Kompetenz im Brandschutz

Inveron Gefahrenmanagementsystem

Das Inveron Gefahrenmanagementsystem bietet eine hohe Übersichtlichkeit, indem es alle Meldungen und Ereignisse automatisch in einer bedienerfreundlichen Oberfläche zusammenführt und grafisch am Bildschirm darstellt. Der aktuelle Status von Überwachungspunkten kann in Grafiken als Text und animiertes Element angezeigt werden. Das gilt sowohl für Meldungen bei über- oder unterschrittenen Schwellenwerten als auch für eine permanente Echtzeit Visualisierung. Bei Störungen ist eine schnelle Lokalisierung entscheidend, um längere Betriebsausfälle zu vermeiden. Inveron unterstützt die Verantwortlichen dabei, im Brand- oder Störungsfall richtige Entscheidungen zu treffen.

Zielgerichtetes Handeln ist möglich und höchste Sicherheit gewährleistet. Das Gefahrenmanagementsystem versorgt den Bediener mit umfangreichen weiterführenden Informationen wie Reports zu Wartungsarbeiten und Hilfestellungen zu den Meldungen. Handlungsabläufe können hinterlegt werden und leiten zuverlässig durch die erforderlichen Maßnahmen. Interne Prozesse werden effizienter und sicherer. Global überwachen, lokal bedienen: Mit Inveron können mehrere Standorte einer Firma in ein Gesamtsystem eingebunden werden – ob auf der anderen Straßenseite oder auf einem anderen Kontinent. Entfernungen spielen keine Rolle.

Die Verwaltung der Berechtigungen und die Pflege der Daten werden zentral gesteuert. Jeder Standort sieht nur die für ihn bestimmten Informationen. Berechtigte Bediener können an jedem Bedienplatz auf alle Standorte zugreifen und sich einen umfassenden Überblick verschaffen. Die Bedienung ist überall gleich. Es ist möglich, Meldungen auf einen anderen Standort umzuschalten, etwa wenn eine Wache nicht besetzt ist. Die Informationen können per SMS oder E-Mail auch auf mobilen Endgeräten empfangen werden. Minimax kann mit einem Servicezugang bei der Störungsbehebung unterstützen.

Vor­tei­le im Über­blick

Das Inveron Gefahrenmanagementsystem von Minimax ist ein übersichtliches und benutzerfreundliches System zur Visualisierung und Bedienung von Brandmelde-, Lösch- und Gefahrenmeldeanlagen. Alle Meldungen und Ereignisse werden automatisch auf einer Oberfläche zusammengeführt und grafisch am Bildschirm dargestellt. Gerade bei weitreichenden, komplexen Gebäudestrukturen ermöglicht Inveron so eine ideale Überwachung. Das Gefahrenmanagementsystem versorgt den Bediener zusätzlich mit umfangreichen Informationen und Hilfestellungen zu den Meldungen und unterstützt ihn bei der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen.

  • Systemübergreifende Integration aller Meldungen in einer Oberfläche
  • Übersichtlichkeit durch Visualisierung
  • Schnelle Lokalisierung  von Brandereignissen und Störungen
  • Vermeidung von Fehlern in Stresssituationen durch hinterlegte Handlungsanweisungen
  • Effiziente Erstellung von Laufkarten
  • Ortsunabhängige Überwachung, auch auf mobilen Endgeräten
  • Auswertbarkeit aller Ereignisse durch automatische Protokollierung

Automatisches Erstellen von Feuerwehrlaufkarten

Die vor­han­de­nen In­for­ma­tio­nen aus dem Sys­tem er­mög­li­chen das ef­fi­zi­en­te Er­stel­len von Lauf­kar­ten für die Feu­er­wehr. Die be­nö­tig­ten Daten lie­gen zen­tral in einer Da­ten­bank, da­durch be­steht nur ein ge­rin­ger Da­ten­pfle­ge­auf­wand. Die vor­ge­schrie­be­nen re­gel­mä­ßi­gen Ak­tua­li­sie­run­gen (Lauf­kar­ten dür­fen nicht älter als zwei Jahre sein) oder auch ein häu­fi­ge­rer Aus­tausch sind leicht mög­lich. Im Brand­fall wer­den die ak­tu­el­len Kar­ten au­to­ma­tisch aus­ge­druckt; sie lie­gen beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr vor. Je nach Aus­stat­tung der Feu­er­wehr kann die Lauf­kar­te auch auf ein Ta­blet im Ein­satz­fahr­zeug über­tra­gen wer­den. Dies ist be­son­ders wich­tig bei nicht be­setz­ten Ge­bäu­den.

Feu­er­wehr­lauf­kar­ten die­nen bei Alarm­aus­lö­sung dazu, der Feu­er­wehr den Weg von der Brand­mel­der­zen­tra­le bis zum aus­ge­lös­ten Brand­mel­der auf­zu­zei­gen. Auf den Feu­er­wehr­lauf­kar­ten wer­den die Brand­mel­der je­weils einer Mel­der­grup­pe der Brand­mel­der­zen­tra­le zu­ge­ord­net. Dar­über hin­aus sind das Feu­er­wehr­schlüs­sel­de­pot, der Ge­bäu­de­zu­gang sowie der Stand­ort der Brand­mel­der­zen­tra­le, die Über­tra­gungs­ein­rich­tung, das Feu­er­wehr­be­dien­feld, das Feu­er­wehr­an­zei­ge­ta­bleau sowie alle für die Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te re­le­van­ten Ein­rich­tun­gen ein­ge­zeich­net. Dabei wird je Mel­der­grup­pe der Brand­mel­der­zen­tra­le eine Feu­er­wehr­lauf­kar­te be­nö­tigt. Diese wer­den je­weils ob­jekt­spe­zi­fisch an­ge­fer­tigt und be­fin­den sich in un­mit­tel­ba­rer Nähe des Feu­er­wehr­an­lauf­punkts in einem Auf­be­wah­rungs­kas­ten. Er­gän­zend wird die ak­tu­el­le Ver­si­on au­to­ma­tisch ge­druckt. Feu­er­wehr­lauf­kar­ten sind eine der Vor­aus­set­zun­gen zur Auf­schal­tung der Brand­mel­de­an­la­ge bei der zu­stän­di­gen Feu­er­wehr.

Flexibilität durch Systemunabhängigkeit

Inveron bietet durch die herstellerunabhängige Integration von Meldepunkten unterschiedlichster Brandmelde- und Löschanlagen sowie anderen Gefahrenmeldeanlagen eine Vielfalt von Schnittstellen. Zur Kommunikation zwischen der Minimax Brandmelderzentrale und Inveron wird ein proprietäres Protokoll benutzt. Dadurch findet ein vollumfänglicher Datenaustausch und eine dauerhafte Abstimmung zwischen beiden Systemen statt. Dies sorgt für eine schnellere und damit kostengünstigere Einbindung von Meldepunkten – der Programmieraufwand bzw. der Aufwand bei der Systemeinrichtung ist gering. Es stehen zahlreiche Schnittstellen für Systeme unterschiedlicher Hersteller zur Verfügung, die unmittelbar in Verbindung mit dem Brandschutz stehen: zum Beispiel
  • CCTV-Videoüberwachung als Brandmeldeverifizierung
  • Gas-Melderzentralen der gängigen Hersteller per Modbus
Darüber hinaus können viele andere Anlagen über Schnittstellen angebunden werden, zum Beispiel die Einbruchmeldeanlage, die Zaunüberwachung oder die Torsteuerung. Auch offene Standard-Schnittstellen (OPC, Modbus, Profibus, BACnet) sind möglich. Damit ist das Inveron Gefahrenmanagementsystem langfristig einsetzbar, auch wenn Hersteller oder Systeme der Brandmeldeanlage wechseln. Zudem gibt es eine SPS Steuerung zur Einbindung weiterer Signale (zum Beispiel Heizung, Lüftung, Brandschutztüren).

Aufbau eines Gefahrenmanagementsystems

Auf­bau eines Ge­fah­ren­ma­nage­ment­sys­tems

Wie funktioniert das Inveron Gefahrenmanagementsystem?

Das Inveron Gefahrenmanagementsystem umfasst Software und Hardwarekomponenten. Als Hardware werden ein PC und/oder Server, Desktop- und Großbildschirme und bei Bedarf Kameras und SPS I/O-Controller benötigt.

Einbindung Überwachungspunkte

Rettungskarte im Blickpunkt

Inveron kann Brandmelde- und Löschanlagen sowie andere Gefahrenmeldeanlagen mit mehreren tausend Überwachungspunkten einbinden. Da es egal ist, wo sich diese Datenpunkte befinden, können verschiedene Firmenstandorte von einer zentralen Stelle aus überwacht werden. Die Anforderungen an den Funktionsumfang und den grafischen Aufbau des User Interfaces werden individuell ermittelt und dann maßgeschneidert aufgebaut; u. a. erhält jeder Kunde für ihn passende Maßnahmentexte.

Alarmierung

Das Gefahrenmanagementsystem löst einen Alarm aus

Inveron stellt sowohl Meldungen zu über- oder unterschrittenen Schwellenwerten als auch eine
permanente Echtzeit-Visualisierung zur Verfügung. Schwellenwertüberschreitungen werden in Form
von Ereignismeldungen umgehend dargestellt und der mit dem Ereignis verbundene Prozess wird
angestoßen. Zu jedem Ereignis können individuelle technische Zeichnungen der Melder angezeigt
werden. Maßnahmentexte zeigen dem Operator die einzuleitenden Schritte. Es können bis zu fünf 
animierte Grafiken hinterlegt werden; die Bedienung ist auch aus der Grafik möglich.

Weiterleitung der Signale

Im Falle eines Ereignisses wird das Signal unverzögert verarbeitet und sowohl an die ständig
besetzte Leitstelle als auch ergänzend an andere Arbeitsplätze, Servicemitarbeiter oder einen
Bereitschaftsdienst weitergeleitet. Die Meldung wird per SMS oder E-Mail auch auf Mobilgeräte
versendet. Die iOS-App ermöglicht einen komfortablen Zugriff. Für jeden Platz und Benutzer
können detaillierte Rechte vergeben werden. Unabhängig vom Aufenthaltsort haben so alle
berechtigten Personen sofort und gleichzeitig die Meldung vorliegen und können umgehend die
notwendigen Schritte einleiten. Die Darstellung der Meldungen kann kundenindividuell konfiguriert
werden (zum Beispiel in mehreren Sprachen) und enthält detaillierte Informationen zum Melder, Ort
und zur Meldungsart.

Anpassung der Oberfläche

Das User Interface ist individuell konfigurierbar. In der offenen Edit-Version kann man jederzeit selbst Änderungen an der Bedienoberfläche vornehmen. Die Einbindung von Vektorgrafiken, zum Beispiel von AutoCAD, Bildern oder Video-/Kamerastreams, ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Ereignisse. Der aktuelle Status von Überwachungspunkten kann in Grafiken, als Textmeldung und als animiertes Element dargestellt werden.

Anwendungen für Gefahrenmanagementsysteme

Inveron lässt sich in allen Branchen einsetzen und wird individuell an die jeweiligen Anforderungen und speziellen Risiken angepasst. Es ist die ideale Lösung, wenn weitläufige Werksgelände oder komplexe Produktionsanlagen mit einer hohen Anzahl von Überwachungspunkten gesteuert werden müssen und Gefahrenmeldeanlagen von verschiedenen Herstellern im Einsatz sind. Es ist möglich, von einem Standort aus weitere Standorte in Echtzeit zu überwachen. Dabei können Melder einzelner Anwendungen oder anwendungsübergreifend Melder gesamter Standorte eingebunden werden.
Aufenthalts- und Büroräume

Schutzbereich

Mitarbeiter und Gäste halten sich regelmäßig in Büros, Besprechungsräumen sowie in Speisesälen auf. Als Rückzugsmöglichkeiten des Personals dienen darüber hinaus Pausen- und Raucherräume sowie Teeküchen. Flure durchziehen als Hauptverkehrsweg das gesamte Gebäude.

Risiken

  • Defekte an elektrischen Geräten wie Beamer oder Computern
  • Überhitzung der Beleuchtung
  • Kurzschlüsse an Getränkeautomaten

Brandschutz

Minifog EconAqua Wassernebel-Löschanlagen bieten platz- und wassersparenden Schutz und können an eine vorhandene Sprinkleranlage angeschlossen werden. In höheren Räumlichkeiten sorgen Sprinkleranlagen für zuverlässigen Brandschutz. 

Hydraulikpressen

Schutzbereich

Hydraulikpressen werden oftmals zur Metallumformung eingesetzt. Beim Verfahren des Presshärtens werden vor dem Pressvorgang die Presslinge mit einem ölhaltigen Film überzogen, bis zur notwendigen Umformtemperatur erhitzt und dann mittels Stempel sowie Matrize in die gewünschte Form gepresst. Dabei entsteht eine hohe Reibungshitze, sodass die Presslinge anschließend in offenen Ölhärtebecken kontrolliert abgekühlt werden.

Risiken

  • Leckagen an ölführenden Leitungen
  • Hohe Reibungshitze beim Pressvorgang
  • Leicht enzündlicher ölhaltiger Film der Presslinge

Brandschutz

Für den Brandschutz ist die wassersparende Minifog ProCon Wassernebel-Löschanlage ideal geeignet. An der Presse positionierte Minifog ProCon Impulsdüsen erzeugen einen feinen Sprühnebel, der auch bei komplexer Geometrie einer Presse das Feuer erreicht. Eine Bandmeldeanlage löst die Löschanlage mittels UniVario Flammen- und Wärmemelder aus.

Leitstände

Schutzbereich

In Leitständen laufen alle Fäden zusammen, damit eine permanente Sicherheitskontrolle gewährleistet ist. Oftmals befinden sich derartige Leitstände in kleinen bis mittelgroßen Räumen, in denen Monitore und anderes technisches Equipment zur visuellen Überwachung – beispielsweise mittels Minimax Inveron – untergebracht sind.

Risiken

  • Technische Defekte wie Kurzschlüsse
  • Überhitzungen von Computern oder anderen elektronischen Geräten

Brandschutz

Leitstände können in eine vorhandene Sprinkleranlage für den Gebäudeschutz eingebunden werden. Um elektrische und elektronische Geräte zusätzlich zu schützen wird das Risiko einer ungewollten Auslösung der Sprinkleranlage durch den Einsatz von Preaction Sprinklern minimiert. 

Nasslackieranlagen

Schutzbereich

In Nasslackieranlagen werden Primer, Basis- und Deck- bzw. Klarlacke oftmals elektrostatisch mittels Lackierroboter auf Karosserien oder größere Werkstücke aufgebracht. Lackieranlagen bestehen in der Regel aus Einrichtungen zur Vorbehandlung der Fahrzeuge, Lackierkabinen mit Lackierrobotern, Kühlzonen und Trocknerbereichen, Filtereinrichtungen sowie diversen Arbeitskabinen zur Inspektion und Nachbesserung. Be- und Entlüftungseinrichtungen sorgen in den Lackier- und Arbeitskabinen für das notwendige Raumklima.

Risiken

  • Technische Defekte der Stromversorgung
  • Leicht entzündliche lösungsmittelhaltige Lacke
  • Funkenbildung
  • Lackablagerungen in den Trockenöfen

Brandschutz

Sprinkleranlagen sind in Lackierkabinen, Lacktrocknern und manuellen Arbeitskabinen oftmals die erste Wahl. Bei Lacktrocknern mit Temperaturen höher als 100° C ist eine Sprinkleranlage mit Trockenrohrnetz notwendig. Sind technische Einrichtungen der Lackierkabine – beispielsweise Filteranlagen – besonders wasserempfindlich, bieten wassersparende Minifog ProCon Wassernebel-Löschanlagen eine gute Alternative. Für Lackierroboter bietet Minimax eine Sonderlösung auf Basis der Kohlendioxid-Hochdruck-Löschtechnik. Spezielle, schnell ansprechende FMX Flammenmelder erkennen bereits Zündinitiale und geben Signale an die Brandmelderzentrale ab. Diese sendet Steuerimpulse zur Abschaltung von Robotern, Fördertechnik, Farb-, Luft- und Lösungsmittelzufuhr und löst die Löschanlage aus. Die Lenkluft des Lackierroboters wird deaktiviert und stattdessen Kohlendioxid zielgerichtet zur Löschung eingebracht.

Produktions- und Montagehallen

Schutzbereich

Charakteristisch für Produktions- und Montagehallen sind großflächige und mehrstöckige Gebäude, die den notwendigen Platz für Maschinen und Anlagen bieten. Oftmals sind derartige Hallen nicht weiter baulich unterteilt und einzelne Bereiche durch vollautomatische Transporteinrichtungen miteinander verbunden.

Risiken

  • Technische Defekte wie Kurzschlüsse an Produktionseinrichtungen
  • Leicht entzündliche Materialien
  • Schnelle Brandausbreitung durch offene Flächen und Vernetzungen der Transporteinrichtungen

Brandschutz

Sprinkleranlagen sind für Produktions- und Montagebereiche oftmals die ideale Wahl. Das Prinzip des selektiven Löschens deckt sich mit den Anforderungen. Bei einer Produktions- und Montagehalle wird nicht die gesamte Fläche bei Auslösung mit Wasser beaufschlagt.

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Inveron Gefahrenmanagementsystem
Prospekte (1.0 mb)
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