Kompetenz im Brandschutz

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April 8, 2026 - Lösungen

Behälterkompaktlager vor Bränden schützen – Warum Sauerstoffreduzierung ein probates Mittel ist

Bad Oldesloe, 8. April 2026 – Brandschutz ist für Behälterkompaktlager ein wichtiger Faktor zur Betriebssicherung. Wie Sauerstoffreduzierungsanlagen eine präventive Rolle spielen können.

Behälterkompaktlager sprießen aus dem Boden und sind als Neubau und Bestandserweiterung für Lagermöglichkeiten häufig die erste Wahl. Allein die Firma AutoStore AS hat als Marktführer bis 2025 über 1.700 sog. BKL gebaut.[i] Was nicht mitwächst, ist der dortige Schutz vor Bränden und deren Folgen. Der Brandschutz in BKL kommt häufig zu kurz, wird zu spät oder nicht ausreichend betrachtet. Dazu tragen die Versicherungslage und die Bauweise bei.

 

Warum ein abgestimmtes Brandschutzkonzept ein wichtiger Faktor zur Betriebssicherung ist und wie Sauerstoffreduzierungsanlagen eine präventive Rolle spielen können, zeigt dieser Artikel nachfolgend.

 

Logistikflächen hoch im Kurs – Konsum, Verfügbarkeit und Bestand ausschlaggebend

 

Der bundesweite Flächenumsatz für den deutschen Lager‑ und Logistikflächenmarkt 2025 verzeichnete ein Plus von rund 14% gegenüber dem Vorjahr.[ii] Der Anteil von Bestandsflächen am Umsatz lag dabei bei 55 %. Konsumverhalten und der Wunsch nach schnellen Lieferzeiten sind eine der Treiber. Der Umsatz im deutschen Online-Handel lag im Jahr 2025 bei über 83 Milliarden Euro.[iii] 

 

Lieferketten möglichst risikoarm zu halten, bleibt dabei ausschlaggebend. Das Beratungsunternehmen Deloitte bezeichnet Lieferketten in ihrem Supply Chain Pulse Check vom Herbst 2025 als „nach wie vor verwundbar“.[iv] Geopolitische Risiken, verschärfte Zollsanktionen und ausgeprägter Protektionismus werden zur dauerhaften Belastungsprobe. Jedes Risiko, das möglichst vorhersehbar ausgesteuert werden kann, ist also eines weniger.

 

Zusammengefasst bedeutet das:

 

  • Lagerfläche bleibt relevant. Stark wachsende Branchen wie der Online-Versandhandel bescheren einen Boom.
  • Der Fokus auf Bestandsflächen spricht für eine Optimierung im eigenen Bestand. D.h. vorhandener Lagerplatz muss so effizient wie möglich genutzt werden.
  • Schnelle, unkomplizierte Verarbeitung innerhalb dieser Lagerfläche mit geringer Umschlagszeit bleibt relevant.
  • Für kurze Umschlagszeit bleiben Lieferketten ein sensibles Thema. Daher müssen die Lagerbestände auch unter diesem Aspekt hocheffizient gemanagt werden, um Verfügbarkeiten zu gewährleisten.

 

Automatisierte Behälterkompaktlager als Antwort auf Flächen- und Verfügbarkeitsbedarf – Herausforderung für den Brandschutz


Automatisierte Behälterkompaktlager, auch Top Load ASRS genannt, sind für die oben genannten Punkte prädestiniert. Sie haben den Vorteil, dass sie vorhandene Fläche platzsparend und mit erhöhter Kapazität nutzbar machen. Sie erlauben eine optimierte Flächen-Raum-Nutzung von bis zu 95 %.[v] Durch Automatisierung sind enorm hohe Durchsatzraten zu erreichen. Ein AutoStore AS-RelayPort-System kann zum Beispiel bis zu 650 Lagerbehälter pro Stunde abwickeln.[vi] Die automatisierten Prozesse ermöglichen einen Lagerbetrieb, der 24/7 läuft.

 

 

Dichte Wareneinlagerung, Kunststoffbehälter, Robotereinsatz – für den Brandschutz stellt all das diverse Herausforderungen.

 

Typische Brandrisiken in automatisierten Behälterkompaktlagern sind unter anderem:

 

  • dicht gestapelte Kunststoffbehälter aus brennbaren Materialien
  • im Brandfall erhebliche Ausbreitung von Rauch, Kontamination von Lagergut und nahegelegenen Anlagen
  • elektrische Komponenten, Antriebs- und Batterietechnik wie Lithium-Ionen in Robotern
  • schwer erkennbare Entstehungsbrände durch die kompakte Bauweise
  • begünstigende Voraussetzungen für schnelle Brandausbreitung
  • eingeschränkter Zugang zum Brandherd, verhindert direkte Brandbekämpfung für die Feuerwehr[vii]

 

 

Warum Brandschutz im Behälterkompaktlager entscheidend ist – sonst drohen Betriebsunterbrechungen mit einschneidenden wirtschaftlichen Folgen

 

Die Folgen eines Brandes sind deswegen nicht zu unterschätzen. Die o.g. Faktoren können schnell zu Betriebsunterbrechungen und wirtschaftlicher Schieflage führen. Der britische Online-Lebensmittelhändler Ocado hat das am eigenen Leib erfahren.

 

Ein Brand in einem Lager in Andover, Hampshire im Februar 2019 verursachte erhebliche Folgen:

  • ein Sachschaden von rund 100 Millionen Pfund
  • Ausfall eines wichtigen Logistikstandorts
  • mehr als 30.000 wöchentliche Bestellungen betroffen
  • rund 370 Arbeitsplätze indirekt gefährdet
  • über zwei Jahre Wiederaufbauzeit[viii]

 

Im Juli 2021 brannte ein anderes Lager der Firma in London – eine Roboterkollision führte zum Brand. Zwar war diesmal nur ein kleiner Lagerteil vom Brandschaden betroffen, aber dennoch hatte es wirtschaftliche Auswirkungen:

  • über tausend stornierte Bestellungen
  • ein Verlust der Unternehmensaktie von ca. 3% im frühen Handel[ix]

 
Der Vorfall zeigt deutlich:
Für Betreiber automatisierter Behälterkompaktlager geht es beim Brandschutz nicht nur um den Schutz von Personen, Gebäuden oder Anlagen – sondern vor allem um die Aufrechterhaltung der Betriebs- und Lieferfähigkeit.

  

Versicherer schauen beim Brandschutz für Behälterkompaktlager auf Risikominimierung, die Bauaufsicht auf Baugenehmigungsanforderungen – Betreiber im Spannungsfeld

 

Die Ocado-Beispiele sind weder außergewöhnlich drastisch noch die Ausnahme. Dem sind sich auch die Versicherer bewusst, für sie ist der Versicherungsumfang hoch. Sie verlangen nachweisliche Risikominimierung, um einem Betreiber Versicherungsschutz zu gewähren. Hierzu gehört auch ein Brandschutzkonzept.

 

Viele Betreiber orientieren sich dafür in der Projektplanungsphase an Vorgaben für die Baugenehmigung. Im Baurecht werden die öffentlich-rechtlichen Schutzziele erwähnt, der Schutz von Personen und Umwelt. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft und der Bundesverband der Deutschen Industrie sehen hier eine Diskrepanz.

 

Sie thematisieren, was vielen Unternehmen nicht bewusst ist: Ein Brandschutzkonzept, welches die Bauaufsicht nach Baurecht als ausreichend erachtet und damit zur Erlangung einer Baugenehmigung genügt, schützt im Schadenfall nicht vor größeren Sachschäden und längeren Betriebsunterbrechungen, die sogar das wirtschaftliche Überleben eines Betriebes bedrohen können.[x] Der wirksame Schutz von Personen, Umwelt, Werten und Wirtschaftlichkeit geht also noch einen Schritt weiter.

 

Das heißt konkret: Was für die Baugenehmigung reicht, kann im Ernstfall trotzdem nicht genug sein, um das Schutzziel zu erreichen und ernsthaften wirtschaftlichen Schaden vom Unternehmen abzuhalten.

Brandschutzkonzepte für automatisierte Behälterkompaktlager – immer individuell, von stationärer Löschanlage bis Brandvermeidung


Für den Schutz automatisierter Lager kommen unterschiedliche brandschutztechnische Maßnahmen infrage, darunter beispielsweise:

  • automatische Löschanlagen (Gas- oder Wasserbasiert)
  • Branddetektionssysteme
  • bauliche Brandschutzmaßnahmen
  • Brandvermeidungssysteme

 

Grundsätzlich können automatische stationäre Löschanlagen und Sauerstoffreduzierungsanlagen ein Behälterkompaktlager sowie seine Nachbarschaft wirksam gegen Brandauswirkungen schützen. Schutzziele sollten immer sein, dass Personen, Umwelt, Werte, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens abgesichert werden.[xi] Jedes Objekt muss daher einer Gefährdungsanalyse unterzogen werden, um das passende individuelle Schutzkonzept zu erstellen.

 

Kompakte Sprinkleranlagen erkennen Brände frühzeitig und aktivieren sich automatisch. Sie minimieren Schäden durch gezielte Wasserabgabe – nur betroffene Sprinklerköpfe öffnen sich, was Wasserverbrauch und Umweltbelastung reduziert. Diese Technologie hat sich vielfach bewährt, so auch im o.g. Ocado-Brandbeispiel vom Juli 2021.

 

Der Nachteil: Selbst bei frühzeitiger Branderkennung und schnellem, punktgenauen Löschvorgang kann es zu Brandschäden und Kontamination durch Rauchgas und Löschmitteleinsatz kommen. Beschädigte Ware muss mühevoll/kostspielig/.. ausgeräumt und ersetzt werden, Lagerinfrastruktur aufwendig wiederhergestellt werden.

 

Was könnte man tun, um präventiv zu agieren und Brandrisiken vor Entstehung eines Feuers zu minimieren? Das Stichwort heißt Sauerstoffreduktion.

 

Sauerstoffreduktion – damit ein Brand gar nicht erst entstehen kann

 

Brandvermeidung durch Sauerstoffreduktion ist eine mögliche Schutzoption. Da sie einige Vorteile insbesondere für die BKL-Bauweise hat, lohnt es sich hier, einmal konkreter hinzuschauen.

 

Sauerstoffreduktionsanlagen verändern das Mischungsverhältnis der Luft im Raum. Das geschieht durch das kontinuierliche und überwachte Zuführen von Stickstoff. Durch die veränderte Luftzusammensetzung kann sich kein offenes Feuer mehr entwickeln.

 

 

 

Wieso sich die Sauerstoffreduktionstechnologie besonders für den Brandschutz in Behälterkompaktlagern eignet

 

Gegenüber Löschanlagen mit Sprinklertechnologien, die auf entstehendes Feuer reagieren, weisen Sauerstoffreduktionsanlagen Vorteile beim Einsatz im Behälterkompaktlager auf. Voraussetzung für die Wirkweise ist, dass das BKL ausreichend dicht eingehaust ist.[xii]

 

  • Lager und Ware werden vor Beschädigung geschützt, weil sie nicht durch Brandschäden, Löschmitteleinsatz oder Rauchgas kontaminiert werden.
  • Sauerstoffreduktionsanlagen minimieren Betriebsunterbrechungen, weil aufwendiges Ausräumen des Lagers, das Wiederherstellen der Lagerinfrastruktur und der Ersatz der beschädigten Ware entfallen.

 

Zukunftsorientiert weitergedacht eignet sich eine Sauerstoffreduzierungsanlage in Behälterkompaktlagern im Tiefkühlbereich besonders. Wo andere Technologien durch Vereisen versagen, ist hier die Temperatur für die Anlage egal. Sie stellt auch bei Minusgraden den Brandschutz sicher.

 

 

Die Erzeugungsarten des benötigten Stickstoffs sind vielfältig: Bei Einsatz einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle zur Stickstofferzeugung in Kombination mit einem sog. PSA-Generator gewinnt man zusätzliche Autarkie und den Benefit der Kreislaufeinspeisung in die unternehmenseigene Wärme- und Energieversorgung.

 

 

Minimax als VdS-zertifizierter Errichter von Sauerstoffreduzierungsanlagen mit umfangreicher Beratungskompetenz

 

Minimax ist VdS-zertifizierter Errichter für Sauerstoffreduzierungsanlagen und hat sich maßgeblich an der Erstellung des bvfa Merkblatts zum Brandschutz für Behälterkompaktlager beteiligt, welches im November 2025 veröffentlicht wurde. Das hauseigene Sauerstoffreduzierungssystem Oxeo EcoPrevent hat die VdS Systemanerkennung S 606002. Minimax plant und baut seine Anlagen u.a. nach VdS Richtlinie 3527:2021; Planung, Einbau und Instandhaltung der Anlagen erfolgt zudem nach DIN EN 16750:2017 sowie international ISO 20338 konform

 

Da jedes Schutzkonzept individuell vom Betreiber erstellt wird, berät Minimax Kunden im ersten Schritt zur Risikoanalyse ihres konkreten Schutzbereichs. Das o.g. bvfa Merkblatt gibt erste Auskunft: Bei Behälterkompaktlagern ist die Analyse in drei Schutzkategorien aufgeteilt, welche den Schutz des BKLs bei Bränden von innen, von außen und mit Blick auf den Schutz der Umgebung, wenn es im BKL brennt, evaluiert. Dabei werden Faktoren wie Lagergutkosten, Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit und brennbare Materialien betrachtet.

 

Weitere Informationen zu den Risikoanalyseszenarien finden Sie im bvfa Merkblatt.

 

Risiken in Behälterkompaktlagern mit Sauerstoffreduzierung präventiv minimieren – Versicherungsschutz erhalten, Betriebsverfügbarkeit und Lieferfähigkeit sichern

 

Automatisierte Behälterkompaktlager sind durch ihre verdichtete Bauweise und die sehr hohe Einlagerungsmenge einem erheblichen Risiko für Brände ausgesetzt.

 

Wie das bvfa Merkblatt zum Brandschutz für Behälterkompaktlager formuliert, so berücksichtigen Bau- und Betriebsgenehmigungen lediglich die im Baurecht erwähnten öffentlich-rechtlichen Schutzziele, den Schutz von Personen und Umwelt. Für weitergehende Schutzziele wie den Erhalt von Betriebsverfügbarkeit reicht ein Brandschutzkonzept nach Baurecht oftmals nicht aus. Eine individuelle Gefährdungsanalyse und ein darauf aufgebautes Brandschutzkonzept kann im Falle eines Brandes nicht nur Personen und Umwelt schützen, sondern den betroffenen Betrieb auch vor wirtschaftlich einschneidenden Betriebsunterbrechungen und Sachschäden bewahren.

 

Ausschlaggebend ist, dass Brandschutzanlagenplaner frühzeitig einbezogen werden. So können sie bereits in der Planungsphase für die Lagertechnik die Gefährdungsanalyse begleiten und das Brandschutzkonzept am gesetzten Schutzziel sinnvoll ausrichten.

 

Sauerstoffreduzierungsanlagen sind ein probates Mittel für BKL-Brandschutz, die aktiv verhindern statt reaktiv zu reagieren. Da sie eine Atmosphäre schaffen, sodass ein Brand gar nicht erst entstehen kann, sichert es den schadenfreien Schutz der eingelagerten Waren, der verbauten Elektronik sowie der Lagerinfrastruktur. Da es vorbeugend schützt, begünstigt es den Umstand, dass die kompakte Bauweise und verdichtete Raumnutzung einen Löschvorgang am unmittelbaren Brandherd oftmals unmöglich machen. Das wird nämlich vermieden.

 

Das bedeutet, Risiken werden aktiv minimiert, Versicherungsschutz kann gewährt werden. Vorbeugender Brandschutz sichert die Lieferfähigkeit und die Betriebsverfügbarkeit.

 

Auch für bereits errichtete Behälterkompaktlager sind Sauerstoffreduzierungssysteme nachträglich einfach zu integrieren.

 

Kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch zu Sauerstoffreduzierungsanlagen!

 


[i] Merkblatt Brandschutz für Behälterkompaktlager. bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V., 2025.

[ii] Report Logistikimmobilienmarkt Deutschland Q4 2025, BNP Paribas Real Estate [online]. In: realestate.bnpparibas.de, 2025 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/logistikmarkt/deutschland-report

[iii] Präsentation Pressekonferenz 2026, Bundesverband e-Commerce und Vesandhandel [online]. In: bevh.org, 2026 [Zugriff am: 12.3.2026], https://bevh.org/fileadmin/content/05_presse/Pressemitteilungen_2026/Praesentation_bevh_2026.pdf

[iv] Supply Chain Pulse Check Herbst 2025, Deloitte [online]. In: deloitte.com, 2025 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.deloitte.com/de/de/Industries/industrial-construction/research/supply-chain-pulse-check.html

[v] Merkblatt Brandschutz für Behälterkompaktlager. bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V., 2025.

[vi] Hoher Durchsatz, AutoStore AS [online]. In: autostoresystem.com, 2025 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.autostoresystem.com/de/benefits/high-throughput

[vii] Merkblatt Brandschutz für Behälterkompaktlager. bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V., 2025. & Automatische Lagersysteme – Herausforderungen für den Brandschutz, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. In: gdv.de, 2024 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.gdv.de/resource/blob/173722/e46790399341c1053bd0d661f211fc30/automatische-lagersysteme-herausforderungen-fuer-den-brandschutz-schadenverhuetung-data.pdf

[viii] Andover Ocado warehouse fire: 'Staff turned off sprinklers' [online]. In: bbc.com, 2019

[Zugriff am: 12.3.2026], https://www.bbc.com/news/uk-england-hampshire-49071456 & Ocado warehouse fire: Rebuilt Andover centre fully operational [online]. In: bbc.com, 2021 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.bbc.com/news/uk-england-hampshire-58190969

[ix] Thousands of orders cancelled after Ocado robot fire [online].  In: bbc.com, 2021 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.bbc.com/news/business-57883332 & Brand in Lagerhaus nach Roboterkollision [online]. In: Golem.de, 2021 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.golem.de/news/automatisierung-brand-inlagerhaus-nach-roboterkollision-2107-158254.html

[x] Automatische Lagersysteme – Herausforderungen für den Brandschutz, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. In: gdv.de, 2024 [Zugriff am: 12.3.2026], https://www.gdv.de/resource/blob/173722/e46790399341c1053bd0d661f211fc30/automatische-lagersysteme-herausforderungen-fuer-den-brandschutz-schadenverhuetung-data.pdf

[xi] Merkblatt Brandschutz für Behälterkompaktlager. bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V., 2025.

[xii] Ebd.

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Dezember 2, 2025 - Technologien

Minimax Löschsystem Minifog marine XP nach IMO 1165-Richtlinie konform

Bad Oldesloe, 2. Dezember 2025 – Minimax hat sein Hochdruck-Wassernebel-Löschsystem speziell für den Einsatz bei Methanolbränden weiterentwickelt.

Minimax ist bereit für neue Risiken im maritimen Brandschutz: Das Hochdruck-Wassernebel-Löschsystem Minifog marine XP wurde für den Einsatz bei Methanolbränden weiterentwickelt. Das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die Erfüllung der neuen Vorgaben für den Bilgenschutz gelegt. Die Bilge ist der Bereich im Maschinenraum des Schiffes, wo sich im Zweifelsfall brennbare Flüssigkeiten und Stoffe sammeln können. Daher können hier Brände besonders schnell entstehen und sich ausbreiten.

Die Weiterentwicklungen im Überblick:

  • Das System schützt reine Methanolantriebe ebenso wie duale Antriebssysteme.
  • Im hauseigenen Brandforschungszentrum wurde in richtlinienkonformen Brandversuchen erfolgreich die Wirksamkeit des Systems nach IMO MSC.1/Circ. 1165 getestet.
  • Die Effektivität des Systems ist von Lloyd‘s Register bestätigt.
  • Das zugehörige fluorfreie Schaummittel macht den Brandschutz nicht nur effektiv, sondern auch weniger umweltbelastend und zukunftssicher.

Minimax Minifog marine XP bekämpft Methanolbrände sicher und vollständig“, so Otto Stoehr, Projektleiter Schaum, Minimax Fire Solutions International GmbH. „In Kombination mit unserem weltweiten Servicenetzwerk baut man auf verlässlichen, nachhaltigen und qualitativen Brandschutz beim Marktführer.“

Methanol: Zukunft für die Schifffahrt – Herausforderung in der Brandbekämpfung

Methanol gilt als Schiffskraftstoff der Zukunft, da er deutlich sauberer und emissionsärmer als fossile Kraftstoffe wie Diesel oder Schweröl ist. Aus Brandschutzsicht hat Methanol besondere Eigenschaften: Es brennt mit unsichtbarer Flamme, die keinen Rauch entwickelt. Aufgrund des niedrigen Flammpunkts breiten sich Methanolbrände sehr schnell aus.

Mathias-Christian Herrmann, Head of Competence Center Marine, Minimax Fire Solutions International GmbH, dazu: “Unsere Kunden brauchen Lösungen, die im Ernstfall funktionieren. Deshalb testen wir nach internationalen Regelwerken und gehen mit unseren Systemen sogar noch ein Stück darüber hinaus. Forschung und Entwicklung sind Teil unserer DNA.“

In einem genormten Nachbau testete Minimax im hauseigenen Brandforschungszentrum verschiedene Düsensysteme und deren Wirkung auf reale Methanolbrände. Der Ablauf der Tests war klar definiert: Nach einer 30-sekündigen Vorbrandzeit musste das Feuer innerhalb von 15 Minuten vollständig gelöscht sein. Die richtlinienkonformen Brandversuche testeten erfolgreich die Wirksamkeit des Systems nach IMO MSC.1/Circ. 1165. Dies ist von Lloyd’s Register bestätigt.

Minifog marine XP – Bewährtes System, neue Anwendung

Speziell für die Schifffahrt entwickelt, erfüllt Minifog marine XP zusätzlich die Anforderungen, die Methanol als Treibstoff der Zukunft an den Brandschutz auf hoher See stellt. Minimax setzt dabei bewusst auf fluorfreie Schaummittel, da sie umweltfreundlicher sind und regulatorischen Vorgaben entsprechen.

„Die Schaumqualität ist von entscheidender Rolle“, so Dr. Matthias Prall, Löschsystemmanager, Minimax GmbH. „In vorherigen Versuchen konnten wir zeigen, dass der Löscheffekt durch Wassernebel in diesem Fall nicht gegeben ist. Wir müssen auf dem Brandgut einen Schaumteppich bilden, der das Brandgut abdeckt und es hinterher von Luftsauerstoff trennt. Der Schaum muss dabei dem aggressiven Medium standhalten können. Unser System leistet dies geprüft und sicher.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Mai 30, 2024 - Technologien

Minimax schützt Tiefkühllager der Bio-Frosterei von WESTHOF BIO vor Brandgefahr

Bad Oldesloe / Friedrichsgabekoog, 30. Mai 2024 – Erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy in das Brandvermeidungssystem von Minimax integriert.

Minimax vereint langjährige Erfahrung mit Innovationsgeist: Für das neue Tiefkühllager der Bio-Frosterei der Firma WESTHOF BIO am Standort Friedrichsgabekoog stellt das Unternehmen den VdS-anerkannten Brandschutz mit einer Sauerstoffreduzierungsanlage auf modernstem Niveau. Hierfür wird erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy zur Stickstofferzeugung für die Brandvermeidungsanlage eingesetzt.

Am WESTHOF BIO Standort Friedrichsgabekoog installierte Minimax ein Brandvermeidungssystem zum Schutz des Tiefkühllagers der Bio-Frosterei.

Ein solches System senkt den Luftsauerstoffgehalt in dem zu schützenden Bereich durch die gezielte Zufuhr von Stickstoff soweit ab, dass eine „brandsichere“ Atmosphäre entsteht. Ein Feuer kann so erst gar nicht entstehen, da die Entwicklung eines Vollbrandes unterdrückt wird. Brandfolgeschäden durch eine starke Rauchgasentwicklung oder Löschmitteleinsatz sind im Vergleich zu konventionellen Löschmethoden ausgeschlossen. Alle technischen Anlagen und Prozesse bleiben verfügbar, Betriebsunterbrechungen werden auf ein Minimum reduziert. Der Schutzbereich bleibt trotz der Reduzierung des Sauerstoffgehalts begehbar. Der gefahrfreie Aufenthalt von Personen und ein Arbeiten in den Räumlichkeiten ist weiterhin möglich.

Neben der VdS-anerkannten Brandvermeidungsanlage stellt Minimax für das Tiefkühllager der Bio-Frosterei auch die sicherheitsrelevante Branderkennung, Steuerung und Sensorik und ist damit elementarer Bestandteil der Gebäudesicherheit.

Das Sauerstoffreduzierungssystem wird im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des Tiefkühllagers am 30. und 31. Mai 2024 präsentiert.

Oxeo EcoPrevent Systeme – Wirtschaftlicher, energieeffizienter Brandschutz auf höchstem Sicherheitsniveau

Wesentlich für den Betrieb von Brandvermeidungssystemen ist die effiziente Erzeugung des erforderlichen Stickstoffgases vor Ort. Genau deswegen hat sich Minimax entschieden, in Friedrichsgabekoog erstmalig eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle der Firma HY.AIR Energy in das Brandschutzsystem zu integrieren.

Diese Kombination ist weltweit erstmalig und besonders wirtschaftlich, weil sie eine CO2-neutrale Kreislaufwirtschaft ermöglicht. Die Brandschutztechnologie ist emissionsfrei dank „grünem“ Wasserstoff. Außerdem bringt sie Autarkie für den Kunden, da Strom und Wärme erzeugt werden, die zusätzlich gewinnbringend für die betriebliche Infrastruktur genutzt werden können. Damit schützt das System auf saubere, energieeffiziente und nachhaltige Weise.

Gerade für große bis sehr große Schutzbereiche, wie beispielsweise Tiefkühl-Hochregallager, kann ein solches Hybridsystem eine erhöhte Stickstoffproduktion bei gleichzeitig hoher Effizienz ermöglichen.

Die Ergebnisse dieser ersten hybriden, wasserstoffbetriebenen Brandvermeidungsanlage werden Minimax und HY.AIR Energy für die Weiterentwicklung dieser zukunftsweisenden Technik nutzen.

Weitere detaillierte Informationen zu allen Oxeo EcoPrevent Systemen finden Sie hier.

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PVProtect
Dezember 5, 2023 - Technologien

Minimax präsentiert PVProtect

Bad Oldesloe / Köln, 6. Dezember 2023 – PVProtect ist das erste VdS-anerkannte Löschsystem für Dachflächen mit Photovoltaikanlagen. Premiere auf den VdS-BrandSchutzTagen Köln.

Mit PVProtect präsentiert Minimax ein brandneues Wasserlöschsystem auf den VdS-BrandSchutzTagen: Das ganzheitliche Schutzkonzept für Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ist das erste am Markt mit VdS-Anerkennung.

Dächer, auf denen brennbare Dämmstoffe verbaut wurden, stellen eine besonders hohe Gefahr dar. Denn bereits kleine Brände an der Dachkonstruktion können schwerwiegende Betriebsunterbrechungen und Umsatzverluste nach sich ziehen. PVProtect hilft dabei, solche Schäden erheblich zu minimieren oder ganz zu verhindern. Das System schützt Dachflächen mit einer Neigung bis zu 10°, auf denen Photovoltaikanlagen angebracht sind, vor Brandgefahren. Damit bietet Minimax als erstes Brandschutzunternehmen eine Lösung für bisher ungeschützte Umgebungen.

Erstes Wasserlöschsystem dieser Art – Frühzeitige Detektion kombiniert mit selbsttätiger Brandbekämpfung

Das ganzheitliche Schutzkonzept von PVProtect kombiniert frühzeitige Detektion mit selbsttätiger Brandbekämpfung. Dadurch kann PVProtect durch den Schutz des Daches vor Bränden auch das gesamte Gebäude vor Folgeschäden schützen und alarmiert rechtzeitig die Menschen vor Ort.

Die Detektion erfolgt über gezielt angeordnete Wärmedifferentialmelder im Bereich der Photovoltaikmodule. Bei einem außergewöhnlichen Temperaturanstieg leiten die Melder die Information an die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale weiter, die gleichzeitig die Feuerwehr alarmiert. Durch die engmaschige Anordnung der Sensoren erfolgt eine punktgenaue Lokalisierung des Brandherds. Löschdüsen sind im Bereich der Photovoltaikmodule so angeordnet, dass das gesamte Areal mit Wasser bedeckt werden kann. So bekämpft PVProtect bereits Entstehungsbrände selbsttätig, bevor sich diese weiträumig ausbreiten.

Effizient in Wasserverbrauch, einfach in der Nachrüstung – VdS-Anerkennung erteilt

Speziell entwickelte Löschdüsen ermöglichen eine risikogerechte Wasserverteilung schon bei geringen Betriebsdrücken. Die Lokalisierung des Brandherdes in Verbindung mit einer passenden Löschsteuerung und Wirkflächenaufteilung ermöglicht den Wasserbedarf weiter zu senken, bei gleichzeitig sicherer Beherrschung der Brandgefahren.

Durch den geringen Wasserbedarf und die niedrigen Betriebsdrücke kann PVProtect in der Regel an die vorhandene Wasserversorgung einer Sprinkleranlage angeschlossen werden. Die Integration in eine bestehende Brandschutzanlage ist daher kostengünstig und unkompliziert möglich.

In Brandversuchen wurde PVProtect auf seine Wirksamkeit untersucht; diese wurde von der VdS Schadenverhütung GmbH anerkannt. Die VdS-Anerkennung gilt sowohl für das System als auch die Einzelkomponenten. PVProtect schafft damit die Grundlage, dass das Gebäude wieder versicherbar wird.

Erstmalige Präsentation auf den VdS-BrandSchutzTagen – Fachvortrag inklusive

Minimax zeigt das neue Löschsystem PVProtect erstmals auf den VdS-BrandSchutzTagen Köln vom 6.-7. Dezember 2023 in Halle 10.1, Stand D-07.

Am 7. Dezember hält der zuständige Minimax-Löschsystemmanager Thorsten Gieseke im Rahmen der VdS-Fachtagung Feuerlöschanlagen einen Vortrag zu PVProtect um 14:45 Uhr im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse. Informationen zur Registrierung für die Teilnahme am Vortrag finden Sie hier.

Weitere Informationen zum System hier.

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MXOne
November 15, 2023 - Technologien

Minimax Frankreich mit renommiertem Brandschutz-„Oscar“ für die MXOne ausgezeichnet

Bad Oldesloe / Saint-Quentin-Fallavier, 15. November 2023 – Minimax Frankreich erhält prestigeträchtigen „Oscar de la Sécurité“ für die Hochleistungs-Löschturbine MXOne in der Kategorie „Innovation“.

Minimax Frankreich ist für seine Hochleistungs-Löschturbine MXOne vom FFMI, dem französischen Verband für Brandschutzberufe, ausgezeichnet worden.

Die „Oscars de la Sécurité“ werden jedes Jahr von einem durch die FFMI einberufenen Expertengremium verliehen, um herausragende Leistungen im Bereich Brandschutz zu würdigen. Der Preis wird in vier Kategorien verliehen: "Innovation", "Brandschutz", "Brandschutzmanagement" und "spezielle Standorte". Die Sicherheits-Oscars gelten seit über 20 Jahren als die Referenzveranstaltung für den Brandschutzsektor in Frankreich. In diesem Jahr trat Minimax Frankreich in der Kategorie „Innovation“ an.

Die Preise wurden den Preisträgern am 13. November 2023 von Dominique Faure, beigeordnete Ministerin für Gebietskörperschaften und den ländlichen Raum, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Palais du Luxembourg überreicht.

Pascal Bichet, Country Manager Minimax Frankreich, zur Auszeichnung: "Minimax Frankreich ist sehr stolz, diese Auszeichnung erhalten zu haben, insbesondere da wir durch unsere Branchenkollegen gewürdigt wurden."


Die preisgekrönte Minimax Hochleistungs-Löschturbine MXOne – Brandschutz der nächsten Generation

Die MXOne von Minimax ermöglicht innovative Brandbekämpfung mit hocheffizientem Wassernebel aus sicherer Entfernung. Damit stellt sie eine neue Generation der Brandbekämpfung dar. Sie erlaubt den gezielten Einsatz aus großer, sicherer Entfernung, mit hoher Effizienz und Genauigkeit. Über das einstellbare Strahlrohr erreicht die Turbine große Wurfweiten auch mit dem Zusatz von Schaummittel.

Wassernebel absorbiert im Brandfall große Mengen von Energie, kühlt besonders effektiv und erreicht aufgrund seiner dreidimensionalen Wirkungsweise auch verdeckte Brandherde. Er bindet Rauchgase, Schadstoffe und Gerüche und kann seine Wirkung schnell auf großen Flächen entfalten, ohne dabei wie klassische Monitore mit ihrem gebündelten Strahl brennende Güter davonzutreiben und unter Umständen zu einer Brandausbreitung beizutragen.

 

Mehr Informationen zur MXOne finden Sie hier.

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EconAqua Sprinkler U16
Dezember 5, 2022 - Technologien

Minimax erweitert EconAqua Löschsystem

Bad Oldesloe / Köln, 5. Dezember 2022 – Auf den VdS-BrandSchutzTagen präsentiert Minimax erstmals die brandneue Erweiterung des Niederdruck-Wassernebel-Löschsystems Minifog EconAqua.

Durch die Entwicklung des EconAqua Wassernebelsprinklers U16 ist EconAqua nun am Markt das Niederdruck-Wassernebelsystem mit dem breitesten Anwendungsgebiet. Darüber hinaus ist es das einzige, das vom VdS u. a. für den Einsatz in Parkhäusern und Tiefgaragen mit einer Deckenhöhe von bis zu 3,6 Metern anerkannt ist.

Wirksamkeit bestätigt – VdS-Anerkennung erhalten
EconAqua erreicht mit Niederdrucktechnik eine vergleichbare Effektivität wie Hochdruck-Wassernebel-Sprinkleranlagen. Der neue U16-Sprinkler ist dabei genauso effektiv wie klassische Sprinkler. Das wurde in einer genormten Brandversuchsreihe gemäß VdS 3883-4 und prEN 14972-5 nachgewiesen. Dazu wurde im Minimax Forschungszentrum Brandschutz die typische Anordnung von Fahrzeugen in einem Parkhaus nachgestellt. In den von VdS Schadenverhütung überwachten Brandversuchen konnte gezeigt werden, dass das Niederdruck-Wassernebelsystem EconAqua bei deutlich geringerem Wasserverbrauch auch bei 3,6 m Deckenhöhe einen gleichwertigen Brandschutz bietet wie die klassische Sprinkleranlage.

Im Vergleich zu klassischen Sprinkleranlagen nutzt Minifog EconAqua das Löschwasser wesentlich effizienter. Bei bestimmten Anwendungen sind Wassereinsparungen von bis zu 85 Prozent möglich. Durch den sehr geringen Wassereinsatz werden mögliche Löschwasserschäden im Brandfall auf ein Minimum reduziert.

Minifog EconAqua Wassernebel-Löschanlagen sind ohne aufwändige Rohrbegleitheizungen auch für den Schutz von Parkhäusern und anderen frostgefährdeten Bereichen einsetzbar, da bei ihnen, wie auch bei klassischen Sprinkleranlagen, Trockenrohrnetze gebildet werden können. Diese sind im Bereitschaftszustand mit Druckluft gefüllt.

Minifog EconAqua Systeme zeichnen sich gegenüber klassischen Sprinkleranlagen auch durch eine erhebliche Platzersparnis aus. Das liegt an der kompakten Wasserversorgung und den geringeren Rohrdurchmessern in den Rohrtrassen – insbesondere in abgehängten Decken. Das spart nicht nur bauseitige Kosten, in vielen Bestandsbauten wird so die Nachrüstung einer Löschanlage durch Minifog EconAqua überhaupt erst möglich.

Damit eignet sich Minifog EconAqua für einen besonders effizienten Gebäudeschutz, beispielsweise in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Krankenhäusern, Museen, Hotels oder Tiefgaragen. Dies gilt insbesondere für Räumlichkeiten, in denen Löschwasserschäden vermieden werden müssen, bei denen besonderer Platzmangel herrscht oder bei denen der direkte Anschluss einer klassischen Sprinkleranlage an die Trinkwasserversorgung nicht möglich wäre.

Mehr Informationen (Link)

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Minimax in Göteborg
August 5, 2022 - Über Minimax

Minimax eröffnet erstes Büro in Skandinavien

Bad Oldesloe / Göteborg, 8. August 2022 – Die Minimax Viking Gruppe eröffnet ein Minimax Büro in Göteborg, Schweden.

Geschäftsführer der Minimax Scandinavia AB ist Leif Martinsson.

Minimax Scandinavia AB ist Teil der international tätigen Minimax Fire Solutions International GmbH mit Hauptsitz in Deutschland. Das neue Büro wird die regionale Präsenz in allen nordischen Ländern verstärken.

"Wir werden ein Vertriebs- und Servicezentrum, das prozessbezogene, ganzheitliche Brandschutzlösungen und -dienstleistungen für die Schifffahrt, die Industrie und den Energiesektor anbietet", erklärt Leif Martinsson. Seit mehr als 20 Jahren ist Martinsson in der Brandschutzbranche tätig und vertrat Minimax in Skandinavien bereits durch sein früheres Unternehmen Safetech IPS AB.

"Wir freuen uns sehr, Leif Martinsson in unserem Team zu begrüßen. Mit der neuen Einheit und Aufstellung, rücken wir noch näher an unsere vielen geschätzten Bestands- und Neukunden in Skandinavien heran", erklärt Thorsten Westphal, Geschäftsführer der Minimax Fire Solutions International GmbH, anlässlich der Eröffnungsfeier in Göteborg.

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WindEnergy Hamburg
Juli 18, 2022 - Über Minimax

MFSI Renewables auf der WindEnergy Hamburg

Brandschutzlösungen für Windenergieanlagen

Seit mehr als 110 Jahren zählt Minimax zu den weltweit führenden Marken im Brandschutz. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bad Oldesloe, Deutschland, unterhält mehrere eigene Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsstätten und ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. Jeder Brand, der verhindert werden kann, ist ein Beitrag zum Umweltschutz. Der Einsatz umweltfreundlicher Löschmittel und der Schutz von grüner Energie sind zwei von vielen nachhaltigen Ansätzen, die Minimax verfolgt.

Bereits seit 1998 entwickelt Minimax Fire Solutions International Brandschutzlösungen für Windenergieanlagen. Das Competence Center Renewables and Special Hazards profitiert dabei von der jahrzehntelangen Erfahrung im Brandschutz für hochspezielle Anwendungen wie Turbinen, Maschinen oder und anspruchsvolle industrielle Anlagen. Windräder sind inzwischen selbst leistungsstarke Hightech-Kraftwerke. Die Konstruktion neuer Leistungsklassen sowie die Offshore-Aufstellung erfordern inzwischen enorme Investitionen – und damit auch die Absicherung gegen Betriebsunterbrechungen oder einen eventuellen Totalverlust.

Minimax bietet die vollständige Bandbreite an Schutzlösungen an. Das Spektrum geht weit über Wasser-, Gas- und Brandmeldeanlagen hinaus. Die Lösungen für WEA basieren auf einer einzigartigen Bandbreite von geprüften und zertifizierten Bauteilen und Systemen aus eigenen Entwicklungs- und Fertigungsstätten. Dabei sind sowohl die Nachrüstung bestehender Türme möglich wie auch die Integration in Neuanlagen. Hierbei wurden die speziellen Herausforderungen bei WEA berücksichtigt, wie z. B. permanente Schwingungen und extreme Temperaturverläufe.

Ein besonderes Highlight des Messeauftritts wird die Hochleistungs-Löschturbine MXOne von Minimax sein. Sie ermöglicht innovative Brandbekämpfung mit hocheffizientem Wassernebel aus sicherer Entfernung. Damit stellt sie eine neue Generation der Brandbekämpfung dar. Sie erlaubt den gezielten Einsatz aus großer, sicherer Entfernung, mit hoher Effizienz und Genauigkeit. Über das einstellbare Strahlrohr erreicht die Turbine große Wurfweiten auch mit dem Zusatz von Schaummittel. Im Bereich der Windenergie eignet sie sich besonders für den Einsatz auf Umrichterplattformen oder Helikopter-Landeplätzen.

Unsere Experten-Teams verfügen über langjährige Erfahrungen und begleiten jedes Projekt individuell, um die Anforderungen von Behörden, Versicherern und Betreibern unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien zu erfüllen. Bei der Entscheidung, welches der von Minimax entwickelten Schutzkonzepte für Ihre Windenergieanlage die geeignete Lösung ist, stehen Ihnen unsere kompetenten Ingenieure beratend zur Seite: windenergy@minimax.de

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Aluminium
Juli 18, 2022 - Über Minimax

Aluminium 2022

Brandschutz in der Aluminium-Industrie ist eine besondere Herausforderung

Bereits kleine Brände können eine komplette Produktionsstätte lahmlegen. Das Brandrisiko ist erheblich: Hohe Temperaturen beim Gießen und der Verarbeitung durch Walzen, Schmieden, Strangpressen oder Biegen begünstigen die Brandentstehung. Technische Defekte von Produktionsanlagen, offene Bauweisen und eine Vernetzung von Produktionsbereichen begünstigen eine schnelle Brandausbreitung.

Für die unterschiedlichen Schutzbereiche innerhalb von Aluminiumwerken werden verschiedene Löschtechniken und Brandschutzkonzepte benötigt. Minimax bietet diese Brandschutztechniken aus einer Hand an. Dabei kann das Brandschutzunternehmen auf umfassende Erfahrungen in verschiedenen Branchen zurückgreifen: Ob in Automobil- Aluminium- oder Energiekraftwerken, Logistikzentren, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Data Centern oder auf Schiffen - wo immer Brandgefahren entstehen, liefert Minimax maßgeschneiderte Lösungen und steht auch nach der Installation des Brandschutzsystems mit einem umfassenden Serviceangebot zur Verfügung.

Auf der Aluminium 2022 in Düsseldorf stellt Minimax zwei Brandschutzlösungen in den Vordergrund, die in Aluminium-Werken typischerweise Anwendung finden:

CO2-Löschanlagen
Wegen ihrer her­vor­ra­gen­den Ei­gen­schaf­ten ist die Koh­len­di­oxid-Feu­er­lösch­an­la­ge für viele Ein­satz­be­rei­che die op­ti­ma­le Brand­schutz­lö­sung. Eine CO2-Lösch­an­la­gen eig­net sich je­doch be­son­ders für Ri­si­ko­be­rei­che, bei denen es im Brand­fall dar­auf an­kommt, die zu schüt­zen­den Ein­rich­tun­gen ver­füg­bar und funk­ti­ons­fä­hig zu hal­ten, Be­triebs­un­ter­bre­chun­gen nach einem Brand zu mi­ni­mie­ren. Mehr Informationen (Link)

Minifog ProCon XP Hochdruck-Wassernebel-Löschanlagen
Die Mi­ni­fog Pro­Con XP Hoch­druckWas­ser­ne­belLösch­an­la­gen von Minimax bie­ten einen her­vor­ra­gen­den Brand­schutz mit mi­ni­ma­lem Lösch­was­ser­ein­satz für Tur­bi­nen, Ma­schi­nen und Ein­rich­tun­gen mit brenn­ba­ren Flüs­sig­kei­ten, die in ge­schlos­se­nen Räu­men be­trie­ben wer­den. Mehr Informationen (Link)

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Minimax auf der Recycling Technik
April 21, 2022 - Über Minimax

Recycling-Spezialisten von Minimax auf der Recycling Technik, Dortmund, 22. und 23. Juni 2022

In diesem Jahr präsentieren die Brandschutzexperten von Minimax der Recyclingbranche eine wahre Sensation: Innovative Brandbekämpfung mit hocheffizientem Wassernebel aus sicherer Entfernung.

Die Minimax Hochleistungs-Löschturbine MXOne stellt eine neue Generation der Brandbekämpfung dar. Sie erlaubt den gezielten Einsatz aus großer, sicherer Entfernung, mit hoher Effizienz und Genauigkeit. Über das einstellbare Strahlrohr erreicht die Turbine große Wurfweiten auch mit dem Zusatz von Schaummittel. Im Gegensatz zu klassischen Monitoren, die mit einem gebündelten Strahl arbeiten, wird mit der sanften Wasseraufgabe der Turbine verhindert, dass brennendes Material auseinandergetrieben wird und unter Umständen zu einer zusätzlichen Brandausbreitung führt. Der ideale Brandschutz für hohe Hallen und außenliegende Halden.

Mit im Gepäck ist auch die mehrfach ausgezeichnete Neuentwicklung der Brandmelder- und Löschsteuerzentrale Clunid FMZ6000. Hohe Betriebssicherheit und einfache Bedienung charakterisieren die einzigartige Clunid Zentralengeneration. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unendlich. Von der standardisierten und normenkonformen Steuerung komplexer Mehrbereichs-Löschanlagen bis hin zur freiprogrammierbaren situativen Brandfallsteuerung ist alles möglich. Damit bietet die Clunid FMZ6000 eine Technologie mit hoher Flexibilität, die ihrer Zeit voraus ist.

Das modulare Detektionssystem UniVario YMX5000 besteht aus einer Auswerteeinheit mit drei Anschlussbuchsen und abgesetzten Sensoreinheiten zur Funken- und schnellen Flammendetektion. Die Funkenmelder kommen vor allem in gas- und staubexplosionsgefährdeten Bereichen in industriellen Umgebungen zum Einsatz, z. B. in pneumatischen oder mechanischen Fördereinheiten. Das System ist ideal für beengte Einbauverhältnisse in rauer, industrieller Umgebung geeignet. Speziell für den Anwendungsbereich Funkendetektion kann das System UniVario YMX5000 auch in extremen Temperaturbereichen von -40°C bis 105°C eingesetzt werden

Außerdem ist natürlich auch wieder die Brandfrüherkennung über IR-Kameras mit dabei. Lassen Sie sich überraschen, was Minimax der Recycling-Branche zu bieten hat!

Freuen Sie sich auf den Vortrag "Herausforderung Recycling-Brandschutz – Wie moderne Brandschutzlösungen Ausfallrisiken minimieren“ von Dipl. Ing. (FH) Arnd Knop aus dem Minimax Expertenteam Recycling und Leiter Modernisierung Wasserlöschanlagen der Region Nord.

Panel: Service und Sicherheit (mit Brand- und Explosionsschutz), Solution Center Halle 6
Donnerstag, 23. Juni 2022 | 13:00 – 13:30

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