlässigen Regalschutz und sparen kostbaren Lagerplatz ein. Durch den Einsatz besonders flacher Muffen und Minimax Sprinkler der Bauart Typ 21 reduziert sich der Abstand zwischen der Oberkante des Sprinklerrohrs und des Sprinkler-Sprühtellers. Die verwendeten Sprinkler mit Flachschirm-Sprühcharakteristik ermöglichen zudem geringere Abstände zwischen Sprühteller und Lagergut und bieten damit maximalen Platz für die einzulagernden Waren im Regal.
Wie sich Einbausituation und Sprühbild von InRackPack Sprinklern und klassischen Sprinklern unterscheiden, zeigen die Brandschutz-Experten auf der Messe mit dem Funktionsmodell eines Hochregallagers.

Gefahrstofflager bergen die größten Risiken einer schnellen Brandausbreitung und verheerender Folgen eines Brandes für Personen und Umwelt. Umso wichtiger ist der Einsatz des richtigen Löschsystems. Abhängig vom Lagergut kommt in diesen Lagern allerdings das gesamte Spektrum der Feuerlöschanlagen zum Einsatz. Häufig sind Oxeo Inertgas- oder Kohlendioxid-Löschanlagen die bevorzugte Lösung, da Brände schnell und rückstandsfrei gelöscht und mögliche Reaktionen zwischen Brandgut und Löschmittel ausgeschlossen sind.  Eine mögliche Alternative sind Schaumlöschanlagen.
Welche Löschanlage für Ihr Gefahrstofflager die optimale Lösung darstellt, erfahren Sie auf dem Messestand von Minimax.

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