Kompetenz im Brandschutz

News

Dezember 6, 2018 - Über Minimax

Projektpartner des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums

BMBF gefördertes Projekt

Als zweitgrößtes Brandschutzunternehmen der Welt unterstützt die Minimax Viking GmbH das vom BMBF geförderte Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum in Dortmund. Als einziger Projektpartner aus dem Bereich Brandschutz bringt Minimax Viking jahrzehntelange Erfahrung in der Brandschutzforschung ein.

Heute fällt der Startschuss für das neue Kompetenzzentrum auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West in Dortmund. Hier sollen mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht und entwickelt werden. Eine Besonderheit des Zentrums wird das sogenannte „Living Lab“ mit innen und außen liegenden Versuchsflächen, auf denen die Systeme gemeinsam mit Anwendern auf ihre Einsatztauglichkeit in verschiedenen Szenarien erprobt werden.

Das internationale Brandschutzunternehmen Minimax Viking ist bereits seit Jahrzehnten in der Brandschutzfor­schung tätig. Das Forschungszentrum Brandschutz von Minimax feierte im Juli dieses Jahres sein fünfzigjähriges Bestehen. „Als eines der wenigen privaten Brandforschungszentren in Deutschland ist es das größte seiner Art in Europa und leistet Spitzenforschung für die Sicherheit“, erklärt Klaus Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. Minimax war das erste Unternehmen in Deutschland, das seine Kompetenz bei der Entwicklung von Brandschutz­lösungen in einem eigenen Forschungszentrum aufbaute. „Dieser Fokus auf Innovation prägt Minimax bis heute und ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur“, so Hofmann weiter.

Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum soll internationale Bedeutung erlangen. Erstmalig in Deutschland werden Einsatzkräfte, Forscher und Industrie an der Realisierung autonomer Rettungsroboter und dem Aufbau einer national wie international agierenden Robotik-Einsatzgruppe arbeiten. Sie werden Test- und Prüfkriterien erarbeiten, um eine spätere Standardisierung und Zertifizierung unterschiedlicher Robotersysteme zu gewährleisten. Die Basis bilden die vier Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser sowie die daraus resultierenden Herausforderungen an die Rettungsrobotik.

Ausgangspunkt für das Kompetenzzentrum ist die gesteigerte Komplexität der Herausforderungen, denen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) täglich bei der Bewältigung ihrer Aufgaben begegnen. Trotz guter Ausbildung, ausgereifter taktischer Konzepte und zuverlässiger Schutzausrüstung werden jedes Jahr weltweit zahlreiche Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit verletzt oder getötet. Mit fortschreitender technischer Entwicklung ist jedoch absehbar, dass mobile Robotersysteme künftig zunehmend Aufgaben übernehmen können, um für Einsatzkräfte, gefährdete Menschen und Schutzgüter die Einsatzabwicklung effektiver und sicherer zu gestalten.

Die Anforderungen aus der Einsatzpraxis werden die zu entwickelnden Rettungsroboter prägen. Über die Initiierungs- bzw. Förderphase hinaus soll ein wissenschaftlich orientiertes Kompetenzzentrum etabliert werden, um immer leistungsfähigere Robotik-Technologie für Rettungskräfte am Markt verfügbar zu machen.

Das Projekt
Gefördert wird das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und wird von dem interdisziplinär und namhaft zusammengesetzten Verbund von Anwendern, Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen getragen. Die Förderung ist Teil des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017" der Bundesregierung in dessen Themenfeld „Zivile Sicherheit – Innovationslabore / Kompetenzzentren für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen“ (Förderkennzeichen 13N14852 bis 13N14863).

Weitere Informationen unter: www.sifo.de bzw.
https://www.sifo.de/de/bewilligte-projekte-aus-der-bekanntmachung-zivile-sicherheit---innovationslabore-2322.html und
https://www.sifo.de/files/Projektstumriss_A-DRZ.pdf

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November 30, 2018 - Technologien

Treffen der Brandschutzbranche

VdS BrandSchutzTage 2018

Am 04.-05.12. trifft sich die Brandschutzbranche in Köln zu den VdS BrandSchutzTagen. Die Kombination aus internationaler Fachmesse, Themenforen sowie sechs Fachtagungen zeigt aktuelle Entwicklungen und Trends im vorbeugenden baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz auf, ebenso ihr Zusammenspiel mit anderen Sicherheitsbereichen.

Minimax bietet mit hohen Qua­li­täts­stan­dards, in­no­va­ti­ven Lö­sun­gen und in­di­vi­du­el­ler Kun­den­aus­rich­tung welt­weit ein­zig­ar­ti­gen Brand­schutz. Auf den VdS BrandSchutzTagen zeigen wir thematisch passende Produkte aus unserem breiten Portfolio.

Der Energiegewinner Oxeo EcoPrevent FC: Dieses innovative Brandschutzkonzept ermöglicht es, einen Return on Invest zu erwirtschaften. Minimax und Fuji N₂telligence verbinden ein Brennstoffzellensystem mit einem Oxeo EcoPrevent Sauerstoffreduzierungssystem und ermöglichen damit wirtschaftlich effektiven Brandschutz auf höchstem Niveau. Das Brennstoffzellensystem erzeugt Strom, Klimakälte und Wärme und als Nebenprodukt sauerstoffreduzierte Luft, die für das Brandvermeidungssystem Oxeo EcoPrevent genutzt wird. Ein Stickstoffgenerator ist nicht mehr notwendig, die Betriebskosten lassen sich deutlich senken und gleichzeitig wird die Umwelt geschont.

Die Mi­ni­fog Eco­nAqua Was­ser­ne­bel-Lösch­an­la­ge bie­tet durch den Ein­satz in­no­va­ti­ver Nie­der­druck-Was­ser­ne­bel­tech­nik einen be­son­ders ef­fi­zi­en­ten Ge­bäu­de­schutz. Ver­gli­chen mit klas­si­schen Sprink­ler­an­la­gen kommt das Minifog Eco­nAqua Sys­tem mit bis zu 85 Pro­zent we­ni­ger Lösch­was­ser aus, wo­durch mög­li­che Was­ser­schä­den auf ein Mi­ni­mum re­du­ziert wer­den. Die Eco­nAqua Zen­tra­le lässt sich so auch we­sent­lich kom­pak­ter aus­füh­ren als die einer klas­si­schen Sprink­ler­an­la­ge. Das spart Platz, bau­sei­ti­ge Kos­ten und macht die Mi­ni­fog Eco­nAqua Was­ser­ne­bel-Lösch­an­la­ge ideal für Nach­rüs­tun­gen in Be­stands­bau­ten.

Eine Weltneuheit ist die Funkenmelder Serie UniVario YMX5000. Die Melder überwachen sich selbst: In zyklischen Abständen wird die Optik hinsichtlich Verschmutzung oder Beschädigung überwacht – eine Funktionalität, die die Betriebssicherheit des Systems in den teils rauen Einsatzbereichen wie beispielsweise in der holzverarbeitenden Industrie deutlich erhöht. Neu ist zudem, dass sich diese Melderserie für extreme Temperaturbereiche eignet und dank Modularität maximale Flexibilität beim Einsatz bietet.

Auf der Demofläche in Halle 11.1 zeigt eine Live-Vorführung  die Auslösung von Sprinklern und Alarmventilen.

Unseren Stand E-14 finden Sie ebenso in Halle 11.1.

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November 5, 2018 - Lösungen

Brandschutz als Wettbewerbsvorteil

Recyclingindustrie informiert sich auf der Recycling-Technik in Dortmund

Die stark wachsende Branche der Wertstoff-Aufbereiter sieht sich mit einem hohen Brandrisiko konfrontiert. Regelmäßig gefährden große Feuer Menschen, Umwelt und die Existenz von Unternehmen. Viele Betriebe rüsten nun auf und legen dabei Wert auf ein umfassendes Brandschutzkonzept. Minimax zeigt am 07.-08.11.18 auf der Recycling-Technik in Dortmund, wie ein solches Konzept aussehen sollte (Halle 7, Stand T26). 

Anlieferung und Lagerbereiche – Erkennen von Hot-Spots

In diesen Bereichen besteht das Risiko, dass sich gelagerte Stoffe selbst entzünden. Innenliegende Bereiche sind dabei besonders gefährdet, da durch Staub eine explosionsgefährdete Atmosphäre entstehen kann. Um frühzeitig mögliche Entzündungsgefahren zu erkennen, werden die Wertstoff-Lagerflächen ständig überwacht. Für diese großflächige Brandfrüherkennung kommen Thermografie-Systeme mit Infrarot-Kameras zum Einsatz. Sie erfassen Objekte durch deren Wärmestrahlung und nehmen kritische Temperaturentwicklungen wahr. Droht eine Entzündung, wird an die angeschlossene Brandmelderzentrale ein Signal ausgegeben. Manuell oder per Fernsteuerung werden Löschmonitore auf das Ziel ausgerichtet. Sie sorgen durch mit Schaummittel angereichertes Wasser für eine effektive Bekämpfung des sogenannten Hot-Spots. Für zusätzliche Sicherheit sorgen in innenliegenden Bereichen aktive Rauchansaugsysteme und Industrie-Flammenmelder. Sie sind auch besonders rauen Umgebungsbedingungen gewachsen und detektieren mögliche Brände zuverlässig. Die Signale senden sie an eine Brandmelderzentrale, die diese auswertet und im Ernstfall die automatische Löschung durch eine Sprühwasser-Löschanlage einleitet.

Mechanische Förderanlagen – sicher in Bewegung

Während des Sortierungsprozesses werden die Recyclingstoffe immer wieder über Bandanlagen transportiert. Dies bedeutet vielfältige Risiken: Heiß gelaufene Rollenlager, Funken, die bei Wartungs- oder Schweißarbeiten entstehen oder die Selbstentzündung des zu fördernden Gutes. Die kombinierte Installation von Industrie-Flammenmeldern und Multisensor-Brandgasmeldern ist eine bewährte Brandschutzmaßnahme, um ein Feuer frühzeitig und zuverlässig zu erkennen. Für die unmittelbare Brandbekämpfung sind Minifog ProCon Wassernebel-Löschanlagen eine besonders effiziente Lösung. Nachdem ein Brand erkannt wurde, wird der Teilbereich des Förderbandes abgelöscht und der Betrieb kann ohne wesentliche Unterbrechung fortgesetzt werden. Der entscheidende Vorteil dieses Löschsystems im Vergleich mit herkömmlichen Sprühwasser-Löschanlagen ist der deutlich geringere Einsatz von Löschwasser.

Pneumatische Absaug- und Fördereinrichtungen – keine Chance für Funken

Überall dort, wo brennbare Materialien pneumatisch abgesaugt oder transportiert werden, besteht ein erhöhtes Brandrisiko. Dies gilt insbesondere für den Materialmix in den Absaug- und Fördereinrichtungen im Recyclingprozess. Funken, heiße Partikel oder Glutnester in den Be- und Verarbeitungsmaschinen, die in die Fördereinrichtungen gelangen, sind Gefahrenpotentiale. Staubexplosionen sind ebenfalls möglich. Funktionsüberwachte Funkenmelder, die auf die Infrarotstrahlung vorbeifliegender Zündinitiale reagieren, stellen eine zuverlässige und vor allem umgehende Detektion sicher. Haben die Funkenmelder im Fördergut Zündinitiale erkannt, geben sie ein Signal an die Steuerzentrale. Diese steuert daraufhin in Millisekunden das Magnetventil der Löschautomatik an. Das Löschwasser wird freigegeben und über selbstschließende Düsen in den Förderstrom eingebracht. Die glühenden Teilchen fliegen in den von der Düse aufgebauten Wasserschleier. Besonders innovative Funkenmelder, wie zum Beispiel die Melderserie UniVario YMX5000, überwachen ihre Optik hinsichtlich Verschmutzung oder Beschädigung in zyklischen Abständen selbst. Funktionen wie diese erhöhen die Betriebssicherheit in den herausfordernden Einsatzbereichen einer Recyclinganlage deutlich.

Für ein ganzheitliches Brandschutzkonzept muss allerdings an alle Bereiche eines Recyclingkomplexes gedacht werden. So sind auch Trenn- und Zerkleinerungsanlagen, Agglomerier-Pressen oder auch Nebenbereiche wie Server- oder Schalträume und Bürogebäude unbedingt in die Betrachtung einzubeziehen.

Wir begrüßen Sie herzlich auf unserem Stand T26 in Halle 7 auf der Recycling-Technik in Dortmund.

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Juli 3, 2018 - Über Minimax

Jubiläum für Spitzenforschung

50 Jahre Minimax Forschungszentrum Brandschutz

Rauch und Feuer in Bad Oldesloe? Nicht ungewöhnlich: Minimax betreibt seit 50 Jahren eines der wenigen privaten Brandforschungszentren in Deutschland - das größte seiner Art in Europa - und leistet damit Spitzenforschung für die Sicherheit.

Minimax war das erste Unternehmen in Deutschland, das sich dafür entschieden hat, die Kompetenz in der Entwicklung von Brandschutzlösungen in einem eigenen Forschungszentrum aufzubauen. Dies prägt Minimax bis heute und ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur.

Das Forschungszentrum bietet die Möglichkeit, die jährlich bis zu 150 Brandversuche im Maßstab 1:1 durchzuführen. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und reicht von der Validierung von Entwicklungsergebnissen, regelmäßigen Wirksamkeitsüberprüfungen, Verprobung von Kundenkonzepten, Ausbildung von Kunden und Mitarbeitern bis hin zu Abnahmeversuchen für nationale und internationale Produktzulassungen. Ein gutes Team aus akribischen Mitarbeitern, das rund um die Uhr an Lösungen feilt, ist die Grundlage des Erfolgs des Forschungszentrums.

Viele Räume – viele Möglichkeiten
Mehrere Bereiche stehen für die Tests, Versuche und Brandversuche bereit: Eine große Brandhalle, ein kleiner Brandraum, Teststände für Sprinkler, Funkenlöschanlagen und IoT-Sprinklersysteme gehören dazu. Das Zentrum bietet viele technische Möglichkeiten, Tests für alle denkbaren Szenarien darzustellen, u.a. sind zwei Deckenteile der großen Brandhalle (21x15 Meter Grundfläche) separat zwischen 2 m und 15 m Raumhöhe absenkbar. In der Technikzentrale verfolgt das Team die Versuche. Eine Besonderheit ist das sogenannte „Kino“: In dem Besucherraum mit riesiger feuerfester Glasfront kommt man dem Feuer gefahrlos ganz nah.

Das Brandhaus wurde im Laufe der Jahre erweitert und umgebaut. Seit 1987 gibt es einen Prüfstand für Wasserverteilung, 1992 wurde eine Rauchgasreinigung installiert, 1997 kam der Zuschauerraum, das „Kino“, dazu. Wesentliche Meilensteine der letzten Jahre waren 2009 der Neubau der großen Brandversuchshalle und 2015 die Einweihung des Funkenteststandes.

Spektakuläre Brandversuche
Viele spektakuläre und einzigartige Brandversuche begleiten die Geschichte dieser besonderen Forschungsstätte.

Eines der größten Versuchsprojekte war ein Forschungsprojekt zur Untersuchung von Brandstörfällen in Chemikalienlägern mit Ersatzstoffen. Dafür wurden historische Großbrandversuche ausgewertet sowie weitere Orientierungs- und Großbrandversuche mit Durchbrandversuchen ohne Löschanlage durchgeführt. Zusammen wurde eine Brandenergie von 20 Megawatt freigesetzt.

Lagerversuche mit Papierrollen gehören seit jeher zu den spannendsten Risiken. Für einen Versuch zur Bestätigung eines Löschkonzepts mit ESFR-Sprinklern wurden 80 Tonnen Papier je Versuch benötigt. Zehn Meter Lagerhöhe entsprachen auch der bis dahin höchsten Lagerhöhe für diese Rollen.

Das schnellste Feuer entstand bei einem Versuch mit extrudiertem Polystyrol-Schaum auf Rollen stehend. 18 Sekunden hat es von der Zündung bis zur Auslösung des ersten Sprinklers gedauert.

Zukunft
Das Brandforschungszentrum hat erfolgreiche und innovative 50 Jahre hinter sich. Zu Beginn ging es im Wesentlichen um Basiswissen zum Brandverhalten und dessen Beherrschung. Weil Brandschutz immer wichtiger wird und die Problemstellungen und Lösungen sich im Laufe der Jahre verändert haben, investiert Minimax auch in Zukunft erheblich sowohl in die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten, als auch in die technische Infrastruktur, um hier führend voran zu gehen. Das beginnt bei Schutzkonzepten für heutige technische Risiken wie z.B. Energiespeicherung bis hin zur Integration der Löschanlagen in zukunftsfähige Digitalisierungslösungen, für einen möglichst hohen Kundenkomfort.

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Mai 30, 2018 - Lösungen

Brandschutz für umweltfreundliche LNG-Schiffe

Die „Helgoland“ ist die erste deutsche LNG-Neubaufähre – und hat Brandschutz aus dem Hause Minimax an Bord.

Eine europäische Verordnung verlangt für die Schifffahrt seit Januar 2015 eine Senkung der Schwefelemissionen in der Nordsee auf 0,1 Prozent. Die „Helgoland“ erfüllt gleich zwei Umwelt- und sozio-ökonomische Ziele, nämlich die Verringerung der Schwefelemission von Schiffen durch den Einsatz von LNG (Liquefied Natural Gas) und die Verringerung des Verkehrsaufkommens durch Zusammenlegung von Personen- und Gütertransport auf demselben Schiff.

Individueller Schutz für jeden Schiffsbereich

Zusammen mit der Fr. Fassmer GmbH und der Reederei Cassen Eils hat das Minimax Team den optimalen Brandschutz für jeden Schiffsbereich ermittelt. Die LNG-Bunkerstation erhielt eine Pulverlöschanlage PL 160, die wirkungsvoll und schnell Brände an heißen Oberflächen eindämmen kann. Den Maschinen- und Generatorraum schützt das MX1230 Marine als 25 bar-System, das einen Brand direkt bei der Entstehung schnell und zugleich schonend löscht. Unterkunfts- und Gästebereiche der Fähre sind mit einem Undercover-Niederdruck-Sprinklersystem ausgestattet. Der Laderaum des kombinierten Personen- und Gütertransportschiffes erhielt eine Kohlendioxid-Löschanlage. In der Kombüse kommen gleich zwei verschiedene Lösungen zum Einsatz, eine Kohlendioxid-Löschanlage für den Wrasenabzug und die Küchenschutzanlage KS2000 für die Fritteuse. Fein versprüht bildet das Löschmittel eine Sperrschicht über dem Öl oder Fett und unterbindet so die Sauerstoffzufuhr. Fettbrände können so gar nicht erst entstehen.

Vorreiter bei alternativen Antrieben

Die Reederei Cassen Eils ging 2015 mit ihrer ersten LNG-Fähre mit gutem Beispiel voran. 2017 wurde mit der „Wes Amalie“ das erste Containerschiff, ein 1.000-TEU-Feederschiff, auf LNG-Antrieb umgerüstet. Auch hier stammt der Brandschutz für die Bunkerstation mit der neueren Generation P 250 Pulverlöschanlage aus dem Hause Minimax. Beide Projekte erhielten EU-Mittel aus dem TEN-T-Programm der Europäischen Kommission zum Bau und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur in der Europäischen Union. Bis 2020 sollen 2.000 Schiffe mit umweltfreundlichen LNG-Antrieben ausgestattet sein.

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Mai 9, 2018 - Lösungen

Deutscher Rechenzentrumspreis 2018

Eine weitere Auszeichnung für die Oxeo EcoPrevent Systeme von Minimax

Minimax hat mit Oxeo EcoPrevent FC/CS den Deutschen Rechenzentrumspreis in der Kategorie „RZ-Sicherheitstechnik“ gewonnen! Für die IT-Branche sind die Gaslösch- sowie Sauerstoffreduzierungstechnik eine etablierte Brandschutzlösung. Bei manchen Projekten haben kombinierte Systeme den größten Nutzen; solche „Hybridlösungen“ aus Brandvermeidungs- und Gaslöschsystem sind z.B. für Data Center eine interessante Option. Die Kombination aus Oxeo EcoPrevent FC (Fuel Cell) und Oxeo EcoPrevent CS (Cylinder Storage) ist eine besonders wirtschaftliche Lösung, die eine hohe Löschwirkung und Sicherheit mit den Vorteilen einer Brennstoffzelle vereint.

Oxeo EcoPrevent FC (Fuel Cell)

Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme oder auch Klimakälte nach dem Prinzip der Kraft- Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist beinahe lautlos und durch die direkte Umwandlung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient. Im Übrigen kann mit der Brennstoffzelle ein Return-on-Invest erzielt werden, was im Brandschutz einmalig ist. Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an. Sie kann ideal für den Betrieb einer  Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden. Diese Lösung ist sehr umweltfreundlich und sorgt für hohe CO₂-Einsparungen.

Oxeo EcoPrevent CS (Cylinder Storage)

Beim Oxeo EcoPrevent CS System kommt der Stickstoff nicht aus einem Generator, sondern aus Stickstoffzylindern (Cylinder Storage). Nur wenn die Sauerstoffkonzentration in einem Schutzbereich einen festgelegten Wert überschreitet, wird Stickstoff bedarfsgerecht eingeleitet. Dieses System macht sich die typischen Ablaufstadien eines Brandes zunutze: Grundsätzlich entweichen bei der Brandentstehung Thermolysegase wie Kohlenmonoxid noch bevor Aerosole oder kleinste Rauchpartikel entstehen. Eine frühzeitige Thermolysegas-Detektion ist daher die beste Voraussetzung, um die Entstehung eines offenen Brandes aktiv zu vermeiden. Im Falle einer Thermolysegas-Detektion wird die Sauerstoffkonzentration in dem betroffenen Schutzbereich durch kontrollierte Stickstoffzufuhr soweit abgesenkt, dass eine „brandsichere“ Atmosphäre entsteht. Mit Oxeo EcoPrevent CS geschützte Bereiche sind im betriebsbereiten Zustand des Systems ohne Einschränkungen begehbar, da die Sauerstoffkonzentration nur im Schadenfall abgesenkt (Präventionsmodus II) und nicht permanent niedrig gehalten wird. Durch zusätzliches Umschalten in den Interventionsmodus kann das System im Brandfall auch wie eine Inertgas-Löschanlage löschen. Dieser Anlagentyp verbraucht besonders wenig Löschmittel und sorgt dennoch für energieeffizienten Brandschutz auf höchstem Sicherheitsniveau.

Vorteile

Die beiden Systeme ergänzen sich: Die Brennstoffzelle stellt äußerst energieeffizient Stickstoff zur Verfügung und ermöglicht einen Return-on-Invest. Die zusätzlich bereitstehende Menge Stickstoff aus Flaschen sorgt für eine schnelle Absenkung des Sauerstoffgehalts im Bedarfsfall und kann im Interventionsmodus sogar einen Brand löschen. Das kombinierte System hat einen hohen Wirkungsgrad, spart CO₂ ein, stellt Stickstoff 24/7 ohne Zusatzkosten zur Verfügung und erzeugt 100 kW elektrische und thermische Energie (und optionale Klimakälte), statt sie zu verbrauchen. Die Kombination bietet eine erhöhte Sicherheit durch drei individuelle Sauerstoffkonzentrationslevel (z.B. 17 Vol.-%, 15 Vol.-%, 11 Vol.-%), hat einen niedrigeren Löschmittelverbrauch durch die Startkonzentration von z.B. 17 Vol.-%  und durch das Absenken der Schutzatmosphäre in zwei Stufen (Präventions- und Interventionsmodus). Zusätzlich bietet diese innovative Technik verlängerte Haltezeiten im Vergleich zu herkömmlichen Gaslöschanlagen.

Oxeo EcoPrevent FC/CS Grafik

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März 22, 2018 - Technologien

Erfolgreiche LogiMAT 2018

Im Mittelpunkt stand unser Energiegewinner

Die Marke Minimax steht für zuverlässigen und umfangreichen Brandschutz in modernen Lagergebäuden und Logistikzentren. Dass Brandschutzlösungen verlässlich und effizient Logistikketten schützen, ist keine Neuheit. Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax hat auf der LogiMAT gezeigt, wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist.

Oxeo EcoPrevent FC lässt Brände gar nicht erst entstehen. Anders als bei der „reaktiven Brandbekämpfung“ durch Löschanlagen oder Feuerwehren, die erst auf bereits ausgebrochene Brände reagieren, schließt Oxeo EcoPrevent FC durch Sauerstoffreduktion Brände von vornherein aktiv aus.

Das Funktionsprinzip einer Sauerstoffreduzierungsanlage ist einfach. Der Luftsauerstoffgehalt wird dauerhaft durch die kontrollierte Zufuhr von Stickstoff im Schutzbereich soweit abgesenkt, dass eine "brandsichere" Atmosphäre entsteht. Bei klassischen Sauerstoffreduzierungsanlagen sind dazu ein Druckluftkompressor, eine Druckluftaufbereitung und ein Stickstoffgenerator notwendig. Das verursacht laufende Kosten, die bereits nach wenigen Jahren höher als die ursprüngliche Investition sein können.

Wirtschaftlicher ist die exklusive Kombination mit einem Brennstoffzellensystem des Minimax Partners Fuji N₂telligence. Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist nahezu lautlos und durch die direkte Umsetzung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient.

Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an und kann für den Betrieb einer Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden.

Darüber hinaus kann der erzeugte Strom den konventionellen Strombezug deutlich reduzieren oder alternativ für eine Notstromversorgung eingesetzt werden. Das in der Brennstoffzelle entstehende Warmwasser kann in die Heizungsanlage integriert, in Produktionsprozesse eingebunden oder mittels optionalem Ad-/Absorbersystem in Kälte umgewandelt werden.

Brennstoffzellen erreichen bei der Umwandlung von Erdgas in elektrische und thermische Energie mehr als 90% Effizienz und sparen jährlich hunderte Tonnen an CO₂. Und da in der Brennstoffzelle ausschließlich chemische Prozesse ablaufen, arbeitet die Technologie wartungsarm.

In Kombination mit der innovativen Brennstoffzellentechnik bietet Oxeo EcoPrevent FC eine effiziente Lösung, ideal für Bereiche wie Tiefkühllager und Hochregallager. Abhängig vom Auslastungsgrad kann bereits nach wenigen Jahren ein Return on Invest erreicht und sogar Gewinn erwirtschaftet werden. Dies ist einzigartig im Brandschutz.

Diese Verbindung aus hoher Wirtschaftlichkeit und effizientem Brandschutz ist preisgekrönt: Europas größte Brandschutzmesse FeuerTRUTZ hat das System als „Produkt des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Brandschutzexperten für Logistiker

Das Minimax Expertenteam Logistik unterstützt Kunden mit Brandschutzlösungen, die durch Auswahl geeigneter Technologien und kompetentes Engineering exakt auf die jeweiligen Risiken zugeschnitten werden.

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Januar 24, 2018 - Technologien

FeuerTRUTZ: "Produkt des Jahres 2018"

Preisgekrönt dank hoher Wirtschaftlichkeit und effizientem Brandschutz

Die FeuerTRUTZ hat die VdS-konforme Kombination aus dem Sauerstoffreduzierungssystem Oxeo EcoPrevent FC und einer Brennstoffzelle als „Produkt des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist nahezu lautlos und durch die direkte Umsetzung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient. Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an und kann ideal für den Betrieb einer Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden.

Darüber hinaus kann der erzeugte Strom den konventionellen Strombezug deutlich reduzieren oder alternativ für eine Notstromversorgung eingesetzt werden. Das in der Brennstoffzelle entstehende Warmwasser kann in die Heizungsanlage integriert, in Produktionsprozesse eingebunden oder mittels optionalem Ad-/Absorbersystem in Kälte umgewandelt werden.

Es kann bereits nach wenigen Jahren ein Return on Invest erreicht und sogar Gewinn erwirtschaftet werden. Dies ist einzigartig im Brandschutz.

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Oktober 17, 2017 - Lösungen

Internationaler LNG Kongress in Barcelona

Marcel Ruesink von Minimax präsentierte auf dem LNG-Kongress am 16./17. Oktober 2017 in Barcelona, wie Brandereignisse für LNG-Anlagen gemildert werden können.

LNG-Anlagen sind Brandrisiken ausgesetzt. Wenn ein Brand aufgrund fehlender Geräte oder unzureichender Brandschutz- und Schutzmaßnahmen auftritt, können längere Betriebsstörungen die Folge sein. Diese verursachen erhebliche Kosten und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich Kunden an andere Lieferanten wenden, wenn die Lieferverzögerungen andauern. Die Folgen ergeben sich aus der Art der LNG-Verarbeitung, der potenziellen Verteilung von verdampftem Erdgas mit seiner hohen Brandlast und der schnellen Ausbreitung von Feuer. Das Risiko kann durch Detektions-, Feuerlösch- und / oder Löschsysteme reduziert werden.

Feuer in LNG Anlagen haben besondere Herausforderungen. Minimax hat die richtige Brandschutzlösung für die verschiedenen LNG-Anlagen. Empfohlene Brandschutzanwendungen, die den Anforderungen von LNG-Anlagen entsprechen, sind beispielsweise Verdampfungsreduzierung mit Hi-Ex-Schaum, Steuerung der Gaswolke-Dispersion durch Wasservorhänge, Brandbekämpfung mit Trockenchemikalien und mit Inertgassystemen für Brandgefahren in Gehäusen wie Kompressoren und Anlagen.

Minimax versteht die Anforderungen des Sicherheitsmanagements von LNG-Anlagen und verfügt über fundiertes Know-how über Codes und Standards für den Brandschutz, wie IMO IGC (81/224), NFPA, EN & BS (66/224). Darüber hinaus kann Minimax die jeweiligen lokalen Anforderungen erfüllen und hat eine hervorragende Erfolgsbilanz bei der erfolgreichen Projektabwicklung. Ebenso hat Minimax eine Unternehmenskultur, die es ermöglicht, die Erwartungen globaler agierender Unternehmen zu erfüllen. 

Minimax bietet maßgeschneiderte Lösungen überall dort, wo immer Brandgefahren drohen und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich des Brandschutzes in industriellen Anwendungen wie LNG-Anlagen, Molen, Ladeluftverteiler, Kompressoren, Maschinenräume, Dampf- und Gasturbinenbetriebene Kraftwerke. So hat Minimax die Kompetenz sowohl für Land- als auch Marineprojekte und die Erfahrung, diese zu integrieren.

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September 29, 2017 - Technologien

Brandschutz gehört zum guten Ton

Der Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) hat am 27. September 2017 der Elbphilharmonie den „Sprinkler Protected“ Award verliehen.

Damit würdigt der Verband den vorbildlichen Brandschutz des Gebäudes. Erstmalig erhielt ein Konzerthaus die Auszeichnung „Sprinkler Protected“. Bereits seit 1993 vergibt der bvfa diese Auszeichnung an öffentliche, aber auch in privater Hand befindliche Gebäude in Deutschland mit herausragendem Brandschutz. Ein Vollschutz des gesamten Gebäudes durch eine Sprinkleranlage ist Voraussetzung.

Rudolf Reimers, Vorstandsvorsitzender des bvfa, übergab in der Elbphilharmonie den Preis an den Technischen Leiter des Hauses, Dennis Just, der im Anschluss an den Festakt den Besuchern die Sprinklerzentrale präsentierte.

Jan Witte, Teil der Geschäftsführung der Minimax GmbH & Co. KG, zeigte sich bei der Verleihung sichtlich stolz: „Nach vielen Jahren Planung und Bau ist dieses Jahrhundertbauwerk fertig gestellt. Wir freuen uns, dass der bvfa die Elbphilharmonie ausgezeichnet hat und begreifen es als Bestätigung unseres Konzepts. Dies ist zugleich eine Würdigung der Arbeit von vielen Minimax Kollegen.“

13.000 Sprinkler sorgen für Sicherheit

Zwei Vorratsbehälter, drei Überwachungszentralen, vier Sprinklerpumpen, sechs Hydrantenpumpen, 23 Alarmventilstationen, 120 Zonechecks, 195 Hydrantenschränke, 13.000 Sprinkler, 16.200 Meter Haupt- und Verteilerleitungen und 41.000 Meter Strangleitungen: Diese Zahlen vermitteln einen Eindruck vom umfassenden Brandschutz, der für die Sicherheit aller Besucher und Mitarbeiter der „Elphi“, wie die Hamburger ihr neues Konzerthaus liebevoll nennen, sorgt. Auch die Gäste des im selben Gebäudekomplex untergebrachten Hotels können dank des Sprinklerschutzes beruhigt schlafen und ihre kulturelle Auszeit genießen.

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