Kompetenz im Brandschutz

News

Mai 30, 2018 - Lösungen

Brandschutz für umweltfreundliche LNG-Schiffe

Die „Helgoland“ ist die erste deutsche LNG-Neubaufähre – und hat Brandschutz aus dem Hause Minimax an Bord.

Eine europäische Verordnung verlangt für die Schifffahrt seit Januar 2015 eine Senkung der Schwefelemissionen in der Nordsee auf 0,1 Prozent. Die „Helgoland“ erfüllt gleich zwei Umwelt- und sozio-ökonomische Ziele, nämlich die Verringerung der Schwefelemission von Schiffen durch den Einsatz von LNG (Liquefied Natural Gas) und die Verringerung des Verkehrsaufkommens durch Zusammenlegung von Personen- und Gütertransport auf demselben Schiff.

Individueller Schutz für jeden Schiffsbereich

Zusammen mit der Fr. Fassmer GmbH und der Reederei Cassen Eils hat das Minimax Team den optimalen Brandschutz für jeden Schiffsbereich ermittelt. Die LNG-Bunkerstation erhielt eine Pulverlöschanlage PL 160, die wirkungsvoll und schnell Brände an heißen Oberflächen eindämmen kann. Den Maschinen- und Generatorraum schützt das MX1230 Marine als 25 bar-System, das einen Brand direkt bei der Entstehung schnell und zugleich schonend löscht. Unterkunfts- und Gästebereiche der Fähre sind mit einem Undercover-Niederdruck-Sprinklersystem ausgestattet. Der Laderaum des kombinierten Personen- und Gütertransportschiffes erhielt eine Kohlendioxid-Löschanlage. In der Kombüse kommen gleich zwei verschiedene Lösungen zum Einsatz, eine Kohlendioxid-Löschanlage für den Wrasenabzug und die Küchenschutzanlage KS2000 für die Fritteuse. Fein versprüht bildet das Löschmittel eine Sperrschicht über dem Öl oder Fett und unterbindet so die Sauerstoffzufuhr. Fettbrände können so gar nicht erst entstehen.

Vorreiter bei alternativen Antrieben

Die Reederei Cassen Eils ging 2015 mit ihrer ersten LNG-Fähre mit gutem Beispiel voran. 2017 wurde mit der „Wes Amalie“ das erste Containerschiff, ein 1.000-TEU-Feederschiff, auf LNG-Antrieb umgerüstet. Auch hier stammt der Brandschutz für die Bunkerstation mit der neueren Generation P 250 Pulverlöschanlage aus dem Hause Minimax. Beide Projekte erhielten EU-Mittel aus dem TEN-T-Programm der Europäischen Kommission zum Bau und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur in der Europäischen Union. Bis 2020 sollen 2.000 Schiffe mit umweltfreundlichen LNG-Antrieben ausgestattet sein.

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Mai 9, 2018 - Lösungen

Deutscher Rechenzentrumspreis 2018

Eine weitere Auszeichnung für die Oxeo EcoPrevent Systeme von Minimax

Minimax hat mit Oxeo EcoPrevent FC/CS den Deutschen Rechenzentrumspreis in der Kategorie „RZ-Sicherheitstechnik“ gewonnen! Für die IT-Branche sind die Gaslösch- sowie Sauerstoffreduzierungstechnik eine etablierte Brandschutzlösung. Bei manchen Projekten haben kombinierte Systeme den größten Nutzen; solche „Hybridlösungen“ aus Brandvermeidungs- und Gaslöschsystem sind z.B. für Data Center eine interessante Option. Die Kombination aus Oxeo EcoPrevent FC (Fuel Cell) und Oxeo EcoPrevent CS (Cylinder Storage) ist eine besonders wirtschaftliche Lösung, die eine hohe Löschwirkung und Sicherheit mit den Vorteilen einer Brennstoffzelle vereint.

Oxeo EcoPrevent FC (Fuel Cell)

Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme oder auch Klimakälte nach dem Prinzip der Kraft- Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist beinahe lautlos und durch die direkte Umwandlung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient. Im Übrigen kann mit der Brennstoffzelle ein Return-on-Invest erzielt werden, was im Brandschutz einmalig ist. Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an. Sie kann ideal für den Betrieb einer  Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden. Diese Lösung ist sehr umweltfreundlich und sorgt für hohe CO₂-Einsparungen.

Oxeo EcoPrevent CS (Cylinder Storage)

Beim Oxeo EcoPrevent CS System kommt der Stickstoff nicht aus einem Generator, sondern aus Stickstoffzylindern (Cylinder Storage). Nur wenn die Sauerstoffkonzentration in einem Schutzbereich einen festgelegten Wert überschreitet, wird Stickstoff bedarfsgerecht eingeleitet. Dieses System macht sich die typischen Ablaufstadien eines Brandes zunutze: Grundsätzlich entweichen bei der Brandentstehung Thermolysegase wie Kohlenmonoxid noch bevor Aerosole oder kleinste Rauchpartikel entstehen. Eine frühzeitige Thermolysegas-Detektion ist daher die beste Voraussetzung, um die Entstehung eines offenen Brandes aktiv zu vermeiden. Im Falle einer Thermolysegas-Detektion wird die Sauerstoffkonzentration in dem betroffenen Schutzbereich durch kontrollierte Stickstoffzufuhr soweit abgesenkt, dass eine „brandsichere“ Atmosphäre entsteht. Mit Oxeo EcoPrevent CS geschützte Bereiche sind im betriebsbereiten Zustand des Systems ohne Einschränkungen begehbar, da die Sauerstoffkonzentration nur im Schadenfall abgesenkt (Präventionsmodus II) und nicht permanent niedrig gehalten wird. Durch zusätzliches Umschalten in den Interventionsmodus kann das System im Brandfall auch wie eine Inertgas-Löschanlage löschen. Dieser Anlagentyp verbraucht besonders wenig Löschmittel und sorgt dennoch für energieeffizienten Brandschutz auf höchstem Sicherheitsniveau.

Vorteile

Die beiden Systeme ergänzen sich: Die Brennstoffzelle stellt äußerst energieeffizient Stickstoff zur Verfügung und ermöglicht einen Return-on-Invest. Die zusätzlich bereitstehende Menge Stickstoff aus Flaschen sorgt für eine schnelle Absenkung des Sauerstoffgehalts im Bedarfsfall und kann im Interventionsmodus sogar einen Brand löschen. Das kombinierte System hat einen hohen Wirkungsgrad, spart CO₂ ein, stellt Stickstoff 24/7 ohne Zusatzkosten zur Verfügung und erzeugt 100 kW elektrische und thermische Energie (und optionale Klimakälte), statt sie zu verbrauchen. Die Kombination bietet eine erhöhte Sicherheit durch drei individuelle Sauerstoffkonzentrationslevel (z.B. 17 Vol.-%, 15 Vol.-%, 11 Vol.-%), hat einen niedrigeren Löschmittelverbrauch durch die Startkonzentration von z.B. 17 Vol.-%  und durch das Absenken der Schutzatmosphäre in zwei Stufen (Präventions- und Interventionsmodus). Zusätzlich bietet diese innovative Technik verlängerte Haltezeiten im Vergleich zu herkömmlichen Gaslöschanlagen.

Oxeo EcoPrevent FC/CS Grafik

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März 22, 2018 - Technologien

Erfolgreiche LogiMAT 2018

Im Mittelpunkt stand unser Energiegewinner

Die Marke Minimax steht für zuverlässigen und umfangreichen Brandschutz in modernen Lagergebäuden und Logistikzentren. Dass Brandschutzlösungen verlässlich und effizient Logistikketten schützen, ist keine Neuheit. Dass mit einem innovativen Brandschutzkonzept aber ein Return on Invest erwirtschaftet wird, ist einzigartig. Minimax hat auf der LogiMAT gezeigt, wie das mit Oxeo EcoPrevent FC realisierbar ist.

Oxeo EcoPrevent FC lässt Brände gar nicht erst entstehen. Anders als bei der „reaktiven Brandbekämpfung“ durch Löschanlagen oder Feuerwehren, die erst auf bereits ausgebrochene Brände reagieren, schließt Oxeo EcoPrevent FC durch Sauerstoffreduktion Brände von vornherein aktiv aus.

Das Funktionsprinzip einer Sauerstoffreduzierungsanlage ist einfach. Der Luftsauerstoffgehalt wird dauerhaft durch die kontrollierte Zufuhr von Stickstoff im Schutzbereich soweit abgesenkt, dass eine "brandsichere" Atmosphäre entsteht. Bei klassischen Sauerstoffreduzierungsanlagen sind dazu ein Druckluftkompressor, eine Druckluftaufbereitung und ein Stickstoffgenerator notwendig. Das verursacht laufende Kosten, die bereits nach wenigen Jahren höher als die ursprüngliche Investition sein können.

Wirtschaftlicher ist die exklusive Kombination mit einem Brennstoffzellensystem des Minimax Partners Fuji N₂telligence. Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist nahezu lautlos und durch die direkte Umsetzung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient.

Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an und kann für den Betrieb einer Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden.

Darüber hinaus kann der erzeugte Strom den konventionellen Strombezug deutlich reduzieren oder alternativ für eine Notstromversorgung eingesetzt werden. Das in der Brennstoffzelle entstehende Warmwasser kann in die Heizungsanlage integriert, in Produktionsprozesse eingebunden oder mittels optionalem Ad-/Absorbersystem in Kälte umgewandelt werden.

Brennstoffzellen erreichen bei der Umwandlung von Erdgas in elektrische und thermische Energie mehr als 90% Effizienz und sparen jährlich hunderte Tonnen an CO₂. Und da in der Brennstoffzelle ausschließlich chemische Prozesse ablaufen, arbeitet die Technologie wartungsarm.

In Kombination mit der innovativen Brennstoffzellentechnik bietet Oxeo EcoPrevent FC eine effiziente Lösung, ideal für Bereiche wie Tiefkühllager und Hochregallager. Abhängig vom Auslastungsgrad kann bereits nach wenigen Jahren ein Return on Invest erreicht und sogar Gewinn erwirtschaftet werden. Dies ist einzigartig im Brandschutz.

Diese Verbindung aus hoher Wirtschaftlichkeit und effizientem Brandschutz ist preisgekrönt: Europas größte Brandschutzmesse FeuerTRUTZ hat das System als „Produkt des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Brandschutzexperten für Logistiker

Das Minimax Expertenteam Logistik unterstützt Kunden mit Brandschutzlösungen, die durch Auswahl geeigneter Technologien und kompetentes Engineering exakt auf die jeweiligen Risiken zugeschnitten werden.

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Januar 24, 2018 - Technologien

FeuerTRUTZ: "Produkt des Jahres 2018"

Preisgekrönt dank hoher Wirtschaftlichkeit und effizientem Brandschutz

Die FeuerTRUTZ hat die VdS-konforme Kombination aus dem Sauerstoffreduzierungssystem Oxeo EcoPrevent FC und einer Brennstoffzelle als „Produkt des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Brennstoffzellen erzeugen, ähnlich wie motorische Blockheizkraftwerke, gleichzeitig Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dieser Prozess ist nahezu lautlos und durch die direkte Umsetzung der chemischen Energie des eingesetzten Gases sehr effizient. Während der Energieerzeugung produziert die Brennstoffzelle als Nebenprodukt saubere und stickstoffreiche Abluft. Diese Abluft fällt beim Betrieb dauerhaft und ganz ohne Zusatzkosten an und kann ideal für den Betrieb einer Sauerstoffreduzierungsanlage zur Brandvermeidung genutzt werden.

Darüber hinaus kann der erzeugte Strom den konventionellen Strombezug deutlich reduzieren oder alternativ für eine Notstromversorgung eingesetzt werden. Das in der Brennstoffzelle entstehende Warmwasser kann in die Heizungsanlage integriert, in Produktionsprozesse eingebunden oder mittels optionalem Ad-/Absorbersystem in Kälte umgewandelt werden.

Es kann bereits nach wenigen Jahren ein Return on Invest erreicht und sogar Gewinn erwirtschaftet werden. Dies ist einzigartig im Brandschutz.

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Oktober 17, 2017 - Lösungen

Internationaler LNG Kongress in Barcelona

Marcel Ruesink von Minimax präsentierte auf dem LNG-Kongress am 16./17. Oktober 2017 in Barcelona, wie Brandereignisse für LNG-Anlagen gemildert werden können.

LNG-Anlagen sind Brandrisiken ausgesetzt. Wenn ein Brand aufgrund fehlender Geräte oder unzureichender Brandschutz- und Schutzmaßnahmen auftritt, können längere Betriebsstörungen die Folge sein. Diese verursachen erhebliche Kosten und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich Kunden an andere Lieferanten wenden, wenn die Lieferverzögerungen andauern. Die Folgen ergeben sich aus der Art der LNG-Verarbeitung, der potenziellen Verteilung von verdampftem Erdgas mit seiner hohen Brandlast und der schnellen Ausbreitung von Feuer. Das Risiko kann durch Detektions-, Feuerlösch- und / oder Löschsysteme reduziert werden.

Feuer in LNG Anlagen haben besondere Herausforderungen. Minimax hat die richtige Brandschutzlösung für die verschiedenen LNG-Anlagen. Empfohlene Brandschutzanwendungen, die den Anforderungen von LNG-Anlagen entsprechen, sind beispielsweise Verdampfungsreduzierung mit Hi-Ex-Schaum, Steuerung der Gaswolke-Dispersion durch Wasservorhänge, Brandbekämpfung mit Trockenchemikalien und mit Inertgassystemen für Brandgefahren in Gehäusen wie Kompressoren und Anlagen.

Minimax versteht die Anforderungen des Sicherheitsmanagements von LNG-Anlagen und verfügt über fundiertes Know-how über Codes und Standards für den Brandschutz, wie IMO IGC (81/224), NFPA, EN & BS (66/224). Darüber hinaus kann Minimax die jeweiligen lokalen Anforderungen erfüllen und hat eine hervorragende Erfolgsbilanz bei der erfolgreichen Projektabwicklung. Ebenso hat Minimax eine Unternehmenskultur, die es ermöglicht, die Erwartungen globaler agierender Unternehmen zu erfüllen. 

Minimax bietet maßgeschneiderte Lösungen überall dort, wo immer Brandgefahren drohen und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich des Brandschutzes in industriellen Anwendungen wie LNG-Anlagen, Molen, Ladeluftverteiler, Kompressoren, Maschinenräume, Dampf- und Gasturbinenbetriebene Kraftwerke. So hat Minimax die Kompetenz sowohl für Land- als auch Marineprojekte und die Erfahrung, diese zu integrieren.

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September 29, 2017 - Technologien

Brandschutz gehört zum guten Ton

Der Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) hat am 27. September 2017 der Elbphilharmonie den „Sprinkler Protected“ Award verliehen.

Damit würdigt der Verband den vorbildlichen Brandschutz des Gebäudes. Erstmalig erhielt ein Konzerthaus die Auszeichnung „Sprinkler Protected“. Bereits seit 1993 vergibt der bvfa diese Auszeichnung an öffentliche, aber auch in privater Hand befindliche Gebäude in Deutschland mit herausragendem Brandschutz. Ein Vollschutz des gesamten Gebäudes durch eine Sprinkleranlage ist Voraussetzung.

Rudolf Reimers, Vorstandsvorsitzender des bvfa, übergab in der Elbphilharmonie den Preis an den Technischen Leiter des Hauses, Dennis Just, der im Anschluss an den Festakt den Besuchern die Sprinklerzentrale präsentierte.

Jan Witte, Teil der Geschäftsführung der Minimax GmbH & Co. KG, zeigte sich bei der Verleihung sichtlich stolz: „Nach vielen Jahren Planung und Bau ist dieses Jahrhundertbauwerk fertig gestellt. Wir freuen uns, dass der bvfa die Elbphilharmonie ausgezeichnet hat und begreifen es als Bestätigung unseres Konzepts. Dies ist zugleich eine Würdigung der Arbeit von vielen Minimax Kollegen.“

13.000 Sprinkler sorgen für Sicherheit

Zwei Vorratsbehälter, drei Überwachungszentralen, vier Sprinklerpumpen, sechs Hydrantenpumpen, 23 Alarmventilstationen, 120 Zonechecks, 195 Hydrantenschränke, 13.000 Sprinkler, 16.200 Meter Haupt- und Verteilerleitungen und 41.000 Meter Strangleitungen: Diese Zahlen vermitteln einen Eindruck vom umfassenden Brandschutz, der für die Sicherheit aller Besucher und Mitarbeiter der „Elphi“, wie die Hamburger ihr neues Konzerthaus liebevoll nennen, sorgt. Auch die Gäste des im selben Gebäudekomplex untergebrachten Hotels können dank des Sprinklerschutzes beruhigt schlafen und ihre kulturelle Auszeit genießen.

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September 7, 2017 - Lösungen

Totalverlust von Windkraftanlagen vermeiden

Auf dem Messestand (Halle 1, Stand C 05) der Husum Wind vom 12.-15. September 2017 zeigt Minimax die effizientesten Brandschutz-Komponenten für Windenergieanlagen

Passgenaue Lösungen für die besonderen Anforderungen des Brandschutzes von Windenergieanlagen entstehen durch das intelligente Zusammenwirken innovativer Technologien aus den Segmenten Brandmelde-, Brandbekämpfungs- und Brandvermeidungsanlagen sowie Gefahrenmanagementsysteme.

Bad Oldesloe / Husum, September 2017

Ein Brand in einer Windenergieanlage hat neben dem Imageschaden eine Betriebsunterbrechung oder einen Totalverlust der Anlage mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen zur Folge. Windenergieanlagenbetreiber schützen daher ihre Anlagen gegen Brände und andere Gefahren.

Eine frühe Branderkennung und damit die Einleitung eines rechtzeitigen Löschprozesses bilden das Zentrum eines zuverlässigen Brandschutzes. Dafür sorgen die Ansaugrauchmelder AMX4004 in Kombination mit der Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000. Ideal für die rückstandsfreie und zudem umweltschonende Löschung sind Oxeo Inertgas-Löschsysteme.

Minimax Ansaugrauchmelder AMX4004

Der AMX4004 ist ein zuverlässiges und langzeitstabiles Gerät, das neben Schwingungen und hohen Temperaturschwankungen auch extremen klimatischen Bedingungen standhält. Der robuste Ansaugrauchmelder in Industrieausführung erfüllt die besonderen Anforderungen in Windenergieanlagen, denn er zeigt sich besonders unempfindlich gegenüber den rauen Einsatzbedingungen.

Ein AMX4004 erkennt Brände bereits in der Entstehungsphase, indem er kontinuierlich Luftproben aus dem überwachten Bereich entnimmt. Bis zu drei kombinierbare Sensoren in einem Rohrsystem analysieren dann die Rauchaerosol- und optional zusätzlich die Brandgaskonzentration. In Kombination mit intelligenten Auswertealgorithmen erfolgt vor einer Alarmierung ein Abgleich mit typischen Störgrößen, so dass der AMX4004 extrem täuschungssicher ist. Ein integriertes Luftstromüberwachungssystem sorgt auch bei gekühlten Schaltschränken für eine störungsfreie Überwachung.

Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000

Die Auslösung einer Brandmelder- und Löschsteuerzentrale erfolgt durch zuverlässige Ansaugrauchmelder AMX4004 oder störungsunempfindliche UniVario Flammenmelder. Im Falle eines Brandereignisses sorgt die FMZ 5000 dann für die Abschaltung der Windenergieanlage und aktiviert weitere programmierte Steuerungsabläufe. Zudem erfolgt die Weitermeldung des Vorfalls an eine ständig besetzte Stelle. Setzt sich der Brand trotzdem weiter fort und ein weiterer Melder löst Alarm aus, übernimmt die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale die Aktivierung des Löschsystems.

Oxeo Inertgas-Löschsysteme

Oxeo Intergas-Löschsysteme bieten sensiblen und hochwertigen Einrichtungen wie Windenergieanlagen einen besonders wirkungsvollen Brandschutz. Sie bekämpfen Brände durch die Zuleitung von Inertgasen wie dem in Windenergieanlagen gängigen Stickstoff, aber auch Argon oder Mischgasen. Inertgase löschen rückstandsfrei und umweltschonend. Sie sind natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft und haben deshalb keinen schädlichen Einfluss auf die Atmosphäre. Zudem sind Inertgase humanverträglich, elektrisch nicht leitend und wirken nicht auskühlend.

Minifog ProCon Feinsprüh-Löschanlagen

Minifog Feinsprüh-Löschanlagen gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit bei minimalem Wassereinsatz. Die Feinsprühlöschdüsen werden so installiert, dass sie Anlagenteile wie Hauptlager, Getriebe, Bremsen und Generator sicher schützen. Damit die Betriebssicherheit gewährleistet werden kann, wird das Löschwasser mit einem Frostschutzmittel versehen, das einen zuverlässigen Einsatz bis –30 Grad Celsius erlaubt. 

Durch die feine Zerstäubung über spezielle Düsen wird die Gesamtoberfläche des Löschmittels vervielfacht. Dadurch werden Brandherd und Umgebung wirksam gekühlt. Das Verdampfen des Löschmittels bindet nicht nur eine große Wärmemenge, sondern behindert auch die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd. Das hat einen zusätzlichen Stickeffekt zur Folge. Die freigesetzte Löschmittelmenge ist so gering, dass in der Regel keine zusätzlichen Löschmittelrückhalteeinrichtungen erforderlich sind. Die Löschanlage mitsamt Löschmittelbehälter wurde als Kompakteinheit mit minimalem Gewicht konzipiert, um problemlos in der Gondel installiert zu werden.

Husum Wind 2017, Stand C05 in Halle 1

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Mai 22, 2017 - Technologien

Weltneuheit UniVario YMX5000

Selbstüberwachung der Melderoptik in der Funkendetektion

Die Serie UniVario YMX5000 bietet neue Möglichkeiten der Funkendetektion in der holzverarbeitenden Industrie: Erstmals gibt es eine zyklische Optiküberwachung aller Sensoreinheiten auch für Funkenmelder. Neu ist zudem, dass sich diese Melderserie für extreme Temperaturbereiche eignet und dank Modularität maximale Flexibilität beim Einsatz bietet.

Das Detektionssystem der Serie UniVario YMX5000 besteht aus einer separaten Auswerteeinheit mit drei Anschlussbuchsen für abgesetzte Sensoreinheiten. Die Elektronik der Auswerteeinheit überwacht sich selbst, zeigt in einer Statusanzeige beispielsweise Alarme oder Störungen an und bietet damit zusätzliche Sicherheit der Funktionalität. Die Sensoreinheiten sind mit der Auswerteeinheit verbunden und ermöglichen überall dort eine verlässliche Detektion, wo ein erhöhtes Brandrisiko durch Funken besteht. Das System zur Funkendetektion ist von VdS Schadenverhütung geprüft und anerkannt.

Neue Maßstäbe für zusätzliche Sicherheit: Selbstüberwachung bei der Funkendetektion

Eine Selbstüberwachung der Optik ist in der Flammendetektion inzwischen Standard. Mit dem UniVario YMX5000 System ist es weltweit erstmalig gelungen, diesen Standard auf die Funkendetektion zu übertragen. In zyklischen Abständen wird hier die Optik hinsichtlich Verschmutzung oder Beschädigung überwacht – eine Funktionalität, die die Betriebssicherheit des Systems nochmals in den teils rauen Einsatzbereichen eines Holzwerkes deutlich erhöht.

Extreme Temperaturen: Von Eiseskälte bis Hitze

Das UniVario YMX5000 System ist für Anwendungen in extremen Temperaturbereichen geeignet. Die entsprechende Sensoreinheit FUX kann selbst ohne Lichtleiter bei Temperaturen von -40°C bis 105°C verwendet werden. Die Sensoreinheiten wird es auch in einer „Ex“ Ausführung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen in den Ex-Zonen 1, 2, 20, 21 und 22 geben.

Minimale Stillstandszeiten: Einfaches, sicheres und langlebiges System

Die Installation der Sensoreinheiten ist durch die Einlochmontage mit Bajonettverriegelung einfach und sicher. Der bündige Wandabschluss innerhalb von Transport- oder Absaugkanälen minimiert den Verschleiß der Optik und gewährleistet eine hohe Lebensdauer. Eine mögliche Luftspülung beeinflusst nicht den 120 Grad Sichtwinkel der Sensorik. Die Wartung, beispielsweise bei einer defekten Optik, ist dank einer schnell austauschbaren Wechseloptik besonders einfach; Stillstandszeiten lassen sich so auf ein Minimum reduzieren.

Anlässlich der LIGNA 2017 zeigt Minimax das neue Detektionssystem UniVario YMX5000 als Weltneuheit. Darüber hinaus können sich die Besucher des Minimax Messestands auf der LIGNA über Minifog PressProtect, eine Lösung für den Schutz industrieller Pressen, DryerProtect, die kombinierte Brandmelde-, Feinsprüh- und Funkenlöschtechnologie für Trockner, Thermografie-Systeme und das Gefahrenmanagementsystem Inveron informieren.

LIGNA 2017, Stand C24 in Halle 26

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April 28, 2017 - Lösungen

Hohes Brandrisiko in der Branche der Wertstoff-Aufbereiter

Auf der Messe Recycling-Technik in Dortmund zeigt Minimax, wie Brände noch vor ihrer Entstehung erkannt und zuverlässig bekämpft werden.

Bei der großflächigen Brandfrüherkennung in Recyclinganlagen kommen Thermografie-Systeme mit Infrarot-Kameras zum Einsatz. Sie erfassen Objekte durch deren Wärmestrahlung, wodurch sie kritische Temperaturentwicklungen wahrnehmen können. Der optionale Betrieb der Kameras an Schwenk-Neige-Systemen ermöglicht die effiziente Überwachung besonders großer Bereiche. 

In Innenbereichen kommen zusätzlich HELIOS AMX5000 Ansaugrauchmelder zum Einsatz. Sie erkennen Brände schon im Frühstadium und sind dank ihrer flexibel einstellbaren Sensibilität praktisch überall einsetzbar, sowohl in staubigen Anliefer- und Lagerbereichen als auch in nahezu staubfreien Serverräumen. UniVario Industriebrandmelder sind intelligente, mikroprozessorgesteuerte IR- und UV-Flammenmelder sowie Wärmemelder mit Gehäuse- und Montagetechnik für raueste Einsatzbedingungen. In Recyclingbetrieben werden sie aufgrund ihrer robusten Bauweise vor allem in den sehr staubbelasteten Förder- und Sortiereinrichtungen sowie in Trenn- und Zerkleinerungsanlagen eingesetzt.

Droht eine Entzündung zum Beispiel im Anliefer- und Lagerbereich, wird an die angeschlossene Brandmelderzentrale ein Signal ausgegeben. Manuell oder per Fernsteuerung auf das Ziel ausgerichtete Löschmonitore sorgen durch mit Schaummittel angereichertes Wasser für eine effektive Bekämpfung des sogenannten Hot-Spots. Minifog ProCon Niederdruck-Feinsprüh-Löschanlagen bieten dank innovativer Düsenkonstruktionen eine besonders effiziente Brandbekämpfung für eingehauste und offene Einrichtungen. Das Löschwasser wird fein und optimal auf das jeweilige Einsatzgebiet abgestimmt versprüht. Das System kommt daher, verglichen mit klassischen Sprühwasser-Löschanlagen, mit bis zu 70 Prozent weniger Löschwasser aus. Entsprechend kleiner können Wasserversorgung und Rohrnetz dimensioniert werden. In Recyclingbetrieben können mit Minifog ProCon sowohl Förder-, Trenn- und Zerkleinerungsanlagen als auch Agglomerieranlagen effektiv geschützt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Minimax Standnummer: U:08-7 / Halle 7

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März 10, 2017 - Über Minimax

"Dürr Supplier Award" für Minimax

Die Dürr AG hat Minimax als „Global Partner“ u.a. für die Produktqualität ausgezeichnet.

Der weltweit tätige Maschinen- und Anlagenbauer Dürr AG würdigt mit seinem „Dürr Supplier Award“ Partner für ihre Innovationen, die Qualität ihrer Produkte und ihre Termin- und Kostentreue. Minimax erfülle die internationalen Anforderungen in herausragender Weise. „Wir folgen unserem langjährigen Kunden Dürr weltweit. D.h. wir konzipieren, liefern und installieren Brandschutzanlagen für Bauvorhaben von Dürr nach länderspezifischen Vorschriften überall auf der Welt“, sagt Thilo Lindau von Minimax.

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